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Heavy Rain

knusperzwieback

Rat der Weisen
Da der Untertitel ja - der Origami Killer lautet und um die Wartezeit zu verkürzen könnt ihr ja solange das hier probieren:

[YOUTUBE]http://www.youtube.com/watch/v/HdzvwdC1wbI[/YOUTUBE]
 

Der Roadstar

Frührentner
Wenn ich lese, dass die Spieldauer nur 4-6 Stunden beträgt, werde ich es mir nur ausleihen.
Ich hätte bei einem solchen Spiel mindestens 30-50 Stunden erwartet :(
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Oben rechts bei Spieldauer:
Wertung.jpg


Ich hab mal was von 20-30 Std. gelesen.

Wo?
 
E

einauge

Guest
Lieber 6 Stunden packende Unterhaltung, als gerade 30 Stunden Darksiders hinter mich gebracht, sicher gute Spieler schaffens in der Hälfte, dafür aber auch gut 10 Stunden immer wieder dasselbe gemacht, war aber trotzdem gut
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Ein Redakteur der GamePro äußert sich zu der Spielzeitangabe von 4-6 Stunden.

Zur Spieldauer: Ich hatte das Spiel in knapp 5 Stunden durch, wobei mir aber ein Charakter hopps gegangen ist. Je nachdem, wie man spielt sollte man dank des strikten Ablaufs (es gibt nichts zu erforschen, keine Puzzles, keinen Freiraum) also zwischen 4 (mit dem Charakterminimum von zwei Personen) und 6 Stunden (alle Charaktere überleben) brauchen.

Ob man einen zweiten oder gar dritten Durchlauf wagt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe anschließend dank der Kapitelwahl noch ein wenig herumprobiert ... der Killer ist immer derselbe. Variationen gibt's nur bei den einzelnen Szenenausgängen oder eben dem Ende (wer überlebt?).
Quelle:
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sanifox

Altenpfleger
Heavy Rain Preview

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Erstmal keine Sorge, dieser Bericht ist komplett spoilerfrei. Den Bericht habe ich für Gamescrowd.com geschrieben, will euch den aber nicht vorenthalten.

"Vernunft..."

Vernünftig ist es, daheim zu bleiben, wenn man erkältet ist. Sich schön einzumümmeln, Tee zu trinken und sich erholen. Weniger vernünftig ist es, zu einem Pressetermin zu fahren, um sich ein neues Spiel präsentieren zu lassen. Aber Moment, hier geht's schliesslich um Heavy Rain und das handelt ja bekanntlich auch davon wie weit man geht! Ich gebe zu, der Vergleich ist etwas weit hergeholt... Ach egal! Weg mit den Ausreden und zum Wesentlichen: Wir schreiben Mittwoch, den 10.Februar 2010. Mittags am Frankfurter Hauptbahnhof. Keine Sorge es ging nicht irgendwie auf ein dunkles kaltes Bahnhofsklo - auch wenn das zur Spielstimmung irgendwie passen würde - sondern in einen schönen gemütlichen Heavy-Rain Tourbus.

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Hier hatte ich, nach einer kleinen Präsentation, knapp über eine Stunde Zeit mich frei in der Welt von Heavy Rain zu bewegen. Wie versprochen, werde ich den Bericht hier spoilerfrei halten und mich mehr mit dem Gameplay, der Präsentation und der Steuerung beschäftigen. Es gibt ja schliesslich schon genug Trailer und Beschreibungen zu Heavy Rain. Aber wie spielt sich das Ganze überhaupt? Was kann ich bewirken? Wie beeinflussen meine Handlungen die Story?

"Beweg dich, Baby"

Schon zu Beginn erfährt man den ersten "Kulturschock". Die Steuerung ist nicht mehr die, wie man sie aus den bekannteren Action-Adventures kennt. Man erinnert sich hier ein wenig an die klassische Resident Evil-Bedienung. Man drückt R2 um zu laufen und dreht sich mit dem linken Stick. Auch mit den Aktionen muss man sich etwas anpassen. Das ganze klingt erstmal gewöhnungsbedürftig, man ist es heutzutage einfach gewöhnt die Tür per Knopfdruck zu öffnen statt die Bewegung mit dem rechten Stick auszuführen. Die Bewegung wird also nicht per Knopfdruck ausgelöst, sondern man simuliert mehr diese Aktion. Doch man hat es ziemlich schnell raus und die Aktionen die man ausführt, ergeben nicht nur Sinn, sondern sie sorgen auch dafür, dass man sich immer tiefer in die Figuren hineinversetzt. Und genau das ist es ja, was Chefentwickler David Cage erreichen will.

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Skepsis ist angebracht, wie sich das auf das komplette Spiel auswirkt, ob man sich dadurch intensiver mit den Charakteren verbindet oder es einfach nur nach einer Zeit nervt, wenn man auch solche "belanglosen" Bewegungen wie das Zähneputzen komplett ausführen muss. Doch mich hat es während des ganzen Previews nicht gestört.

