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Die Xenoblade Reihe von Monolith

Khorny

Moderator
Team
Trails in the Sky Remake find ich vom Drumherum fantastisch. So schöne Settings und Städte hat selbst Xenoblade nicht immer und überall, zumal die Dungeons der Reihe zum besten gehören was das Genre zu bieten hat. Ist eben ne Mischung aus historischem Europa und Fantasy-Setting. Allein die Karte und die Historie der Ortschaften + Welt reißt es völlig heraus. So ein geschlossenes, stimmiges Setting hat so gut wie keine andere JRPG-Reihe zu bieten.

Das Problem sehe ich eher bei den Originalen bis einschließlich Cold Steel 2, dass alles wahnsinnig generisch aussieht - so wie alles zu PS2 und PS3 Ära, weil damals noch kaum einer abseits von SE und Monolith verstanden hat, viel Wert auf das Drumherum zu legen. Aber davon kann mit Sky Remake keine Rede mehr sein. Das liegt weit über dem Median.

Was für Welten in Xenoblade geschaffen werden ist fernab der Norm, kommt aber auch mit Nachteilen.

Allein bei Teil 2 auf Uraya oder Gorrmott habe ich mich zigfach verlaufen, zumal wenn man noch den jeweiligen Stand der Wolken beachten muss. Will gar nicht wissen wie viele Stunden meiner 90 Stunden Spielzeit da durch bloßes Umherirren gehäuft wurden.

Also nicht, dass ich die Zeit bereue, es gibt sicher schlimmere Dinge, mit denen man seine Zeit in Spielen verschwenden kann. Für mich sind beide Reihen auf ihre Weise derzeitiger Peak. :)
Bisher hat Sky Remake bei so ziemlich jedem gezündet, dem es empfohlen wurde. Deswegen muss man ja nicht den kompletten Kosmos durchsuchten. Muss man bei Xeno auch nicht.
 

Krule

Frührentner
Die Welt ist ziemlich komplex (Fraktionen, Politics, wer ist gut, wer ist böse)
Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Ein gutes Weltendesign kann natürlich von der optischen und strukturellen Gestaltung leben, wie etwa bei Xenoblade, oder inhaltlich durch interessante Fraktionen und politische Motive überzeugen. Es ist völlig in Ordnung, einen dieser Ansätze zu bevorzugen - aber beide können ein bahnbrechendes Weltendesign hervorbringen.
 

Chibiterasu

Frührentner
Also trails aufgrund seines vermeintlichen standard fantasy Settings abzulehnen, ist nicht cool.

Es erweckt einfach kein Interesse, das ist alles. Richtig beurteilen kann ich es ja nicht.
Früher hätte ich mich dem gestellt, damit ich bei so einer wichtigen JRPG Serie endlich mitreden kann. Jetzt höre ich aus Zeitmangel einfach auf mein Bauchgefühl, dass das nix für mich sein wird.

Dass die Story gut/komplex ist, höre ich ja schon seit fast 20 Jahren von der Fanbase. Ich glaube das prinzipiell schon irgendwie (obwohl ich nach dem Trailer unten wieder Zweifel hätte...).
Ich bin einfach kein großer Story-Spieler. Vereinzelt ja wenn's zündet, aber im Großen gelingt das in Filmen/Serien/Büchern einfach nach wie vor besser.

Ich möchte in Welten eintauchen und mich verlieren, die (vor allem optisch) irgendwie fremdartig und geheimnisvoll oder einfach wunderschön sind und tolle Erkundungsreize bieten.
Ich seh's in Trails Remake einfach nicht. Habe mir da schon diverse Trailer und Screenshots angesehen. Generische Landschaften (was da irgendein Xenoblade übertreffen soll, würde ich gerne sehen^^), detailarme Städte, sehr typische Anime-Charakterdesigns.

Lustigerweise ist scheinbar gerade eben für das Remake des zweiten Teils ein Trailer gedroppt und ich sehe darin keine einzige Szene, die mich neugierig macht. Klischeehafte Phrasen mit nerviger Sprachausgabe zu kitschiger Musik. Dazu nervige Kindercharaktere. Ich finde nichts daran ansprechend. Wirklich null.

Ich will euch damit auch nicht ans Bein pissen. Ihr habt es gespielt und ihr kennt die Qualitäten und erfreut euch daran. Das ist ja schön. Alles gut.
Ich persönlich finde darin nur wirklich gar keine Gründe mich mit der Serie zu beschäftigen.

Edit: Trailer zu Trails 2nd wurde von Khorny gelöscht, weil offtopic und scheinbar spoilery - aber findet man ja auf Youtube, wenn man ihn sehen will.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mister Blue

Frührentner
Gut, das ist wahrscheinlich so ein Thema für sich. Irgendwie mag ich ja so was, so coming-of-ages Dinger, bei dem die Charaktere in egal welcher Hinsicht noch ein wenig unerfahren sind, und dabei dann noch die eine oder andere Lektion zu lernen haben, bei dem mir Rex und seine nicht viel älteren, geschweige denn erfahreneren Begleiter immer noch sympathischer sind, als deutlich ältere. Womit wir wieder beim Anime-Stil vieler JRPGs sind, bei dem sich das Alter der Charaktere häufig nur erahnen lässt.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Nervige Kindercharaktere... pfff...

