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Diablo 4

Diablo IV
Firmen
Blizzard Entertainment
Genres
Role-playing (RPG), Hack and slash/Beat 'em up

cts

Rentenbezieher
Es gibt auch nur einen Reiter im Spiel für den Ingame Shop. Die Popups beim Start sind halt einfach nur Hinweise die kommen, weil es seit Release bis heute zig Updates und Inhalte gab. Sowas haben viele Spiele die man lange nach Release zum ersten Mal startet.
 

greenelve

Neuankömmling
D4 hat eine Story? *Kopfkratz*
Habe da 400 Stunden reingesteckt und bisher noch nichts von einer Story mitbekommen.
Hatte über die Feiertage die Gratisversion runtergeladen, um die Story zu spielen. Durch die Open World und die entsprechend offene Queststruktur geht es allerdings ziemlich durcheinander vorwärts. Bis Charlevel 20. Dann war die Story vorbei. Und das gesamte Spiel. Story war soweit ok... bisschen viel übliches Blabla, aber das Gameplay hat mich schon überzeugt, das macht Laune.
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Hatte über die Feiertage die Gratisversion runtergeladen, um die Story zu spielen. Durch die Open World und die entsprechend offene Queststruktur geht es allerdings ziemlich durcheinander vorwärts. Bis Charlevel 20. Dann war die Story vorbei. Und das gesamte Spiel. Story war soweit ok... bisschen viel übliches Blabla, aber das Gameplay hat mich schon überzeugt, das macht Laune.
Gameplay ist durchaus gut.
Nachdem ich 3 Seasons mehrere Chars auf oder an die 100 gezockt hatte, war bisschen die Luft raus, aber bis dahin war es echt angenehm Bildschirm, für Bildschirm zu killen.
 

greenelve

Neuankömmling
Vom Kauf abgeschreckt hat mich das Itemsystem. Es hat Laune gemacht, etwas besseres zu finden und erstmal OP zu sein. Staubteufel auf mehreren Items macht einfach nur irren Schaden. >.> Es ist aber sehr simpel und langweilig aufgebaut.

Blau: 2 Affixe
Gelb: 3 Affixe, gleiche Affixe mit erhöhten Werten
Braun: 4 Affixe, gleiche Affixe mit weiter erhöhten Werten

Gameplay, Steuerung, alles top. Ich kann mir auch vorstellen, in der Welt ist man ne Weile beschäftigt. Dabei mag ich weniger Open World, als die zufälligen Elemente. Dadurch kommt Abwechslung rein und das Spiel fühlt sich nach mehr an.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Wenn man D4 nicht spielt, hat man im Grunde nichts verpasst. Es sei denn, man gehört zu der Sorte Gamer, die Spaß daran finden, über 100te Stunden immer dasselbe zu tun, nur damit sich die Werte auf seinen Items ein wenig verbessern. Nunja, zumindest bis zum Start der nächsten Season, wo jeder wieder bei 0 anfängt.

Eine Story ist vorhanden, aber sie hat weitaus weniger "Impact" als in D2 und D3. Selbst wenn man ihr gezielt folgt, plätschert sie mehr vor sich hin als dass sie einen wirklich mitreißt. Sie hat ihre Momente, aber es sind halt nur Momente. Die Open World ist ansich gut gemacht und viele Nebenquestreihen bieten dafür eine passable Immersion. Leider ist das Loot-System immer noch dergestalt, dass es sinnvoller ist, sich erstmal nur auf die Kampagnenquests zu konzentrieren, damit man rechtzeitig den nächsten Schwierigkeitsgrad freischalten kann. Oder man startet gleich so weit wie möglich in der Kampagne, um sich das zu ersparen, sofern man das mit seiner eigenen Immersion vereinbaren kann.

