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Grim Fandango

Grim Fandango Remastered
Firmen
Double Fine Productions
Genres
Point-and-click, Puzzle, Adventure
S

SneakySnake

Guest
Grim Fandango erscheint neben der PS4 und Ps Vita auch für PC, Mac und Linux das gab der entwickler über twitter bekannt. Ik freu mir schon so für mich eins der besten Adventures aller zeiten


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StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Ach ja, Grim Fandango...

Inzwischen gibt's das Spiel ja neben Day of the Tentacle und Vollgas (Full Throttle) auch auf der Xbox und im Gamepass. Und da ich zu Weihnachten immer in eine Art Retro Adventure Fieber Fälle, war dieses Jahr eben dieses Spiel an der Reihe.

Im Original erschien es ja 1998, im Gegensatz zu den anderen Adventure Klassikern von LucasArts war es aber nicht mehr im Scumm System programmiert, hier kamen vorgerenderte Grafiken sowie eine Tastatur bzw Joysticksteuerung statt der Maus zum Tragen.

Geschmackssache, für mich war es seinerzeit nichts, auch die Thematik mit dem Reich der Toten war nicht so meines. Also Zeit das ganze nachzuholen.

Zunächst mal zum Remastered an sich. Die vorgerenderten Hintergründe sind fast 1:1 übernommen, lediglich die Figuren, Autos, etc. wurden überarbeitet. Das ist soweit OK, in einigen Abschnitten (z. B. im Wald) fährt mal aus Erkennungsgründen aber schon fast besser mit der klassischen Ansicht, auf die man jederzeit wechseln kann. Wie viele Spiele dieser Zeit ist der Grafistil eher schlecht gealtert; das einige Jahre ältere Day of the Tentacle sieht um da um einiges besser aus, eben weil dieser Grafistil sich zur einfachen Überarbeitung wohl besser anbietet.

Adventurefans sollten sich davon aber nicht abhalten lassen, denn Grim Fandango hat andere Qualitäten. Zum einen natürlich die Story und die Charaktere an sich, die für einige Lacher sorgen. Auch ist das Adventure alles andere als leicht, hinzu kommt das es seinerzeit halt noch nicht so war das alle benutzbaren Gegenstände im Bild auch angezeigt wurden; das hat sich auch im Remake nicht geändert ;) Zwar schaut unser Charakter meist in die Richtung wenn etwas benutzbaren zu finden ist..leicht wird das Spiel dadurch aber nicht.

Hinzu kommen manchmal etwas suboptimale Perspektivenwechsel. Nicht jedes Rätsel ist (wie in dem Genre üblich) logisch bzw. direkt zu erkennen, aber das ist bei den klassischen Adventures ja auch durchaus so gewollt.

Auch wenn es seinerzeit in der Fachpresse sehr gelobt wurde, der Versuch klassische Adventures in einer 3D Art zu generieren hatte beim Publikum, ähnlich wie bei Escape from Monkey Island, nur geringen Erfolg. Was ich durchaus nachvollziehen kann, obwohl hier im Kern ein wirklich sehr gutes Adventure mit knackigen Rätseln, guter Story und zahlreichen Filmanspielungen (Casablanca) hinter steckt, dass witzige Setting im Land der Toten ist eh einzigartig.


Kurz, wer ein wenig klassische Rätselkost mag und das Spiel (wie ich seinerzeit) verpasst hat, der kann es guten Gewissens auf den aktuellen Konsolen nachholen. Es lohnt sich, zumindest wenn ihr einige technische Aspekte und Nervigkeiten "übersehen" könnt.


Durch bin ich bei weitem noch nicht, werde es aber die Tage weiter spielen :)
 

Voyaman

Frührentner
Ach ja, Grim Fandango...

Inzwischen gibt's das Spiel ja neben Day of the Tentacle und Vollgas (Full Throttle) auch auf der Xbox und im Gamepass. Und da ich zu Weihnachten immer in eine Art Retro Adventure Fieber Fälle, war dieses Jahr eben dieses Spiel an der Reihe.

Im Original erschien es ja 1998, im Gegensatz zu den anderen Adventure Klassikern von LucasArts war es aber nicht mehr im Scumm System programmiert, hier kamen vorgerenderte Grafiken sowie eine Tastatur bzw Joysticksteuerung statt der Maus zum Tragen.

Geschmackssache, für mich war es seinerzeit nichts, auch die Thematik mit dem Reich der Toten war nicht so meines. Also Zeit das ganze nachzuholen.

Zunächst mal zum Remastered an sich. Die vorgerenderten Hintergründe sind fast 1:1 übernommen, lediglich die Figuren, Autos, etc. wurden überarbeitet. Das ist soweit OK, in einigen Abschnitten (z. B. im Wald) fährt mal aus Erkennungsgründen aber schon fast besser mit der klassischen Ansicht, auf die man jederzeit wechseln kann. Wie viele Spiele dieser Zeit ist der Grafistil eher schlecht gealtert; das einige Jahre ältere Day of the Tentacle sieht um da um einiges besser aus, eben weil dieser Grafistil sich zur einfachen Überarbeitung wohl besser anbietet.

Adventurefans sollten sich davon aber nicht abhalten lassen, denn Grim Fandango hat andere Qualitäten. Zum einen natürlich die Story und die Charaktere an sich, die für einige Lacher sorgen. Auch ist das Adventure alles andere als leicht, hinzu kommt das es seinerzeit halt noch nicht so war das alle benutzbaren Gegenstände im Bild auch angezeigt wurden; das hat sich auch im Remake nicht geändert ;) Zwar schaut unser Charakter meist in die Richtung wenn etwas benutzbaren zu finden ist..leicht wird das Spiel dadurch aber nicht.

Hinzu kommen manchmal etwas suboptimale Perspektivenwechsel. Nicht jedes Rätsel ist (wie in dem Genre üblich) logisch bzw. direkt zu erkennen, aber das ist bei den klassischen Adventures ja auch durchaus so gewollt.

Auch wenn es seinerzeit in der Fachpresse sehr gelobt wurde, der Versuch klassische Adventures in einer 3D Art zu generieren hatte beim Publikum, ähnlich wie bei Escape from Monkey Island, nur geringen Erfolg. Was ich durchaus nachvollziehen kann, obwohl hier im Kern ein wirklich sehr gutes Adventure mit knackigen Rätseln, guter Story und zahlreichen Filmanspielungen (Casablanca) hinter steckt, dass witzige Setting im Land der Toten ist eh einzigartig.


Kurz, wer ein wenig klassische Rätselkost mag und das Spiel (wie ich seinerzeit) verpasst hat, der kann es guten Gewissens auf den aktuellen Konsolen nachholen. Es lohnt sich, zumindest wenn ihr einige technische Aspekte und Nervigkeiten "übersehen" könnt.


Durch bin ich bei weitem noch nicht, werde es aber die Tage weiter spielen :)
Danke für dieses Review 👌🏻 Diesen Klassiker möchte ich auch noch gerne mal durchspielen 😊
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Vor allem der Bebop-Soundtrack kann sich hören lassen. Im Deutschen wurde Manny Calavera übrigens von Tommi Piper, dem Synchronsprecher von Alf, gesprochen. Das sorgt zusätzlich für den einen oder anderen Lacher. Hatte überlegt, ob ich das Remaster nochmal spielen sollte, da ich es anno 1998 schon mal gespielt hatte. Aber gerade das Setting ist wirklich schön.
 
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