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Der Linux Umsteiger Thread !

Trikkes

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Auch da hatte ich etwas mehr Glück. Ich habe einen Canon Scanner, den hatte ich mal für 10 € gebracht gekauft. Eigendlich ist er sehr viel mehr wert, aber der Verkäufer dachte sich er bekommt nicht mehr viel dafür, da nur ein Vista Treiber dabei war und unter Win7 lief er nicht:D Unter Mint hat er seinen Dienst wieder aufgenommen:)

Letzte Woche hatte mein Provider kurzzeitig Probleme mit der DSL Leitung und mein Router kam da etwas durcheinander. Nach dem ich diesen reseted hatte, wollte Mint aber irgendwie die Netzwerkverbindung nicht aufbauen. Ich habe dann einfach einen Neustart gemacht und alle lief wieder. Kann man nicht irgendwo die Netzwerkverbindung auch manuell wieder einschalten?
 

simple smile

Frührentner
Letzte Woche hatte mein Provider kurzzeitig Probleme mit der DSL Leitung und mein Router kam da etwas durcheinander. Nach dem ich diesen reseted hatte, wollte Mint aber irgendwie die Netzwerkverbindung nicht aufbauen. Ich habe dann einfach einen Neustart gemacht und alle lief wieder. Kann man nicht irgendwo die Netzwerkverbindung auch manuell wieder einschalten?

Haha, jetzt kommt ein neuer Terminal-Befehl:
Code:
sudo /etc/init.d/networking restart

Kannst du zumindest mal probieren, ich hab zwar mal irgendwo gelesen, dass das "deprecated", also veraltet ist, aber so geht es, glaub ich. Die meisten Sachen sind ansonsten tatsächlich am einfachsten über einen Logout/Login oder Neustart zu richten.
Da merkt man manchmal doch noch die "Hacker"-Wurzeln von Linux. Um zur Laufzeit wichtige Sachen zu machen, die man als normaler User nicht braucht, sind dann eben doch Terminalbefehle nötig.
So Stück für Stück basteln dann mal User grafische Lösungen für Sachen, weil es halt immer mehr User gibt und damit auch mehr User, die der Meinung sind, dass doch bitte tun zu wollen, nur eben grafisch.

Netzwerk-Neustart gehört meines Wissens noch nicht dazu.
 

Trikkes

Foren-Spinne
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Aha, da habe ich ja wieder was zum ausprobieren:thumbsup: Obwohl ich denke, das ich mich doch nicht zu viel in die Tiefe rein wagen und auf dem Desktop bleiben sollte:D

Auf Chip.de habe ich gesehen, das es jetzt eine Antivir Version für Linux gibt. Über den Sinn und Unsinn kann man ja streiten. Warum wir das angeboten, obwohl es doch fast keine Viren gibt, die Schaden könnten? Oder ist das nur um Sein Gewissen zu beruhigen?

Also ich finde das persönlich quatsch, obwohl neugierig wäre ich ja schon, ob was gefunden wird:frech:Aber warhscheinlich würde er auf meiner Platte nur verwaiste Win Viren finden:lol:
 

simple smile

Frührentner
So ganz durchschaue ich das auch nicht - aber es gibt ja zwei Gründe, warum Linuxviren selten sind: 1. gibt es so wenig Linuxnutzer und unter denen wieder so verschiedene Systeme (also Distributionen), dass der Aufwand nicht so recht lohnt. 2. braucht man bei Linux ja viel öfter sein Superuser-Passwort, was auch ein Schutz ist.

Andererseits gibts aber auch Mahner, die das für arrogant und fahrlässig halten, gar keinen Virenschutz zu haben. gibt auch in den Paketquellen einige Antivirenprogramme (die ich immer einem runtergeladenen vorziehen würde).

Ich selber hab noch keins, aber das wird bald kommen.
 

Trikkes

Foren-Spinne
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Da herrscht sicherlich ein Glaubenskrieg, da stimme ich Dir zu. Ich hatte mal gelesen, das ja Linux im Kern anders gestrickt ist und es "fast" unmöglich wäre, da was zu manipulieren. Aber sicher ist ja, das nichts sicher ist. Dazu kommt ja, wie du schon schreibst, die geringe Verbreitung dieses Betriebssystems.

