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[Diskussion] Eure Liebeserklärung an Spieleperlen der Computer- und Videospielgeschichte

Alexkannsingen

Mario was my first love
Bei meinem Post vom 21.12.2021 habe ich einige Spieleperlen unterschlagen die ich in den neunziger Jahren auf dem PC gespielt habe.
Unzählige Stunden habe ich zum Beispiel in diverse Anno und Siedler Spiele und Stronghold Spiele versenkt.
Für Need For Speed Porsche musste damals zur 2 MB Grafik eine 8 MB 3 Dfx Beschleuniger Karte dazu gekauft werden und der Arbeitsspeicher wurde ebenfalls erweitert.
Ein 133 MhZ Pentium werkelte vor laaaanger Zeit in meinem Packard Bell PC.
Bei Karstadt besorgte ich mir ein Force Feedback Lenkrad der Hausmarke - sah einem Thrustmaster ähnlich.
Unvergessen bei dem Porsche Game war auf einer Strecke ein vor einem Haus fegender Mann der Michael Jackson zum verwechseln ähnlich sah.
 

zumafx

Neuankömmling
Meine Karriere begann mit Space invaders, Moon chresta, donky Kong und centipede. Wir hatten damals einen Spielautomatenbetrieb und die Kästen standen zwischendurch immer in unserer Halle, da würde schon vor der Schule ne Runde gezockt. Amiga, Commodore, der Gameboy, Sega und NES waren meine Jugendfreunde. Dann kamen die ersten richtigen PC und der Aufrüstungswahn wurde von jedem neuen Game angefeuert. Auf dem PC war ich süchtig nach Games von ID Software, vor allem die Quake-Reihe hab ich geliebt und sogar in Ligen gezockt. Irgendwann bin ich dann auf Konsole umgeschwenkt, von der ersten Xbox und playse hatte ich alle, erst ab der 4 bin ich bei playse ausgestiegen und ganz bei Xbox geblieben bis heute. Das in meinen Augen beste Game aller Zeiten (in der Gesamtheit betrachtet) ist immer noch Skyrim, das mir auch nach 10 Jahren immer wieder noch Spaß macht. Gibt es überhaupt ein anderes Game, das nach 10 Jahren noch neuen content kriegt ? Aber ob nu Mario, donky Kong oder heutzutage Arthur Morgan, ich liebe sie alle und betrachte sie als virtuelle Familienmitglieder
 

Echofarmer

Jungspund
Einige echt schöne Erwähnungen hier.
Für mich war es damals Flashback auf dem guten alten Mega Drive. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich kenne es in- und auswendig und zocke es alle paar Jahre mal wieder durch. Ich kann mich noch entsinnen, wie ich damals in der Schule die 'Video Games' (kennt ihr sicher noch) während der Pause (-wahrscheinlich eher heimlich im Unterricht-) gelesen habe und völlig geflasht von dieser Rotoscope-Optik war. Als mein Sitznachbar einen Screenshot gesehen hat, wo der Protagonist mitten in einem weiten Sprung zu sehen ist, meinte der nur "das sieht ja total realistisch aus!" :ugly:

