Es dürfen mor gern noch andere Tunings zur Verfügung gestellt werden.
@Deutschmaschine vielleicht?
Ajo, also hilfsbereit bin ich ja gern. Aber ich muss erst mal an die Stelle kommen, dass ich für mich mal ein paar Fahrzeuge aufbaue. Gern kann ich dann die Autos, für die ich mich nicht entscheide, speichern und freigeben. Nur muss ich da auch erst mal wieder Speicherplatz für Tunings ausmisten. Dann würd ich maximal nur die hochladen, zu denen bspw. Kahoona keine gemacht hat. Aber kein Versprechen, ich guck nur mal, ob ich es zeitlich hinbekomme.
Ansonsten halt wirklich mal reinfuchsen uns selbst tunen. Sicher kann ich die Überforderung am Anfang etwas verstehen. Aber wenn man ein paar mal was gemacht hat, dann lernt man so viel, dass es sich irgendwann lohnt, es mal gemacht zu haben. Mit der Gewichts-, Leistungs- und Handling-Vorgabe hat man eh nicht viel Spielraum. Im gegebenen Fall würde ich von der Reihenfolge erst Rennbremsen und -Fahrwerk einbauen und dann mittels Gewicht und Reifen auf die 5,1 gehen. Dabei nicht nur stumpf die breitesten Reifen einbauen, sondern schauen, welche Werte genau sich dahinter verstecken. Forza macht sich manchmal den Spaß, dass die Reifen vorne 10 pro Teil breiter werden, aber hinten 20 pro Teil. Oder dass die ersten Teile 10 breiter werden und die letzten Teile dann 20 pro Schritt. Oder dass zwischendurch auch mal eine ganz große Breitendifferenz stattfindet, oft von der ersten zur zweiten Reifenbreite. Wenn man da nicht drauf achtet, zerstört man sich die Balance stark ins Untersteuern, weil man den Karren bspw. von neutralen 205 vorn und 215 hinten zu 235 vorn und 275 hinten umbaut. (Oder aber man nutzt diesen Umstand, um einen übersteuernden Wagen bewusst in Balance zu bringen, das geht natürlich auch. Da man ja keine aerodynamischen Teile verbauen darf und die Balance-Arbeit mit dem Fahrwerk begrenzt ist, ist die Verteilung der Reifenbreiten nach vorn und hinten schon maßgeblich für die allgemeine Tendenz des Fahrzeugs zum Unter- sowie Übersteuern)
Danach würd ich den Rest in Leistung stecken oder Antriebsteile, wenn man z.B. Rennkupplung oder -Getriebe will. Und wenn man etwas mehr Leistung will, nimmt man wieder etwas Gewicht raus, korrigiert den Handling-Wert über die Reifen und packt die Leistung rein. Bei den Leistungsteilen auch drauf achten, dass diese das Auto auch zum Teil leichter (Auspuff, Ansaugkrümmer) oder schwerer (Kühler) machen können, wodurch sich der Handling-Wert ändern.
Und falls jemand gar keine Ahnung von oder Lust auf Fahrwerk hat, dann kann ich auch den Tipp geben, nur das Sportfahrwerk einzubauen. Das Rennfahrwerk bringt halt am meisten, wenn man dann auch wirklich den Hobel noch etwas tiefer legt und mit Sachen wie dem Sturz arbeitet. Wenn man da eh keine Hand anlegt, dann lieber die ca. 3 Punkte sparen und dafür bspw. noch eine Reifenbreite oder ein paar kW drauf geben. Genauso auch beim Renngetriebe. Das bringt meiner Meinung nach wenig, wenn man da dann nicht viel einstellt. Weil dann kann man auch das Sportgetriebe mit einstellbarer Achsübersetzung oder das nicht einstellbare Straßengetriebe nehmen. Dadurch, dass ja ohne manuelles Kuppeln gefahren wird, würde man bei einem zu kurzen 6-Gang-Getriebe eh die meisten Zeit im Leerlauf verbringen.
Der letzte Schritt bei mir ist dann das Ausschöpfen des LI. Wenn ich also bei B598 oder so gelandet bin, dann kommt noch die Antriebswelle rein oder es wird eine leichtere Felge eingebaut. Oder andersherum bei A602 dann eben eine schwerere Felge. Im ersteren Falle ist das natürlich blöd, wenn man vorher schon am Gewichtsminimum war. Dann muss man doch nochmal an anderer Stelle umbauen. Aber letztendlich machen auch ein oder zwei fehlende Punkte den Kohl nicht unbedingt fett.