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Die Xenoblade Reihe von Monolith

Kodijack

Aushilfe der Essenausgabe
Also ich finde Trails in the Sky hat eigentlich echt wenig mit den Xenoblade Spielen gemein. Weder Kampfsystem noch die Art wie die Story erzählt wird. Ich habe jetzt aber auch nur das erste Remake gespielt und freue mich auf nichts mehr in diesem Jahr als auf Teil 2. Xenoblade ist gar nicht meine Art Spiel.
 

Mister Blue

Frührentner
Joa, merkt man bei Trails aber schon relativ schnell, dass man ohne das taktische nicht sonderlich weit kommt. Also beim Remake jetzt. Ohne zu wissen, inwiefern es sich dadurch von den Originalteilen unterschiedet. Übrigens liegen dabei die Kosten für das Switch-2-Upgrade bei nur 1 €. Nicht dass Nintendo sich da eine Scheibe von abschneiden sollte, den 10er finde ich für ein bald 9 Jahre altes Spiel schon ziemlich fair.

Finde ich aber auf eine Art in Ordnung, dass man bei Trails anfangs nur zu zweit unterwegs ist, um sich in Ruhe mit dem Kampfsystem anzufreunden. Denn wenn die Gruppen zu schnell anwachsen, ist das auch nicht so schön. Am besten noch mit wechselnden Gruppenmitgliedern. Wo sich das bei Xenoblade 2 bei (unter 20 Spielstunden) mit der 3er-Gruppe noch angenehm in Grenzen hält.

Zugegebenerweise ist das hierbei schon ein sehr passives Kampfsysten. Da die meiste Zeit Brain-AFK daneben zu stehen, um vielleicht alle halbe Minute eine Taste zu drücken, das muss man schon mögen.

Jetzt kommt das von euch erwähnte, was mir besonders in Spieldemos unangenehm auffällt. Geht im richtigen Spiel meistens okay, da man dabei meistens deutlich behutsamer ran geführt wird. Wenn man aber einfach mittenrein geworfen wird und sich dann bereits während des erstens Kampfes schon wie das fünfte Rad am Wagen fühlt, ohne zu wissen, was der Rest der Truppe da gerade treibt, ist das nicht gerade die beste Grundlage. Wie jetzt bei diesem Granblue Fantasy.

Da gehen die japanischen Publisher bei den Demos leider unterschiedliche Wege, bei einigen hat man wie im Falle von Trails den kompletten Spielanfang, und hierbei wird man eben in das ganz tiefe Wasser geworfen.
 

Khorny

Moderator
Team
Es geht darum, dass das Kampfsystem einen guten Kompromiss aus rundenbasiert und echtzeit bietet.
Ging mir schon um weitaus mehr. Die Grund-Tonalität, das oftmalige Ausmaß von Weltendesign und Lore, da finde ich gibt es viele Gemeinsamkeiten. Auch in der generellen Art und Weise, Charaktere zu designen, Quests und vielem, haben die Reihen durchaus ähnliche Ansätze.

Hinzu kommt auch, das Takahashi's Anfänge bei eben Nihon Falcom liegen, ehe der losgezogen ist um Monolith zu gründen. Lustigerweise hat er dort ausgerechnet am ersten Legend of Heroes (nicht Trails) mitgearbeitet. Und ich finde, man erkennt da sehr vieles in beiden Serien, was sich stimmig und vertraut anfühlt - und sei es nur die seelische Verwandtschaft. Gewisse Ideen, die sich auch mal in der einer oder anderen Serie dann wiederfinden. Die Art und Weise wie Geschichten geschrieben werden - egal ob es der große Plot, oder irgendeine Nebenquest ist. Selbst der Humor... Die "Verwandlungen" von Teil 3, erinnern auch ziemlich an die Daybreak Ark, wo es eine ganz ähnliche Mechanik gibt. Will aber nichts spoilern.

Den Vergleich auf das reine Kampfsystem runter zu brechen ist viel zu einfach. Beide Serien haben auch mehr als genug eigenständige, unverkennbare Elemente, wie bei Xenoblade eben die ausufernde Darstellung von Landschaft und Architektur. Für mich sind aber beide zusammen so ziemlich der Peak in der aktuellen JRPG Landschaft. Dagegen steckt Square mit Final Fantasy längst in einer Jahrzehnte dauernden Identitätskrise.

Ich denke daher, dass Trails bzw. Xenoblade, für die Fans der jeweils anderen Reihe sehr interessant ist, einfach weil sich vieles angenehm vertraut anfühlt, ohne dass wir es mit zwei Kopien zu tun haben. Genau deswegen ist beides sehr interessant. Ein einfacher Abklatsch wäre nicht interessant, sondern schlicht langweilig.
 

Chibiterasu

Frührentner
Ich bin irgendwie ziemlich fokussiert auf außergewöhnliche Welten/Schauplätze und/oder Atmosphäre, weswegen mich damals auch Xenoblade 1 so begeistert hat. Xeno X leider spielerisch nicht so, aber die Welt ist ebenfalls fantastisch.

Alles was ich von den Trails Spielen gesehen habe, sah für mich irgendwie nach sehr langweiligen Umgebungen aus. Vielleicht mal ein nettes Städtchen, aber alles eher klassisch und bekannt. Kann mich da aber auch komplett täuschen natürlich.
 