Ich hab alles an dem Spiel geliebt. Die geile Stimmung, dass es kaum Musik gab sondern eher Atmo-SFX, die coole Optik, die (gewöhnungsbedürftige) Steuerung, alles. Ich hab sogar die Verpackung geliebt! Irgendwie trashig, aber doch geil. Ich hab das Spiel hier immer noch stehen und werde es niemals verkaufen. Eher besorge ich mir noch ein Backup-Exemplar, falls meine Tochter damit irgendwas anstellt.
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
2021 habe ich zu diesem Thema meinen ersten Post gemacht...
Seit dem hat sich ein bisschen was verändert und das Souls Genre schlich ein bisschen intensiver in meinen "Gaming-Alltag".
Es fing damit an, dass ich recht viel bei Elden Ring zugeschaut habe und mich die Bossfights und vor allem die Erfolgserlebnisse angeregt haben mich auch mal mit einem Spiel dieses Genres auseinander zu setzen...
Also hab ich mir Bloodborne aus dem Ps+ gezogen und vorsichtig mit der Spin to win Jägeraxt die üblichen ersten Schritte angetreten.
Ich habe es immer mal wieder gestartet aber den ersten Boss habe ich nie besiegt und bin meistens schon am Level an sich gescheitert. Mein Char war stets ungelevelt und die einzige Verbesserung, die ich rausholen konnte war ne leicht bessere Rüstung...
Diverse Male habe ich an dieser Stelle aufgegeben. Nun aber habe ich die Beine in die Hand genommen und bin zum Boss gesprintet.
Mit der ersten Respektschelle von der Klerikerbestie, konnte ich auch endlich leveln.
Insofern habe ich eine "gesunde Grinding-Runde" gestartet und mich für die Klerikerbestie vorbereitet. Grundlegend ging es für mich das gesamte Spiel darum es überhaupt zu schaffen und nicht zu beweisen, dass ich das Game auf die einzig richtige Art und Weise ohne Rüstung, Level 4, Fackel-only lösen kann.
Insofern war ich hier und da auch ein wenig überlevelt. Gerade die Bluthungrige Bestie hat mich so dermaßen zerlegt, dass ich das Game zu erst pausiert habe und mich dann iwann ein paar Wochen später ordentlich überlevelt habe. Anders war die Damals nicht für mich lösbar. Alle folgenden Bosse habe ich hingegen ohne groß nachzuleveln angegangen und bin dann iwann wieder auf ein Schwierigkeitsgerechtes Level gekommen.
Der Abspann kam für mich zwar nicht sonderlich überraschend aber, dass da einfach das NG+ anfängt war mir dann doch ein wenig zu schnell. Trotzdem steckte in diesem Charakter so viel Zeit, dass ich eben mit diesem auch ins DLC wollte.
Gesagt, getan... Old Hunters für nen schmalen Taler abgegriffen und munter mit meinem mittlerweile von der Axt abgekommenen Sägehackbeil und Ludwigs Holy Blade, die ersten Wölfe im DLC zerlegt.
Der erste Boss mit Ludwig hat mich eben mal so lang beschäftigt wie sonst ganze Spiele und das sollte mit Laurence und Kos ähnlich laufen...
Unterm Strich habe ich sie alle besiegt und das Game mittlerweile auch mehrere Male für die Platin durchgespielt.
Im Anschluss nach den ersten Bloodborne Runs habe ich mir Dark Souls 3 auf die Kiste geholt und da natürlich mit der Vorerfahrung unter deutlich besseren Voraussetzungen gestartet. Hier hatte ich natürlich auch den einen oder anderen Problem Boss aber es ging eigentlich. Die Erkenntnis die DLCs spielen zu wollen kam mir natürlich auch erst wieder im laufenden NG+.
