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Dragon Age: The Veilguard

Dragon Age: The Veilguard
Firmen
Electronic Arts, BioWare
Genres
Role-playing (RPG), Strategy, Adventure

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Nee, war ganz was anderes. Hatte ein rotes Amulett ausgerüstet, dass dafür sorgt bei niedriger Gesundheit mehr Waffenschaden zu machen. Nachteil war, das man sich nur noch bis 70% heilen konnte.
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Hello, falls jemanden noch Punkte für die verschiedenen Fraktionen im Spiel fehlen, gibt es hier ein Spreadsheet, in dem man sieht welche Items beim Verkauf besonders viele Punkte bei den jeweiligen Fraktionen bringen. Die sind nämlich durchaus unterschiedlich hoch. Die Lords of Fortune z.B. stehen total auf Drachenkram.

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Krule

Frührentner
Ich bin jetzt ~30h im Spiel und bin leider ziemlich ernüchtert. Ich möchte keinem das Spiel madig reden, der daran Spaß hat, daher halte ich mich kurz.

Spielmechanisch ist das Spiel ein solides Action-RPG. Das Gameplay ist in Ordnung. Die Kämpfe zwar relativ 08/15 aber sie spielen sich gut weg. Die semi-schlauchige Levelstruktur gefällt mir gut.

Gekauft habe ich das Spiel aber unter der Überschrift "Bioware ist zurück und besinnt sich auf seine Stärken" für Erzählung, die Story und die Charakterinteraktionen. Doch gerade auf diesem Gebiet langweilt mich das Spiel doch sehr. Ich persönlich finde es - rein subjektiv - oberflächlich, schlecht geschrieben und langweilig. Ich interessiere mich überhaupt nicht für das Schicksal dieser Welt.

Ich werde es jetzt durchziehen und auch beenden. Ich habe gelesen, dass das Finale richtig gut sein soll - ich hoffe, das reißt das Spiel für mich nochmal nach oben...
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
@Krulemuk
Das Ende liefert. Vor allem, wenn man die Vorgänger kennt.

Aber "BioWare ist zurück und besinnt auf seine Stärken"? Absolut nicht.

Ich habe jetzt nochmal DA Inquisition angefangen. Und schon in den ersten Stunden könnte der Kontrast nicht größer sein. Veilguard ist ein superpoliertes Spiel. Aber leider nicht nur in Bezug auf die Technik. Man hat hier letztlich fast alle Kanten, jeden Konflikt, jeden Grauton und jegliche Komplexität in den Charakter-Interaktionen gleich mit weggeschliffen.

Das ändert sich auch bis zum Ende nicht großartig.
 

Joe

Rentenbezieher
Was besonders auffällt, wenn man zuvor Baldur's Gate 3 oder meinetwegen auch Origins gespielt hat. In letzterem meint ein Alistair zu Morrigan, sie soll sich doch bitte in einen Busch verkriechen und verrecken, weil sie ihn so nervt 🤣
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Bei mir "scheitert" der Titel im Endeffekt an zwei Punkten: Nebencharaktere und Weltdesign.

Bei den Nebencharakteren ist es sicherlich Geschmackssache, aber bisher ist mir meine Party wirklich total egal. Mir sind die zu glatt, es fehlt eine eigene Persönlichkeit. Als Beispiel Morrigan; mich mag meine Erinnerung trügen, aber ich hatte sie als weitaus interessanteren Charakter in Erinnerung. Ich vermisse ein wenig eigene Macken, Ecken und Kanten. Ja, da hat jeder seine Problemchen, es herrscht überall Verständnis..mir ist das ehrlich gesagt schon zu lieb.

Beim Weltendesign bin ich zwiegespalten. Einerseits sind die Areale wirklich grafisch toll umgesetzt und größtenteils interessant. Aber bisher mag sie bei mir keine vollständig zusammenhängende Welt bilden.


Spielerisch macht mir der Titel dennoch Spaß. Es ist halt eher ein Action-Rpg mit Fokus auf Inszenierung, das geht schon okay so. Und in dem Bezug macht es seine Sache auch nicht verkehrt. Zumal man dem Spiel auch zugestehen muss, dass es durchaus seine Momente hat. Vor allem sind hier Drachen halt noch Drachen :D

Vielleicht bin ich da auch ein wenig zu harsch und vergleiche zu sehr mit den Vorgängern. Aber momentan habe ich tatsächlich mehr Lust, nochmal den Erstling oder Inquisition zu spielen :)
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Vielleicht bin ich da auch ein wenig zu harsch und vergleiche zu sehr mit den Vorgängern. Aber momentan habe ich tatsächlich mehr Lust, nochmal den Erstling oder Inquisition zu spielen :)

Denke ich nicht. Dem Vergleich mit den Vorgängern muss es sich halt stellen, da es sich Dragon Age nennt und von BioWare ist.

So wie Dir geht es ja durchaus vielen Leuten. Ich versuche auch seit Tagen, hier irgendwie ein Fazit zu ziehen, aber es fällt mir irgendwie schwer, das ohne Spoiler zu tun und weil mir einfach zu viele Gedanken durch den Kopf gehen, die ich nicht kompakt sortiert bekomme.

