Also das Spiel ist absolut verrückt, die Story meist ohne Sinn und Verstand, die Spielinhalte abgedreht..und in der Summe ist das einfach ein guter Laune Titel.
Und das letzte meine ich absolut positiv. Das Spiel macht einfach Laune. Das sich die Yakuza Spiele selten immer ernst nehmen kennt man ja, hier wird das aber auf die Spitze getrieben. Alleine schon der Plot, dass man zu Yakzuas auf eine Insel reisen muss, welche Atommüll aufräumen.. Da steckt natürlich mehr dahinter und allgemein gibts es schon eine zusammenhängende Geschichte..aber das Spiel spielt man nicht deswegen.
Natürlich gibt es wieder zig Minispiele, einige Automaten und diesmal hauptsächlich emulierte Master System Titel wie Fantasy Zone oder Alex Kidd, mit denen man sich die Zeit vertreiben darf. Gerade bei den Minispiele war den Leuten von Sega mal wieder nicht langweilig.. Bomben Baseball, Bingo Golf, Kart Racing..es gibt mehr als genug Auswahl. Lediglich Tennis fehlt mir hier.
Dazu gesellt sich noch das Kochen, was nicht ganz unwichtig ist,da ihr da später auch die Moral eurer Crew anheben könnt.
Was ein weiteres zentrales Element ist, das Suchen und Rekrutieren von Crewmitglieder zum Rekrutieren eures Piratenschiff. Neben dem Erkunden einiger kleiner Inseln sowie dem Groß angelegten Honolulu als Hauptplatz sind Piratenschiffskämpfe ein weiterer Hauptbestandteil des Spiels. Die sind actionreich gestaltet, neben so herkömmlichen Waffen wie Kanonen kämpft ihr auch mit Maschinengewehr, Bazooka, später Laserkanonen, Gefriermunition, etc. Die Kämpfe sind spaßig und werden im späteren Verlauf auch recht fordernd, gerade wenn ihr euer Schiff und die eigene Crew nicht aufgerüstet habt.
Die Crewmitglieder sind unterschiedlich stark und verdienen ihre Stärke hauptsächlich durch Kämpfe. Einige haben auch noch Spezialattribute, welche je nach Position weitere Boni geben. Das motiviert ebenso wie die Entwicklung der Fähigkeiten eures Hauotcharakters, wofür ihr jedoch Gold und Kulturpunkte für benötigt..beides erhaltet ihr durch Kämpfe, aber auch Nebenmissionen.
Das Spiel ist wirklich eine richtig schöne Kessel Buntes Mischung aus Erkunfund, Kämpfen, Schiffskämpfen, Nebenmissionen, Minispielen und Piraten. Es nimmt sich selten ernst, ist witzig und Spielerisch jetzt auch nicht so herausfordernd. Seinen Hauptcharakter kann man beispielsweise schnell auf Angriffs und Gesundheitsboosts trimmen, die meisten Kämpfe benötigen daher nicht wirklich die Kenntnis von irgendwelchen Kombos..zumal Like a Pirate sich da Unterstützung anbietet.
Schwächen? Yep. Die Areale, gerade auf offener See und bei Erkundungen sind mir persönlich etwas zu klein, weitere zu belanglos. Die Grafik wechselt zwischen richtig schön und stimmig bis hin zu PS3 Niveau. Und wer eine ernsthafte Story erwartet oder Minispielen eher abgeneigt ist, für den ist das eher weniger was.
Dafür hat Like a Dragon in Hawaii aber eines im Überfluss.. Unkomplizierten Spielspaß. Das ideale Spiel um sich einige Abende unkompliziert durch die Welt zu begeben und sich manchmal zu fragen, auf was für verrückte Ideen die Japaner denn noch so kommen. Und das motiviert mehr als ich dachte. Es macht für mich halt auch einen wichtigen Aspekt aus, den viele Spiele heutzutage ein wenig vernachlässigen..es soll Spaß machen