Gut, dass da die Bosse erst so richtig anziehen und man sie dann erst unter diesen Voraussetzungen lernt... Das auch hier wieder Bosse wie Friede und Gael den einen oder anderen Versuch gekostet haben, brauche ich nicht erwähnen.
Nachdem ich auch Ds3 geschafft habe und mich in Sekiro ein wenig voran gearbeitet habe, ohne es bisher beendet zu haben, habe ich diverse Soulslikes durch PS+ ausprobiert. Nahezu keines konnte mich auch nur ansatzweise so in den Bann ziehen wie die beiden Spiele von From Software.
Irgendwann habe ich sie alle abgebrochen...
Also habe ich Bloodborne und Dark Souls 3 quasi im Wechsel gespielt und es lediglich durch Mortal Shell unterbrochen.
Das hingegen hat bei mir auch wenn es ein kleines Game ist nach drei Anläufen und ein paar Youtube Videos gut funktioniert.
So richtig wusste ich dann nicht so recht was ich zocken sollte... Die alten Dark Souls wirken altbackend auf mich, an Sekiro beiße ich mich ziemlich fest und Elden Ring schreckt mich mit seiner riesigen Open World ab.
Ich hab also bis letztes Jahr immer die gleichen beiden Games gezockt und das immer mal für ein paar Meter Spielfortschritt bei Sekiro unterbrochen oder für ein bisschen Geballere bei R6 Siege.
Bis ich trotz meines immer mal eingeworfenen Mantras "Ich mag keine Open Worlds, weil ich orientierungslos bin und auch keine Geduld für die Welt habe sondern mich vorrangig mit den Bossen auseinandersetzen möchte" Elden Ring bei nem Kollegen mal ausprobiert habe. Diese gehetzte Erfahrung hat mich natürlich so überhaupt nicht gezogen.
Geschenkt habe ich es es letztes Jahr trotzdem bekommen und der DLC stand auch schon kurz bevor...
Anders als damals bin ich mit nem Katana in das Game gestartet und habe mich diesmal statt auf Stärke vorrangig auf den Geschicklichkeitswert konzentriert. Das Game hat ohne zeitlichen Druck und mit nem schnelleren Build auf einmal sehr viel mehr Spaß gemacht. Das Game war innerhalb von zwei Monaten durchgespielt und mein Char war bereit für den DLC. Auch in diesen habe ich mich völlig verloren und auch wenn mir die Bosse bis auf der Endboss in den DLC von DS3 und BB schwerer vorkamen, haben mir die Bosse des DLCs in Elden Ring bedeutend besser gefallen. Nach Abschluss des Spiels habe ich das Game für nen Talisman nochmal durchgespielt aber eine Larventräne investiert um meinen Char auf Stärke umzuskillen. Ich hab mir mit diesem Run zwar alles besorgt was ich für meinen optimierten Skill/Arcane Char brauchte, aber dieses Stärke Gameplay hat die Luft dermaßen rausgenommen... Ich habe nicht weit ins DLC gespielt, weil es iwann keinen Spaß mehr gemacht hat und war quasi durch mit dem Thema Elden Ring.
Da ich weiterhin Lust auf das Genre hatte, habe ich mir direkt im Anschluss Lies of P besorgt. Auch hier hat es mich durch das Game gezogen. Neben Mortal Shell welches seine Fehler hatte war es das erste Soulslike welches ich durchgespielt habe und das hatte mMn wirklich From Software Qualität.
Hier war es nur direkt bekannt, dass ein DLC kommen soll weshalb ich es bisher auch nur einmal durchgespielt habe...
Aus welchem Grund auch immer hat es mich wieder zu ELden Ring gezogen und nach nem gescheiterten Anrufungsbuild habe ich mit meinem Hauptchar und den gesammelten Larventränen einen Build nach dem anderen ausprobiert und wollte iwann zum einen die Platin holen aber auch testen, ob ich das Ding im NG+7 abschließen kann.