Böse Linux Zungen sagen sogar aus, das Microsoft dem User ein löchriges, unsicheres OS verkauft, das man sich im nachhinein erst noch mit diversen Schutzprogrammen dicht machen muß, um dann immer noch nicht sicher zu sein. Die gleichen behaupten, das Linux kein Virenprogramm braucht, da es von Hause aus schon so programmiert ist, das es solche Programme überflüssig machen würde. Zum Teil ist diese Aussage aber gerechtfertigt in meinen Augen. Wenn ich mir im Supermarkt die Titel von den Win Zeitungen durchlese, dreht sich da fast alles um Sicherheit, Lücken, Bugs, usw. Die 2 bis 3 Zeitschriften, die sich mit Linux befassen, berichten von den neusten Versionen und Programmen. Von Viren und Co keine Spur!

Ich denke mal, solange es nicht zu viele Nutzer werden, besteht für mich kein Handlungsbedarf in diese Richtung. Linux wird Windoff nie überlagern:frech:
 
X

X30 PolarFront

Guest
ich hatte irgendwo gelesen das ne Firewall nur angesagt ist, wenn man neben Linux noch Win installiert hat. Vielleicht kann sich ein Linux Virus über Win ins System einschleichen?
 

simple smile

Frührentner
Naja, irgendwie stell ich mir schon vor, dass es - bei aller Unwahrscheinlichkeit wegen der genannten Faktoren - einfach mal irgendeinen Cracker gibt (heißen die so, die bösen Hacker?), der den Ehrgeiz entwickelt und sich irgendwo dran versucht.
Gut, dann ist natürlich alles open source, sodass sehr viele Leute sofort gucken können, wo die Lücke ist, aber für denkbar halte ich das schon. Vielleicht gehen die Leute auch über irgendein Programm, das viele Leute runterladen (ne Firefox-Extension oder Flash oder so), und schon ist die "Zielgruppe" auch wieder größer.

Keine Ahnung. Eigentlich müsste ich das mal recherchieren, aber immer wenn ich schreibe, sitze ich irgendwo rum und bin mit dem Handy im Netz :)
 

Jamison Wolf

Altenpfleger
Ein Anti-Virus für Linux macht durchaus Sinn - aber für mich eher um meine Windows-Partition zu checken. Da kann ich sicher gehen, das ich auch wirklich alle erwische, weil mit Sicherheit gerade kein Windoof Virus aktiv ist. :)

Ansonsten ist Linux anders aufgebaut, was es Virenschreiber schon schwieriger macht. Das ganze Rechte System, damit man die nötigen Sachen installieren kann... Lästig für Coder, da macht es bei Windoof mehr Spass und es gibt auch noch mehr Nutzer - ergo auch Unbedarftere Nutzer. Weil jeder hat Windows. Jeder. Wenn nicht daheim, dann auf Arbeit - da dann auch noch mit veralteteten Versionen. Die Promillezahl, die Wirklich nix mit Windoof am Hut hat, kann man ignorieren. Die meisten die sich Linux freiwillig antun, sind nicht völlig Unbedarft.

Da aber Linux & Co. immer mehr im Mainstream ankommt, wird auch da natürlich die Gefahrenlage schärfer. Wer heute jeden Mist von überall installiert, ist unter Linux genausowenig sicher, wie unter Windows. Daher immer benutzen: Brain 1.0;

@Polarfront:
Ein von virenzerfre$sendes Windows-System unter Linux, kann nicht viel machen - ausser halt mit allen Verzeichnissen spielen, von wo du mit Windows aus Zugriff hast. Ist also dein @Home unter Windows erreichbar, kann natürlich der Windows-Virus mit deinen Dokumenten auch schindluder betreiben.

Eine Firewall macht immer Sinn, für die meisten. Besonders dann, wenn man selber einen Server aufgesetzt hat (Apache) oder man halt Torrents durch die Gegend schiebt. Oder wenn man Flash/Java benutzt - das Nummer 1 einfallstor für böswillige Software.

Ergo: Linux ist nicht das Paradies und nicht Unempfänglich für Schadsoftware. Wer blind installiert und jeden traut wird auf der Strecke bleiben. Wer veraltetes Flash/Java benutzt kann sich auch sein schönes Linux aushebeln lassen. Die Art von Viren unter Windows wird man bei Linux nicht finden - dafür ist die Systemarchitektur zu verschieden. Trojaner & Co. haben aber auch dort ihren Platz. ;)

/salute
 
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