Alleine zu Morrigan könnte man einiges schreiben, weil sie hier einfach nur noch ein Pappaufsteller ist, der nur noch Lore Dumps von sich gibt.
Ihre ganze Persönlichkeit und ihre Geschichte ist praktisch ausradiert worden.

Oder Harding... Das ist nicht mehr Harding aus Inquisition. Klar, Charaktere entwickeln sich weiter. Aber normalerweise nicht rückwärts. Von der gestählten, sarkastischen Späherin, die einen z.B. fragt, ob man etwa Angst vor Untoten hat, ist nicht mehr viel übrig. Sie ist 10 Jahre älter als in Inquisition, wirkt aber eher 10 Jahre jünger und wie eine komplett unerfahrene, unsichere Person.

Von Isabella fangen wir mal lieber gar nicht an...

Ich bin jetzt in Inquisition grade wieder mal in die Himmelsfeste gekommen und konnte dort fast 2 Stunden lang Gespräche mit fast 20 verschiedenen Leuten führen. In Veilguard praktisch unmöglich, da Gespräche meist nicht mal 5 Minuten lang sind.

Und es ist in den Gesprächen auch fast unmöglich, was anderes als Zustimmung zu ernten. In allen anderen Spielen hat man mit einer Aussage sehr oft von einigen Leuten Zustimmung und von anderen Ablehnung geerntet. Man kann u.a. in Inquisition sogar Begleiter außerhalb der Kerngruppe gleich ablehnen oder später jederzeit rauswerfen.

Schwierige Charaktere, mit denen man permanent in Konflikt steht, gibt es eigentlich nicht mehr.

Da auch so viele Story-Fäden und Lore-Elemente der Vorgänger komplett ignoriert oder teilweise sogar geändert werden, wirkt das alles so, als wolle man alte Zöpfe unbedingt abschneiden, sich von ihnen distanzieren und die Reihe für eine neue Zielgruppe rebooten.

Mich hat es regelmäßig ganz stark an Midnight Suns erinnert, aber nicht an Dragon Age. Nur war Midnight Suns im Gameplay so stark, dass man diesen ganzen Social-Freundschaftssimulator-Kram mit etwas Augenrollen ertragen/ignorieren.
Bei Dragon Age/BioWare waren Story und Charaktere immer viel stärker als das Gameplay. Und wenn das wegfällt, hat man ein Problem.

Ich könnte das Problem jetzt auch nicht mal auf Baldur's Gate 3 schieben. Es wird ja durchaus mal diskutiert, ob BG3 so gut war, dass andere RPGs es schwer haben, sich damit zu messen.
Das ist aber zumindest bei mir nicht der Fall, denn ich habe BG3 bis heute nicht gespielt, weil sich nie der richtige Zeitpunkt und die richtige Stimmung ergeben hat. Sollte ich vielleicht mal ändern.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Ich habe BG3 bisher auch noch nicht gespielt, aber es schlummert noch auf meiner Festplatte. Nach rund 15h Veilguard bekomme ich aber langsam Lust dazu. Denn mir fehlt bei Dragon Age auch die Tiefe bei den Charakteren. Man läuft eigentlich von einer Quest zur nächsten, quasselt belangloses Zeug und egal wie pampig die Antwort ausfällt (so richtig böse Antworten sind ja auch gar nicht mehr möglich), haben einen fast immer alle lieb.

Der hohe Wokeness-Faktor ist hier auch nicht unbedingt hilfreich, reisst er einen doch manchmal zu sehr aus der Immersion, zugunsten der Gendercorrectness. Das ist gut gemeint, düfte aber auch eingefleischten DA-Fans etwas zu viel des Guten sein.
Auch wenn David Gaider meinte, das ursprüngliche DA von 2009 sei schon "woke" gewesen, obwohl der Begriff noch gar nicht erfunden war, bin ich der Meinung, dass hier weniger mehr gewesen sein könnte.

Das Kampfsystem mit den Begleitern gefällt mir zwar sehr gut und erinnert stellenweise an Mass Effect u.ä., aber objektiv betrachtet ähnelt es mehr Ghost of Tsushima. Also es ist sehr sehr actionreich mit tollen Effekten, aber irgendwie nicht mehr das, was man aus den DA Vorgängern kannte. Auch hier mangelt es ein wenig an Spieltiefe. Das Spiel macht stellenweise wirklich den Eindruck, es sei ausschließlich für DA-Neueinsteiger bzw. komplette RPG-Neulinge konzipiert.

Die Story ist schon ein Highligt, das mich bisher auch immer weiterspielen ließ, aber ich komme nicht darum, mir immer mehr das Wort "langweilig" beim spielen zu verkneifen. Mal sehen wie lange ich noch durchhalte.
 

Mister Blue

Frührentner
Wie drücke ich das am besten aus: Es gibt Spiele, bei denen man den Controller nicht eher aus der Hand legt, ehe der Abspann über den Bildschirm flimmert und selbst dann oft noch nicht. Und dann gibt es spielerisches Fast Food wie das hier. Für zwischendurch und alle paar Tage mal ein Stündchen oder zwei geht das mehr als okay, doch für mehr reicht es da bei mir nicht.
 
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