Wirkliche Änderungen gibt es im Grunde auch nur im Endgame, wo die Aktivitäten durchaus ausgeweitet wurden, wenngleich auch nicht immer sinnvoll. Am Ende läuft es aber immer darauf hinaus, dass ein beliebiges Plattenset gewählt und mit Gegnern vollgestopft wird. Und neuerdings häufig mit einem Zeitlimit versehen wird, damits "spannend" bleibt. Derlei Grinding muss einem Spaß machen. Bei D2 und D3 gabs das natürlich auch, aber wer darauf keine Lust hatte, hats halt bei der Kampagne belassen, die bei D3 je nach Klasse sogar kleine Abweichungen zuliess. Genau das fehlt jedoch bei D4 - die Story wird nach erstmaligem Durchspielen zu einem notwendigen Übel bis zum nächsten Schwierigkeitsgrad.

Nach zwei Schurkenseasons hab ich sowohl vom Schurken als auch vom Endgame genug. Eventuell werde ich nochmal eine Season als Druide durchziehen, aber das war es dann denke ich. Gibt zu viele andere Spiele mit interessanterem Content.
 

greenelve

Neuankömmling
Das ist für mich auch eines der Probleme am Genre insgesamt, wie zu viel auf die Items ausgelegt ist. Von denen, die die Spiele entwickeln, wie auch von denen, die sie spielen. Das eigentliche Monsterschnetzeln in Echtzeit, was das Genre anno Diablo 1 erst ins Leben gerufen und spaßig gemacht hat, ist gedanklich zu sehr der Hatz nach Loot gewichen. PoE2 geht hier einen relativ frischen Ansatz, mit direkterer Steuerung und Ausweichen - auch wenn sich das später durch Items und Skillgems wieder verläuft, das Ganze verkommt zum üblichen Powercreep.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Ich glaube mittlerweile, dass die Spielerklientel heute eine andere ist als damals und auch etwas anderes erwartet. Wenn ich sehe, mit wieviel Ehrgeiz und Zeitinvestment das betrieben wird, gerät der Grundgedanke des Spielens für mich völlig ins Hintertreffen. Denen reicht im Grunde ein MMO mit Skill- und Lootsystem. Immersion und Hintergründe sind egal, solange der Rest passt. Das zählt für mich persönlich aber nur als Beschäftigungstherapie und nicht als Spiel. Aber die Vorstellungen haben sich über die Jahrzehnte da vermutlich gewandelt - die Handyspiele haben daran sicher einen Anteil, weil die Mechanismen sich gleichen.

Aber gut. Der Spielemarkt ist groß genug, um für alle etwas zu bieten. Nur halt nicht mehr zwangsläufig dort, wo man es ehedem gefunden hat. D4 ist in der Hinsicht sicher eine Abkehr von den Vorgängern. Weshalb ich es auch durchaus verstehen kann, warum mittlerweile immer mehr Leute wieder zu D2 zurückkehren, selbst wenn auch dort nicht alles Gold ist...
 

greenelve

Neuankömmling
Ich würde das nichtmal mit Handy oder neuer Generation in Verbindung bringen. Es ist der grundsätzliche Wandel, Itemlootspirale ist toll -> mehr davon. Es wird sehr stark aufs Endgame geschaut und die Spiele sind auch immer mehr darauf ausgelegt, dorthin zu kommen, da erst dort das eigentliche Spiel beginnt. Wovon sich D4 in dem Sinne abgewandelt hat, ist ein komplexes Itemsystem. Seit D3 geht es abwärts und wird es geradlinieger mit Affixen. In D4 hatten sie es noch versucht, sind dabei aber völlig an allem vorbeigeschossen mit den unerträglichen Triggern "wenn du einen Trank getrunken hast, hast du die nächsten fünf Sekunten eine um 3,7% erhöhte Kritchance beim Einsatz von Feuerstampfer, der zu 10% auslöst, wenn du einen Fernkampfskill innerhalb von 15 Metern zu einem Monster einsetzt."