Mister Blue

Frührentner
Nö, aber in welchem JRPG ist das denn nicht der Fall? So ein High-Fantasy-Setting mit mal mehr, mal weniger SciFi-Elementen ist da doch fast schon die Norm.

Jetzt hat bei RPGs jeder seine eigenen Präferenzen. Ich weiß gar nicht mehr, wer das hier mal empfohlen hatte. Da war ich noch mitten im DQ-Fieber aber dachte mir, schauste eben mal in die Trails-Demo rein. Setting zugegebenerweise erst mal nichts besonderes, aber das ganz klassisch mit Stab und Schwert kämpfende Duo gefiel mir. Da wäre ein alt-chinesisches/japanisches Setting passender gewesen, aber egal. Hauptsache Knüppel aus dem Sack und ab dafür, was mir doch schon lieber als das ganze Fernkampf und Magiegedöns ist :D.
 

Chibiterasu

Frührentner
Ja, es gibt mMn leider generell zu wenige RPGs, die mal wirklich viel Außergewöhnliches mit der Landschaft / dem Setting ausprobieren.



Also wenn ich wollen würde, ginge es schon, dass ich mich mal mit Trails auseinandersetze. Aber mein Fokus und meine Lust liegen mittlerweile sowieso verstärkt bei anderen Genres (oder generell gerade wenig beim Zocken). Das kann ich nicht nur den Spielen anlasten, liegt viel an mir.

Ich habe Xeno 3 aktuell auf Pause, Nier Automata auch immer noch (sorry Kindra). Durch Sea of Stars kämpfe ich mich im Schneckentempo durch. Final Fantasy VII Remake(auf PS4 abgebrochen)/Rebirth sind ebenfalls noch offen. Clair Obscur noch nicht gespielt.
Octopath Traveller 2 liegt noch ungeöffnet hier.

Wenn die alle nicht reichen mich zu einem (J)RPG zu motivieren, dann auch kein Trails Spiel, welches mich auf mehreren Ebenen gar nicht anspricht. Mich lässt auch Xenoblade Genesis noch total kalt, was ich mir vor 10 Jahren wirklich nicht vorstellen hätte können.

Entweder ich entliebe mich gerade etwas von dem Genre oder es ist nur eine Phase. Mal sehen.
 

Levi

Pförtner des Altenheims
Also trails aufgrund seines vermeintlichen standard fantasy Settings abzulehnen, ist nicht cool. Die Welt ist ziemlich komplex (Fraktionen, Politics, wer ist gut, wer ist böse) und aufgrund dieser ganzen Idee rund um Orbs und Artefacts auch ein bißchen "steampunky" (tm Levi)... es ist kein Steampunk im Sinne von steam... Aber es gibt halt dieses Ding in der Welt, was Technologien in allen möglichen und unmöglichen Formen erlaubt. Und das find ich schon ne coole Idee.

Ganz zu schweigen natürlich von der großen Backstory, die sich in Trails chapter 1 so langsam aufbaut.

meiner Meinung nach ist "trails trotz des remakes ignorieren" in etwa das gleiche, wie damals Xenoblade auf der Wii zu ignorieren, weil ist ja nur ne Wii.

(als nintendo Spiel hat das damals ja sowieso kaum jemand wahrgenommen 😒 aber das ist ein anderes Thema)

Die Welt und ganz besonders das Spiel haben Aufmerksamkeit verdient!


Apropos ignorieren und generisch:
ein paar yt shorts später fühl ich mich schlecht bei meinem ersten Urteil zu Genesis...

Hab ich das Charakter design doch als "generische Elfen... xenoblade hat doch keine generischen Elfen..." abgewatscht...

Ich bin so dumm.... so unaufmerksam....

...
zum einen hat Elmas Rasse quasi auch einfach Elfen Ohren, und Neils Muster auf der Stirn gibt es auch eins zu eins im trailer zu sehen... zusammen mit wissen aus xenosaga (das mir zugegeben aus erster Hand fehlte), kann man gut zum Schluss kommen, dass es sich hier um Samarier handelt...
zusammen mit Genesis im Namen (der Teil stammt jetzt von mir), könnte es gut die Geschichte behandeln, wie die Samarier vor den Ghosts fliehen mussten und den Ursprung für das Xenoblade Universum legten.
 

Mister Blue

Frührentner
Gut, wenn es darum geht, sind und werden das in diesem Jahr schon sehr viele RPGs, mit und ohne J. Die mich zur Zeit aber noch am ehesten am Zocken halten, während das bei anderen Genres deutlich früher abebbt. Wegen des PoS springe ich da aber auch gerade hin und her.

Noch keine Ahnung, wo ich X hinstecken soll und Genesis angesichts des wenigen, das bis jetzt davon zu sehen war. Aber wenigstens Teil 3 erhält im Dezember noch seine Chance. Bei dem ich aber direkt zum Switch-2-Modul greifen werde. Da mir das mit den ganzen Upgrades so langsam überhand nimmt, und ich eigentlich nicht vor hatte, mir so schnell schon eine größere SD-Karte zu holen. Wenn ich bedenke, wie lang ich auf der Switch 1 mit "nur" einer 128er kam.
 
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