Darf man während der Ermittlungsphase fast jede Bewegung mit dem Pad ausführen, werden die Action-Sequenzen via Quicktime Events ausgeführt. Und genau da besteht das Risiko einiges falsch zu machen. Doch auch hier kann ich entwarnen. Ich hatte die Gelegenheit mehrere verschiedene Action-Sequenzen zu spielen und zu meistern. Dass David Cage auf Quicktime-Events steht, ist ja schon seit Fahrenheit bekannt, doch man merkt hier, dass die Entwicklung nicht stehen geblieben ist. Hatte man bei Fahrenheit öfter das Gefühl, dass es zu hektisch und teilweise unfair wurde, sind die Events hier doch schon logischer und ruhiger aufgebaut. Auch geben die Bewegungen auch wieder Sinn. Um mich von Fesseln zu befreien, muss ich z.B. schnell mit dem Pad hoch und runter wackeln. Wenn ich einen Hügel hoch klettere, muss ich die Buttons länger drücken, da ich ja mehr Kraft aufwenden muss. Und man hat auch die Möglichkeit einen Fehler wieder zu korrigieren. Heisst also, dass man nicht sofort bei einem Fehler die Sequenz vergeigt hat. Alles in allem sehr gut durchdacht und QT-Event-Skeptiker sollten wirklich mal einen Blick riskieren. Ich hatte bei den Sequenzen, obwohl ich nur einzelne Teile angetestet habe, wirklich das Gefühl mitten drin zu sein.

"Lauf Forrest...lauf"

Oder auch nicht... Wie fast jedes Spiel gibt es auch hier "Einschränkungen" was die Bewegungsabläufe angeht. Die Charaktere bewegen sich mehr oder weniger gemütlich durch die Gegend, rennen oder springen ist im normalen Bewegungsablauf nicht angesagt. Zwar verstehe ich die Argumentation, dass dies für das Spiel keinen Vorteil ergeben würde, aber es widerspricht dann doch dem "Realismus" den man ja so erfahren soll. Andererseits ergibt es auch weniger Sinn in der "depressiven" Stimmung quer durch die Gegend zu hüpfen und rennen.

"Drama Baby!!!"

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Wo wir gerade bei der Stimmung sind, für Heavy Rain benötigt man ziemlich starke Nerven. Fast das komplette Spiel findet bei Dunkelheit, sowie starkem Regenfall statt - es heisst nicht umsonst "Heavy Rain". Die Charaktere sind auch nicht wirklich die sonnigsten Gemüter und die instrumentale, sowie sehr depressive, aber dadurch passende Musik trägt ihren Teil dazu bei. Also alles in allem, kein Spiel um mal kurz die Laune aufzubessern.

"Aus großer Kraft folgt große Verantwortung"

In Heavy Rain muss man jede Menge Verantwortung übernehmen, denn jede ausgeführte Aktion wirkt sich auf die nachfolgende Handlung aus. Ein Bespiel: (keine Sorge, kommt nicht so im Spiel vor) Wenn man bei einem Unfall das Bein verlieren würde, wäre das an sich ja schon schlimm genug. Aber was einmal passiert ist, ist passiert. In diesem Fall müsste man das Ganze so bis zum bitteren Ende durchspielen. Und: Nein! Man kann dann nicht einfach einen neuen Spielstand laden, um die Aktion rückgängig zu machen. Das Spiel merkt sich jede Aktion. Was man getan hat, hat man getan und das lässt sich nicht einfach so ungeschehen machen. Also wie im richtigen Leben. Wenn man das Spiel einmal durch hat, kann man aber wieder zu verschiedenen Szenen wechseln, um das Spiel von dort in einen anderen Handlungsstrang zu steuern.


"Es ist erst vorbei wenn es vorbei ist"

Tja, auch wenn es dann mal vorbei ist, mit dem lieben Leben, heißt das noch lange nicht, dass auch das Spiel schon vorbei ist... Man hat immer noch die Chance, mit den verbleibenden Charakteren dem Origami-Killer auf die Schliche zu kommen. Und selbst wenn keiner überlebt, wird es kein "klassisches" Game-Over zu sehen geben. Wenn man den Gerüchten glauben darf, wird es bis zu 22 verschiedene Abspanne geben. Also vom Happy End bis hin zum "alle sind tot und der Killer geht weiter auf Tour", wird einem das Ganze alles präsentiert.

"Viel Arbeit"

Eine schöne Präsentation bedarf viel Vorbereitung und Arbeit. Hier mal so ein paar Fakten zum Spiel. Die ganzen Figuren wurden im Motion-Capture Verfahren aufgenommen. Es gibt über 30.000 einzelne Animationen, die mit 70 verschiedenen Darstellern in 172 Drehtagen aufgenommen wurden. Das komplette Skript hatte knapp 2000 Seiten. Vergleicht man dies mal mit einem durchschnittlichen Film (hier sind es ungefähr 30-40 Drehtage und ein Drehbuch hat um die 150 bis 200 Seiten), merkt man doch den Aufwand den so ein Spiel mitbringt. Selbst das Spiel Ghostbusters hatte "nur" ein 650-seitiges Skript. Und, das gehört ja schon zum guten Ton, auch der Soundtrack wird von einem professionellen Orchester eingespielt.

Obwohl ich mich intensiv mit dem Spiel befassen durfte, so konnte ich nur einen Teil vom Puzzle betrachten. Doch dieser Teil war schon mehr als faszinierend. Sicherlich muss man sich an einiges erstmal gewöhnen, aber ich bezweifle nicht, dass Heavy Rain ein fesselndes Erlebnis wird und mit dem wir schon im Februar das Spiel des Jahres in den Händen halten werden.

Ab Morgen gibts dann noch mehr Infos, dann erhalte ich mein Test-Exemplar.
 
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