Bei Effizienz haben wir allgemein das Problem von Casual und Hardcoreleuten. Die eine Gruppe will ein paar Stunden pro Woche Spaß haben und eine vernünftige Chance, vorwärts zu kommen bei Items und Content, während die Hardcoregruppe einzig Pausen einlegt, um mathematisch durchzurechnen, welche Vorgehensweise am besten ist. Diese zwei zusammenzubringen und über Jahre zu beschäftigen, ist unmöglich.

Neben D2 gibt es noch andere Alternativen wie Last Epoch. Titan Quest 2 kommt demnächst, Grim Dawn bekommt ein neues Addon. Es ist gerade eine tolle Zeit für das Genre, was Abwechslung angeht.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
In D4 hatten sie es noch versucht, sind dabei aber völlig an allem vorbeigeschossen mit den unerträglichen Triggern "wenn du einen Trank getrunken hast, hast du die nächsten fünf Sekunten eine um 3,7% erhöhte Kritchance beim Einsatz von Feuerstampfer, der zu 10% auslöst, wenn du einen Fernkampfskill innerhalb von 15 Metern zu einem Monster einsetzt."

Danke für den Lacher :D So skurril das auch wirkt, so "alltäglich" wirkt das mittlerweile in dem Spiel. Insofern formuliere das bitte nie als Verbesserungsvorschlag, die setzen das mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann um. ;) Ich setze da ohnehin mehr auf klassische Boni wie +Schaden oder +Werte, die immer und überall gelten. Gerade weil diese Sonderbedingungen nicht kontrollierbar und damit ohne Mehrwert sind.

Bei Effizienz haben wir allgemein das Problem von Casual und Hardcoreleuten. Die eine Gruppe will ein paar Stunden pro Woche Spaß haben und eine vernünftige Chance, vorwärts zu kommen bei Items und Content, während die Hardcoregruppe einzig Pausen einlegt, um mathematisch durchzurechnen, welche Vorgehensweise am besten ist. Diese zwei zusammenzubringen und über Jahre zu beschäftigen, ist unmöglich.

Da hast du wohl Recht. Allerdings bekommen diesen Spagat andere Spiele besser hin als D4. Ich mag zwar durchaus ein Endgame, aber nur dann, wenn es sinnvoll gefüllt werden kann. Wenn ich die Wahl habe zwischen einer Beschäftigungstherapie ohne Content und einem völlig neuen Spiel, würde ich immer das Letztere wählen. Es gibt Ausnahmen wie Fallout 4, aber in solchen Fällen gibt es dann auch ein Mehr an Abwechslung.

Aber zugegeben, in jüngeren Jahren war ich durchaus näher an den "Hardcoreleuten" dran. Nie so wie das heute üblich ist, aber im Laufe der Jahre bin ich dennoch immer mehr auf das Boot "Casual" aufgesprungen - that's Life...
 

greenelve

Neuankömmling
Danke für den Lacher :D So skurril das auch wirkt, so "alltäglich" wirkt das mittlerweile in dem Spiel. Insofern formuliere das bitte nie als Verbesserungsvorschlag, die setzen das mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann um. ;) Ich setze da ohnehin mehr auf klassische Boni wie +Schaden oder +Werte, die immer und überall gelten. Gerade weil diese Sonderbedingungen nicht kontrollierbar und damit ohne Mehrwert sind.
Das waren die Affixe auf Items zu Releasezeiten, mittlerweile hat Blizzard umgestellt mit Loot 2.0 oder wie das bei Diablo 4 genannt wird. Ein kleiner Blick in die Vergangenheit von D4:
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Eine völlige Katastrophe, da man ewig beschäftgt war die Affixe durchzulesen, mit all den verschiedenen Werten, die nur unter speziellen Bedingungen ausgelöst wurden. Jetzt ist es deutlich aufgeräumter, aber dafür am anderen Ende des Spektrums und einfach nur langweilig. Also rein die Items mit ihren Affixen und wie sie sich über farbcodierte Seltenheitsstufen auswirken.
 
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