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Dragon Quest I & II HD-2D Remake

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
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Ähnlich wie der storytechnische Vorgänger Dragon Quest III bekamen auch die ersten beiden Titel ein Remake in grafischer HD-2D-Pracht. Auch kamen neue Gebiete dazu und ein paar neue Cutscenes mit "Rückblenden" auf Teil 3 um einen besseren Bezug herzustellen. Daher ist es eigentlich nur passend dass man das Remake zu 1&2 nach Teil 3 veröffentlichte.

Ich sitze gerade an Teil 1 und es ist doch etwas anders.. die Welt erinnert zwar sofort an Dragon Quest 3 (wenn auch wesentlich kompakter und die Wege sind gefühlt deutlich verkürzt und nach 4 Stunden habe ich zu Fuß bereits einen Großteil der Spielwelt bereist), die Schauplätze sind teilweise die gleichen und es ist schon ein interessantes Gefühl in DQ 1 jetzt bspw. in einem verfallenen Turm oder in der Ruine einer Stadt zu stehen, die in Teil 3 noch ein majestätischer Anblick waren. Auch ebenfalls wie bei 3 ist es natürlich Old School beim Reisen Zufallskämpfe zu triggern. Der Haken ist nur, während man bei 3 mit einer Party von 4 Leuten loszieht, ist unser Held diesmal alleine. Das hat natürlich mehrere Nachteile, vor allem zu Beginn wenn der Held noch mit Basic-Equipment unterwegs ist und noch keine Ein-Mann-Armee. Gegnergruppen sind da plötzlich recht tödlich, wenn man allein gegen 4 kämpft.

Der Gegner wirkt Schlaf? Du bist quasi tot.
Eine Gegnergruppe überrascht dich? Tot.
Der Boss crittet dich für 80 Dmg? Tja, sorry, das überlebst du nicht wenn von denen 100 HP schon ein bisschen was fehlt. Und verfluchte Ausrüstung ist auch kein Witz. Die ersten paar Stunden waren also erstmal von einigen Game Over geprägt, nach und nach bekommt man dann aber auch Ausrüstung die einen vor Schlaf-Zauber schützt und ist nach einigen Level Ups nicht mehr ganz so fragil unterwegs.

POV: Das letzte was du vor dem Game Over siehst:

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Wem es zu Schwer ist, der kann natürlich aber auch ein paar Hilfen aktivieren und den Schwierigkeitsgrad runter drehen. Auf Wunsch ist man da dann sogar Unsterblich.

Aber ja, macht ansonsten schon Spaß und ist ein Erlebnis mal den Ursprung der Reihe kennen zu lernen.

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Zuletzt bearbeitet:

Khorny

Moderator
Team
Und ich dachte immer, Dragon Quest wären damals die ersten J/RPGs gewesen die man spielt, wenn man was "einfacheres" sucht. Dann will ich ehrlich gesagt nicht wissen, wie schwer die damaligen Pioniere Wizardy, Dragon Slayer oder Xanadu waren.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Also ich habe natürlich jetzt keinen Vergleich zum Original, aber in den Anfängen des Genre war es ja auch noch üblich Stundenlang vor einem Boss zu grinden um ihn besiegen zu können. Vielleicht habe ich also auch einfach nur nicht genug gelevelt, mit etwas mehr HP und besseren Werten überlebt man natürlich auch eher ein paar fiese Treffer :D

Wobei das Remake ja wohl sowieso Easy-Mode ist. Im Original waren die Dungeons Stockfinster und man musste mit Fackeln arbeiten und haushalten. Du hattest keine Minimap und nur einen kleinen Kreis um dich herum, der beleuchtet war (und auch nur solange du eine Fackel hattest):
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Hier ist das nicht mehr so.
 

Mister Blue

Frührentner
Und ich dachte immer, Dragon Quest wären damals die ersten J/RPGs gewesen die man spielt, wenn man was "einfacheres" sucht. Dann will ich ehrlich gesagt nicht wissen, wie schwer die damaligen Pioniere Wizardy, Dragon Slayer oder Xanadu waren.
Was einfacheres in der Hinsicht, dass das Kampfsystem eher simpel gestrickt ist, ohne große Kinkerlitzchen, auch das Ausrüstungssystem betreffend.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Nach dem Kampf gegen den grünen Drachen, der mich mehrfach auseinander nahm bevor ich irgendwann mit mehr gegrindeten Leveln zurück kam, habe ich das Spiel runter auf Leicht "Drachling Quest" gestellt.