Kannste auch nur schreiben wenn du nicht mehr als 5 Sekunden Video gesehen hast.

Also davon ab, ich bin jetzt nach 10 oder so Jahren mit allen 13 (?) Teilen durch, alle zwischen 60-100h, ich kann da halt auch keinem empfehlen die ganze Reihe in Angriff zu nehmen, erst recht wenn man nich viel Zeit hat. Das geometrische, optische Weltendesign ist auch nichts besonderes bei Trails, bei keinem Teil, auch nicht den Remakes (wobei die jetzt schön bunt sind), da wischt Xenoblade den Boden mit. Wenn man nur darauf abzielt kann man es sein lassen. Wenn man allerdings Spaß hat an verschiedenen Fraktionen, Charakterentwicklungen, Politik, persönliche Stories einzelner unwichtiger NPCs etc und das über lange Zeit und mehrere Teile, oder dem generellen Worldbuiling, da wischt eben Trails mit Xenoblade den Boden. Meiner Meinung nach meist auch beim Kampfsystem und der Konfigurierbarkeit der Party (was auch ein Übersichtsproblem werden kann).

Ich mag beide Reihen mitsamt ihrer Warzen, aus völlig unterschiedlichen Gründen. Das ist für mich fast schon hart an der Grenze zu "anderes Genre".
 

Chibiterasu

Frührentner
Nervige Kindercharaktere... pfff...

Kannste auch nur schreiben wenn du nicht mehr als 5 Sekunden Video gesehen hast.

Hab ich ja gesagt. Ersteindruck und so.
Wobei es über die Jahre und all die Trailer schon zumindest so 10 Minuten an Charakterszenen gewesen sein müssen!!

;)

Es ist aber auch nicht nur meine Schuld, wenn in dem neuen Trailer zu 2nd einfach irgendwelche random Szenen aneinander gereiht und unzusammenhängende Phrasen dazu gedroschen werden.
Wenn man neu bei der Serie ist hat man keine Ahnung um was es geht außer
dass sie einen Drachen jagen und das Reich am Rande der Zerstörung ist. Beides jetzt keine Dinge, die mich vor lauter Komplexität aus den Socken hauen und neugierig machen.
Mir ist klar, dass da mit gutem und vor allem konsistentem Writing viel im Kleinen passieren kann und dadurch die Welt komplex und Charaktere immer mehr an Facetten gewinnen, aber wenn ich das erst nach dutzenden Stunden oder mehreren Teilen zu schätzen weiß, ist es mir wie gesagt einfach zu viel. Auf Anhieb schrecken mich Design, Vertonung, Gesagtes eben eher ab.
Dann sind es eben schlechte Trailer.
.

Aber jetzt lass ich es auch hier in dem Thread damit. Ist ja wirklich Offtopic.
 

Khorny

Moderator
Team
Der 2. Trailer ist btw. schon ziemlich Fanservice. Musik, Szenen, alles sehr auf Highlights komprimiert. Die Tonalität ist nicht ständig so schrill. Ich finde wie gesagt, Xeno und Trails sind sich dahingehend sogar sehr ähnlich, Xenoblade 2 fand ich deutlich alberner von der Audienz wie jedes Trails. Thematik ist eigentlich meist sogar sehr ernst, aber damit macht man natürlich keinen Trailer. Im Trailer willst Du die Fan-Lieblinge zeigen, beliebte Szenen die man aus dem Original kennt.

Bezogen auf den Spoiler, könnte die Vermutung übrigens nicht ferner vom eigentlichen Plot sein. Aber ich muss hier schweigen, sonst zerstöre ich Levi seine Expierience. :D
SC hat zumindest eine "Thematik", aber die eigentlichen Ausmaße werden bei dieser Reihe oft erst im letzten Kapitel, oder sogar erst unmittelbar vor einem Endboss sichtbar. Bisschen so, wie bei Xenoblade 1 wenn man Shulks Hintergrund erfährt.
Solche Plotwendungen, die halt niemand kommen sieht.
 

Mister Blue

Frührentner
Ist das am Ende nicht egal, so lange man am ende eine gute Zeit mit einem Spiel hat? Man muss nicht unbedingt bei jedem Storyfitzel mitgehen, und dass es zusätzlich zum fast schon obligatorischen Anime-Look noch ein wenig Anime-Humor obendrauf gibt, ist auch nachvollziehbar. Soweit man es damit nicht übertreibt, versteht sich. Da geht dann zwischendurch auch mal ein nicht ganz so ernszunehmender Gegner in Ordnung, wie der Augenklappentyp bei XC2. Und ich auch den Handlungsverlauf um die zusammengewürftelte Truppe bis jetzt allgemein ansprechender finde, während sich bis jetzt noch nicht mal erahnen lässt, wo die Rahmenhandlung mit mir hin möchte.
 
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