Joa hat geklappt...
Das war mein Ausflug in das Soulsgenre die letzten Jahre.
Mittlerweile bin ich Fan geworden und die Geduld für Spielkonzepte und Genres, die mir damals gefallen haben, ist mir ein wenig abhanden gekommen.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
(Oder: Wie Souls Hokurns Spielegeschmack zerstörte)

🙂

Like für die Textwand. Das ist ja schon fast körperliche Arbeit, so eine Novelle zu verfassen.

Eine der vielen Liebeserklärungen, die ich an Spiele (aus meiner Kindheit) gerichtet hab, kann hier gelesen werden.

Vielleicht schreib ich mal bei Gelegenheit was zu Final Fantasy 7 - ja, tschuldigung für den Gähner -, das halt einfach das beste Spiel aller Zeiten ist. Oder zu Arkham Knight, das sich dicht dahinter einreiht. 😀
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
(Oder: Wie Souls Hokurns Spielegeschmack zerstörte)

🙂

Like für die Textwand. Das ist ja schon fast körperliche Arbeit, so eine Novelle zu verfassen.

Eine der vielen Liebeserklärungen, die ich an Spiele (aus meiner Kindheit) gerichtet hab, kann hier gelesen werden.

Vielleicht schreib ich mal bei Gelegenheit was zu Final Fantasy 7 - ja, tschuldigung für den Gähner -, das halt einfach das beste Spiel aller Zeiten ist. Oder zu Arkham Knight, das sich dicht dahinter einreiht. 😀
Jep meine Spielegeschmack hat es tatsächlich ein wenig zerstört... Aber ich hatte die letzten Jahre ja Spaß dabei. ;)

Und Noughty Dog hat immer noch funktioniert. God of War Ragnarök auch...
Gespannt bin ich, ob ich dann irgendwann in GTA 6 reinkomme.
Mit solchen Ausnahmetiteln habe ich aber immer noch meinen Spaß.
Ob das so auch mit Final Fantasy 7 Remake Nr.2 und dem neuen Life is Strange so stattfindet bleibt abzuwarten. True Colors habe ich bisher immer noch nicht angefangen.

Deine Ausführung werde ich mir mal in Ruhe geben! ;)
 

L.Kwas

Frührentner
Als Spieleperle würde ich sicherlich Age of Empires 2 zählen, damals wie heute ein richtig gutes Echtzeitstrategiespiel und ein zeitloser Klassiker des Genres - auch wenn ich selber noch nie gut darin war, was allerspätestens im Online 1v1 immer direkt auffällt. Hab endlos viel Zeit damals mit dem ersten wie auch zweitem Teil verbracht.

Und Demon's und Dark Souls natürlich auch. Die Spiele kamen für mich genau zur richtigen Zeit, gefühlt war die ganze Gamingwelt damals vernarrt danach, Cinematic Actionkino abzuliefern, Quicktime-Sequenzen, Abschnitte wo man auf einem stationären Geschütz saß und alles abballerte, alles durchgeskriptet (weil soll ja auch im Trailer dann geil aussehen, wo man die Szene einbauen kann) und schlauchig und mit viel Handholding und unsichtbaren Wänden und Automatismen, damit sich auch ja nirgendwo sowas wie Frust entwickelt. Die Souls Teile waren da eine willkommene Antithese zu dem ganzen für mich.

Weniger ein Klassiker, aber Final Fantasy XIV würde ich mit Blick auf die Ultimates als bestes Raid-MMO einstufen. Damit mein ich nicht nur, dass die halt bockschwer sind und sowas, auch die ganze audiovisuelle Präsentation ist toll. Es mag an anderen Stellen im Spiel immer wieder mal gehapert haben, aber in dem Punkt haben sich die Entwickler bislang immer reingekniet.
 
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Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Weiß noch, wie wir Papst Thordan (in seiner finalen Form, in der er aussieht wie ein Digimon auf Megalevel oder sowas) umgehauen haben, es war Dienstag um 2 Uhr morgens oder sowas und wir hatten nur noch begrenzt Zeit, weil kurz danach die Server wegen Wartung offline gehen würden. Paar Leute mussten danach um 5 auch schon wieder aufstehen und zur Arbeit, aber hey, das war's wert.
Erinnert mich an die FFXI Zeiten damals gegen die Götter im Himmel. Genbu, Byakko usw. Aber die FFXI Bosse waren teilweise auch einfach absurd schwer und lang. Das hat mir bei WoW später besser gefallen.
 

L.Kwas

Frührentner
Erinnert mich an die FFXI Zeiten damals gegen die Götter im Himmel. Genbu, Byakko usw. Aber die FFXI Bosse waren teilweise auch einfach absurd schwer und lang. Das hat mir bei WoW später besser gefallen.
Bei alten MMOs war das, glaub ich, auch generell alles ganz anders strukturiert, da lag die Schwierigkeit vor allem in der Vorbereitung. Man brauchte die richtigen Leute mit genau den richtigen Klassen und Skillungen, die richtigen Buffs, die richtigen Tränke, die richtigen Items und all das pipapo. Und zwischen jedem Pull durfte man ja alles wieder erneut vorbereiten oder sowas.
Heutzutage, mit WoW und Konsorten, liegt die Schwierigkeit ja eher in der Ausführung der ganzen Mechaniken und derlei.
 
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