Geholfen hat das nur bedingt, man kann trotzdem jederzeit sterben. Wenn ein Zufallskampf mit zwei oder mehr Gegner aufpoppt, die zuerst dran sind und ggf. auch noch mehrfach angreifen dürfen, können die einen trotzdem in einem Zug töten bevor man überhaupt dran ist. Auch ein gegnerischer Verzweiflungsangriff kann einen leicht ins Gras beißen lassen. Oder, mein gestriger Lieblingstod: Gegner hat mich verwirrt und mein Held hat sich mit seinem nächsten Angriff selbst getötet, haha.

Im Gegenzug dafür lernt man hier mal defensiv zu spielen. Ich weiß mittlerweile schon mit einem "Oh f*ck" wenn bestimmte Gegner aufpoppen dass ich lieber fliehe. Ich hab gelernt meine HP gar nicht mehr erst in den gelben Bereich droppen zu lassen und den richtigen Umgang mit Abwehr-Skills wie Heilungshieb, Abwehrchampion, Quick-und-weg-Step oder Drückeberger. Mit letzterem samt Stachelrüstung habe ich beim letzten Bossfight bspw. dafür gesorgt, dass sich der Boss selbst killte.

Apropos Synchro: Ich spiel übrigens vor allem deshalb auf Deutsch, weil mir das mittelalterliche Shakespear-Englisch dann doch recht schnell auf den Keks ging.

Übrigens auch ganz witzig: Wenn man die Prinzessin nach ihrer Rettung aus der Höhle einfach nicht zurück ins Schloss zum König bringt, kann man mit ihr weiterhin die Welt bereisen. Sie nimmt zwar nicht aktiv im Kampf teil, aber die NPCs und Bosse kommentieren ihre Anwesenheit und auch sie hält sich in Gesprächen und Cutscenes nicht zurück. Finde ich echt gut gemacht, dass das Spiel das berücksichtigt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Und grad bin ich in so einem scheiß verwinkelten Labyrinth-Dungeon, wo ich echt keinen Bock auf die Gegner habe und alle drei Schritte triggert so ein Zufallskampf. Ich kann quasi nichts erkunden ohne eben alle paar Schritte kämpfen zu müssen, hab kaum noch Ressourcen und fliehen klappt natürlich auch nicht jedes Mal, so dass ich dann erst mal von zwei-drei Viechern eine Runde lang auf die Nuss bekomm...

Old-School hin oder her, das geht mir gerade schon ziemlich auf die Nerven.

Edit: FUUUUUU!

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(Mein Held macht mal wieder ein Nickerchen, die Prinzessin hinter mir kreischt panisch rum, der Skelettkrieger greift übrigens immer doppelt an und der rote Umbra-Geist ist sowieso der Schlimmste in dem Dungeon...)
 
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Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Leider musste ich die Prinzessin dann doch im Schloss abliefern um dort den Sonnenstein zu holen. Ärgerlich, hatte gehofft sie bis zum Endkampf mitzunehmen, haha. Den habe ich mittlerweile dann aber auch ohne Begleitung gemeistert, Review findet ihr im anderen Thread:
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Das letzte Dungeon kennt man schon aus DQ III, ist hier aber absolut brutal und unfair. Es ist zum einen elend lang und zum anderen sind die Viecher dort mehr als nur brutal. Hab dann auch auf Dracky Quest runtergeschraubt, ansonsten hätte ich hier wohl das Handtuch geworfen. Obwohl ich schon Level 39 war als ich da in das Dungeon ging. Der finale Boss war dann gar nicht mehr so das Problem.

Vom Erdrick-Set - also das Endgame Equipment - habe ich im Laufe des Spieles den Helm und die Rüstung gefunden, die sind wohl auch mit die besten Teile im Game. Das Schwert gab es am Ende auch noch als ultimative Waffe. Lediglich das Schild konnte ich nicht finden und als ich nachschaute wo man es bekommt, habe ich es dann auch bleiben lassen - zumal mein aktuelles Schild an dem Punkt auch sehr gut und rein Def-Technisch sogar besser war.

Während man über die meisten Teile hier mehr oder weniger unterwegs drüber stolpert, war der Helm mit einer kleinen Questreihe verbunden und die war recht gut und nostalgisch mit Rückblenden und Erzählungen zu DQ III verbunden. Was auch ein gutes Argument ist erst mal das DQ III Remake zu spielen.

Nun ja. DQ I ist erledigt, weiter geht es jetzt mit Teil II. Mal sehen, leider muss ich Montag wieder arbeiten und hab nicht ganz soviel Zeit wie die letzte Woche, die ich frei hatte ;)
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Mittlerweile DQ II angefangen und auch wenn ich mich eigentlich noch etwas geschlaucht von den Zufallskämpfen fühle - ist hier jetzt ja nicht anders wie auch in DQ III und I - komme ich doch ganz gut voran. Die Gruppe ist etwa Level 15, ich habe gerade von dem sogenannten Drachenhorn-Südturm auf die andere Seite nach Norden übergesetzt und suche jetzt in einer Hafenstadt nach einem Boot um die Welt erkunden zu können.

