Hola, seit ihr schon alle weit! Ich dümpel noch mit meinem Jäger (Weltenrang 1) kanpp über Level 30 herum. Aber zugegeben, ich spiele auch noch sehr viel anderes zwischendurch (u.a. Playstation VR 2, weil neu).
Trotzdem finde ich das Spiel
super 
, vielleicht weil ich es noch nicht ganz so exzessiv ausgelebt habe. Aber ich glaube, das ist auch die spezielle Rezeptur und die gewisse Magie, die ein Spiel dieses Kalibers ausmacht. Man hat einfach mehr davon, je weniger man spielt. Ja, das ist tatsächlich so, etwa wie ein herausgezögerter Orgasmus. Aber das sollte am Ende jeder selbst beurteilen (je nach Potenz


).
Für mich war der Kauf des Spiels natürlich ein Pflichtprogramm, auch wenn ich es zur Zeit weniger suchte als D3 damals und aktuell immernoch auf der Switch (z.Zt. Season 28 Altar der Riten, Barbar, Paragon 664,).
Ich mag im Vergleich zum Vorgänger wider Erwarten das düstere Setting und auch die Story holt mich total ab! Ja, genau! Ich liebe die Story, tatsächlich!
Viele Diablo Veteranen rümpfen jetzt die Nase, aber ich finde die Lore, insbes. in Akt 1 wirklich gut! Es wird viel geredet, ja, man kann das skippen, aber man kann auch zuhören und verstehen. Ich bewundere Blizzard dafür, wie sie in der Story auf so viele Details aus den vergangenen Games Bezug nehmen und ich weiss das zu würdigen. Es gibt in der Tat Hinweise auf verborgene Schätze und das hat mir mehr als einmal einen guten Buff beschert, indem ich eine unscheinbare Nebenquest angenommen habe. Warum sich das Leben also schwer machen und solche gut versteckten Hinweise übersehen, indem man die Story ignoriert oder skippt?
Ich verstehe Call of Duty Veteranen, die gleich in den Multiplayer einsteigen, die Kampagne komplett ignorieren und nur das totale Combat im Multiplayer suchen. Team Deathmatch, Capture the Flag ftw, aber ich spiele die Kampagne gerne zurerst einmal durch.
Genau so oder so ähnlich sehe ich das bei Diablo IV: Es ist toll, dass Blizzard auch Rücksicht auf die Fans genommen hat, die das Spiel nicht als ein Endlos-MMoRPG sehen wollen, sondern als ein fantastisches Action-Rollenspiel mit (wendungsreicher) Story wahrnehmen wollen. Es ist super, dass sich Diablo Vetaranen genau so gut darin zurecht finden können, wie blutige Anfänger, ohne dass sich diese zu sehr an die Hand genommen fühlen müssen. Genau so müssen moderne Spiele gemacht werden und das finde ich an den Games von Blizzard so fantastisch. Bobby Kotick hin oder her, aber das steht alles auf einem ganz anderen Blatt und ich hoffe, er verlässt bald Activision-Blizzard, weil er das Segeln oder Golf als das bessere Hobby entdeckt hat!
Auwaia! Shame on me! Wieder viel zu viel geschrieben, statt selber bei D4 weiter zu leveln! C'est la vie!