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Der Linux Umsteiger Thread !

BlackBetty466

Pförtner des Altenheims
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Schon seit längere Zeit möchte ich mich auch endlich mal mit Linux beschäftigen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen...

Aber jetzt habe ich im Urlaub mal ein wenig Zeit für sowas und würde gern mit einem alten Notebook anfangen. Von der Bediening her würde ich - soweit ich mich bisher eingelesen habe - zu einem Mint tendieren. Leider ist das Notebook wirklich alt und dementsprechend nicht allzu flott (momentan läuft darauf XP Professional mit SP 3. Wobei laufen eher grosszügig beschrieben ist, läuft mehr so wie ein Sack Nüsse...), daher weiss ich nicht, ob die Leistung für Mint ausreicht.

Es handelt sich um ein Sony Vaio VGN-FS115B. RAM ist auf 1GB erweitert, mehr geht leider nicht, weil der 2. Steckplatz defekt ist.
Bei Gelegenheit werde ich nochmal nachschauen, was die Fetplatte für einen Anschluss hat, wenn es passt würde ich gern eine SSD einbauen (habe hier noch eine Corsair F60 liegen).

Nutzen möchte ich das Ding hauptsächlich für Multimedia, auf jeden Fall brauche ich einen Browser (Firefox?), einen Medienplayer (VLC?), ein Office-Programm (Open Office?) und Steam hätte ich auch gern drauf. Dann natürlich noch Virenschutz, auf sämtlichen Windows-PCs habe ich Avira Free Antivir und bin ganz zufrieden damit, für Linux gibt es das ja auch.

Könnt Ihr mir irgend etwas empfehlen, was auf der schmalen Hardware läuft und alle meine Wünsche erfüllt?
 

Trikkes

Foren-Spinne
Sponsor
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Bei mir läuft diese Version schon lange und ich bin zufrieden, allerdings in der 64 bit Version. Die 32bit wäre für dich ideal.

Linux Mint 13 "Maya" - Xfce (32-bit) - Linux Mint


Firefox, Libe Office, Mediaplayer sind an Bord und du kannst Software nach Herzenslust nachinstallieren. Du musst aber alle Updates installieren und die deutschen Sprachpakete hinzufügen. Das wäre es aber denn:smile:

Alternativ gibt es auch die neuste Version inklusive aller Updates. Müsstest du mal schauen, ob es startet bei dir.

Linux Mint 17 "Qiana" Xfce veröffentlicht

Du kannst sie dir ja beide erst mal auf DVD brennen und von DVD booten zum ausprobieren. :top:
 

BlackBetty466

Pförtner des Altenheims
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Super, vielen Dank für die schnelle Antwort, werde ich mir gleich mal anschauen :-D
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Ich bin ja mit Ubuntu sehr zufrieden.

Der Vorteil bei allen Distros ist ja: Auf Cd brennen -> einlegen -> testen.

Da wird dann nichts am System gemacht, wenn man auf testen klickt.

Dann einfach schauen, was einem eher zusagt. Vielleicht läuft eine ja auch gar nicht. Einfach mal probieren.

Hier noch auswählen ob 32 - 64 bit
 

simple smile

Frührentner
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Ich empfehle auch Mint mit XFCE in Version 13 oder 17. Ich weiß leider gar nicht, ob die neuere Version mehr Power braucht, weil sie mehr kann, oder ob sie genau weniger Power braucht, weil sie Sachen besser macht... aber so oll klingt dein Rechner gar nicht, ich würd zuerst die 17 ausprobieren.

Viel Spaß dabei jedenfalls - es ist wie die erste Auslandsreise, erst aufregend, dann herausfordernd, aber nachher doch recht schnell einfach ziemlich normal. :)
 

BlackBetty466

Pförtner des Altenheims
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Naja, Singlecore CPU und 1 GB RAM reicht für Windows schon lange nicht mehr vernünftig, da hat ja inzwischen jedes Mittelklasse-Smartphone deutlich mehr Leistung :eek:

Ich werde mal als erstes die Mint XFCE Versionen probieren und dann Bericht erstatten :keine Panik:



Eine Sache ist mir grade nochmal eingefallen: Gibt es eine Möglichkeit, das Notebook dann als Medien-Renderer zu nutzen? Ich habe ein Synology-NAS und nutze darauf die Audiostation, würde dann gern im Sommer das Notebook im Garten an eine alte Anlage anschliessen und per Smartphone die Musik steuern.
 

Trikkes

Foren-Spinne
Sponsor
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Stimmt schon, aktuelle Versionen machen schon Sinn, diese mal zu testen. Wenn alles rund läuft, prima, wenn nicht kann man die anderen mal booten. Eine Auswahl hast du ja jetzt und der erste Eindruck zählt ja bekanntlich.

Steam funzt natürlich auch! Hier diskutieren wir.
 

simple smile

Frührentner
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Naja, Singlecore CPU und 1 GB RAM reicht für Windows schon lange nicht mehr.

Gibt es eine Möglichkeit, das Notebook dann als Medien-Renderer zu nutzen? Ich habe ein Synology-NAS und nutze darauf die Audiostation, würde dann gern im Sommer das Notebook im Garten an eine alte Anlage anschliessen und per Smartphone die Musik steuern.

Tjaha, Windows hat aber auch nen Deal mit den Hardwareherstellern, die von ihrer Seite aus neue PCs mit Windows ausliefern... was haben da eigentlich die Hardwarehersteller von? Könnte es einen Zusammenhang geben, dass neue Windowsversionen immer hardwarehungriger werden...?
Frag ich mich echt. Keine Ahnung, wie die Deals da so sind, aber bei Linux kenn ich das nicht in dem Ausmaß.

Und zur Medienfrage: Ich weiß nicht, was ein Medienrenderer ist oder ein NAS, aber ich hab noch nicht davon gehört, dass man seinen Laptop mit nem Smartphone ansteuert... recherchier mal in Richtung medibuntu, da könntest du fündig werden, wenn es sowas gibt!
 

BlackBetty466

Pförtner des Altenheims
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Und zur Medienfrage: Ich weiß nicht, was ein Medienrenderer ist oder ein NAS, aber ich hab noch nicht davon gehört, dass man seinen Laptop mit nem Smartphone ansteuert... recherchier mal in Richtung medibuntu, da könntest du fündig werden, wenn es sowas gibt!

Ein NAS ist ein Network Attached Storage. Ursprünglich eine reine Speichermöglichkeit im Netzwerk, inzwischen bieten aktuelle Geräte schon viele Möglichkeiten eines kleinen Servers. Die am weiteseten verbreiteten und mMn ausgrereiftesten dieser Geräte kommen von den Firmen QNAP und Synology.
Ein Renderer ist ein Gerät, das nicht wie ein DLNA-Client aktiv auf einen Medienserver zugreift, sondern das genau umgekehrt vom Server angesprochen wird. Viele neue TV-Geräte, Internet-Radios aber auch die gute alte XBox 360 können als Renderer angesprochen werden. Auch der Windows-Media-Player soll ab einer relativ aktuellen Version als Renderer arbeiten können, und da auch das Raspberry Pi von vielen als Renderer genutzt wird, mache ich mir Hoffnungen, auch auf dem Notebook mit Linux etwas entsprechendes einrichten zu können.
Und bedient wird dann der Musikplayer auf dem NAS via Smartphone, der Renderer ist nur dafür zuständig, die abgespielten Daten aus dem Netzwerk an einen Verstärker weiterzugeben.
 
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