Es hilft auch dass ich wieder wenigstens eine Dreiergruppe habe, statt alleine unterwegs zu sein. Dadurch spielt es sich wesentlich mehr nach DQ III als nach I und ich hab bisher auch noch kein Game Over erlebt, weil es nicht ganz so tragisch ist falls mal doch ein Held im Kampf drauf geht: Gibt ja noch zwei mehr und sogar Wiederbelebung.

Dafür ist ein anderes Trübsal zurück, nämlich Inventurmanagement. Da bin ich vermutlich noch verwöhnt vom DQ VII wo alle Helden auf den vollen Ausrüstungsbeutel zugreifen konnten im Kampf. Und in I war es auch nicht unbedingt das Problem, da es nur einen Helden gab. Aber jetzt ist es wieder so dass der Ausrüstungsbeutel im Kampf nicht zur Verfügung steht und die Helden nur das einsetzen können was sie direkt bei sich tragen. Da muss man jetzt natürlich schon ein bisschen taktisch vorgehen wem man was gibt. Das gilt übrigens auch für die Zauber. Bei DQ I und II ist es noch so, dass man Zauber und Fähigkeiten nicht nur von Level-Ups sondern von Schriftrollen lernt, die man oft gut versteckt in Kisten findet. Die zerfallen beim Lesen und war bei DQ 1 auch kein Problem, da hat eh alles der Held erlernt. Nun muss man aber auch hier überlegen wer den Zauber denn nun lernen soll. ^^

Ich bin da auch noch komplett ungespoilert und hoffe mal ich verrenne mich da nicht, dass irgendwann einer der Party Member wieder die Party verlässt oder so.

Was ich auch ganz witzig finde, als Easteregg: In DQ III gab es bestimmte Items wie die Betonfrisur, die dort generell ganz nützlich waren, aber auch die Personalität (-> Entwicklung der Stats) beeinflussen konnten (in dem Fall halt Dickkopf). In I & II ist dieses und andere Items auch enthalten, hier sind sie aber verflucht. In dem Fall sorgt die Betonfrisur dafür, dass der Träger sich immer nur Verteidigen will, was deutlich unpraktischer ist als in III :D
 

Mister Blue

Frührentner
Spiel's auch gerade. Nachdem I relativ schnell vorbei war, mir aber trotzdem gut gefiel und ich froh war, dass es keine Einzel-VÖ war, setzt Teil II erzählerisch und auch vom Spielablauf schon ganz andere Aktente. Zwar in den ersten k. A., minimum aber 10 bis 15 Spielstunden, ein ziemliches hin und her getingel zwischen 2er-Gruppe, dann 3er, um wieder zur 2er zurückzukehren. Bis man da die volle 4er-Gruppe zusammen hat, da war wahrscheinlich schon das halbe Spiel vorbei.

Schon irgendwie komisch und wenn man bedenkt wie minimalistisch Teil III dahingegen ausfällt. Schön wie die Welt aufeinander aufbaut aber wenn sich ansieht, wie sich Reihen überlicherweise weiterentwickeln. Vielleicht auch weil es ein Prequel war, aber so mehr oder weniger komplett Barebone, wo man nur von A nach B, nach C gescheucht wird, und die anderen Charaktere nur Beiläufer waren. Ich für meinen Teil fands super, so wie damals eines der ersten RPGs, die ich gespielt habe: Dungeons of Avalon. Heute würde man es wohl Indie-RPG nennen, das damals irgendner Zeitschrift auf Diskette beilag. Ab ins Gasthaus, ein paar Hanseln für die Gruppe engagieren und ab in den Dungeon. Keine Ahnung, ob es da ne großartige Story gab aber damals Spielspaß pur.

Was mit der Zeit nur nervt, sind die Zufallskämpfe. Denn gefühlt kaum drei Meter weit gekommen, schon die nächste Gegnergruppe an den Hacken. Da war das bei der Neuauflage von DQ VII echt angenehmer.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Nach DQ III und I habe ich nun auch Ruby / Rubiss in DQ II getroffen:

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She's still so pretty!

Bedeutet für mich jetzt auch dass wohl bald das letzte Gefecht bzw. das letzte Dungeon ansteht. Der Weg wurde geebnet, ich hab soweit (fast) alles zusammen - der letzte Schlüssel um alle Türen/Kisten öffnen zu können fehlt irgendwie noch. Ggf. mal noch schauen ob ich noch etwas in den Tiefen des Meeres entdecke oder vielleicht auch das alte Schwert von Erdrick vorher erneuern kann.
 
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