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Deadcraft

Deadcraft
Firmen
Marvelous USA, Inc., Marvelous Europe Ltd.
Genres
Simulator

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Genre: Zombie-Action Survival Spiel (mit Farming)
System: alle gängingen
Preis: ca. 25 EUR (reguläre Edition) / 35 EUR (Deluxe Edition)


Deadcraft ist seit letzter Woche auf allen gängingen System erhätlich. Hierbei handelt es sich in erster Linie um ein Actionspiel mit leichten Rollenspiel- und Survivalansätzen..sowie Farming.

Farmen meint in dem Fall, wir "pflanzen" Zombies an, welche uns dann im Kampf unterstützen. Klingt seltsam? Ist es auch. Marvelous (hauptsächlich bekannt für ihre Story of Seasons und Rune Factory Spiele) hat sich in der Tat hier etwas eigenwilliges ausgedacht.

Die Rahmenhandlung ist recht schnell erklärt. Unser (festgelegt männlicher) Protagonist hat wohl mit jemanden Streit, wird vermöbeld und dann aus der Stadt geworfen. Er will sich natürlich rächen, muss aber erstmal zusehen dass er sich den Weg in die Stadt zurück verdient. Denn Deadcraft spielt in einem Endzeitszenario. Die Welt liegt in Trümmern, es gibt wenige Städte, und die sind eben nicht frei begehbar. Das merkt unser Hauptcharakter auch recht schnell, der sich erstmal durch Aufträge durch das Armenviertel der dazugehörigen Stadt "questen" muss.

Also craften wir uns erstmal unsere Basis zusammen, suchen in der Gegend nach Rohstoffen und erweiteren diese somit. Wichtig ist, immer auf die Nahrung und das Trinken zu achten, denn unser Held kann (recht schnell) verhungern oder verdursten. Nun ist gerade Wasser recht selten und gerade anfangs hat das Spiel eine nicht gerade einfache Schwierigkeitsstufe. Denn nebenbei muss man auch noch auf seine Energie aufpassen; geht die zu Neige, kann unsere Protagonist keine Angriffe mehr tätigen und läuft langsam. Und wer zu Bett geht und nicht gut gesättigt und ausreichend Wasser zu sich genommen hat, der hat am nächsten Tag entsprechend wenig Gesundheit und Energie. Und das wirkt sich teils drastisch aus.

Dazu haben die Entwickler noch einen recht interessanten Kniff eingebaut. Unser Held ist halb Mensch, halb Zombie. Das wiederum wirkt sich sowohl auf den Kampf, als auch auf die Nahrung aus. Trinkt unser Held beispielsweise normales Wasser, wird seine menschliche Seite gestärkt; verunreinigtes Wasser wiederum lässt ihn mehr zum Zombie werden. Relevant ist das vor allem im Kampf; denn je mehr unser Held ein Zombie ist, umso stärker sind seine Angriffe. Und sie ermöglichen Spezialangriffe. Die Kehrseite der Medallie? Sein Verteidungswert sinkt; der ist höher, je mehr man menschlich ist. Man sollte hier also möglichst versuchen, das ganze ausgeglichen zu haben.


Den eigentlichen Spielablauf kennt man wiederrum. Ressourcen sammeln, Zombies töten und Aufträge erledigen, was wiederum Erfahrungspunkte gibt, welche man in neue Fähigkeiten und Baupläne investiert. So steigert man beispielsweise seine Gesundheitswerte, kann bessere Pflanzen anbauen, eigene Wasserresssourcen aufbauen..und so weiter. Hier gibts dann relativ schnell auf zwei verschiedene Stränge; eine um die Basis und sich selbst aufzubauen. Und, daneben noch Zombieaufbauten; denn die kann man hier auch "pflanzen". Im weiteren Verlauf kann man sich gar eine eigene kleine Armee dieser Zombies basteln und erweitern, welche einen im Kampf unterstützen können.


Nach den ersten Spielstunden habe ich ein wenig gemischte Gedanken über Deadcraft. Zunächst mal sind die Ideen wirklich mal was anderes. Mit den klassischen Farminspielen von Marvelous hat dies auch wenig zu tun; zwar craftet man beispielsweise auch bei Rune Factory, und das nicht wenig. In Deadcraft stehen aber die Survivalsachen mehr im Vordergrund. Dafür fehlen beispielsweise soziale Elemente; heiraten oder Freudschaften schließen scheint hier nicht der Fall zu sein.

Was mich noch ein wenig stört ist die, zumindest anfangs vorhandene, Monotomie. Es gibt zu Beginn nur eine recht überschaubare Fläche zum Ressourcen sammeln, die man somit immer wieder durchläuft. Die Ressourcen kehren nach einem Tag wieder zurück, die Zombies auch. Und gerade zu Anfang muss man da auch regelmäßig durch, da man sonst schnell verdurstet, verhungert oder halt keine Energie mehr hat. Das Kampfsytem ist in allem recht einfach gehalten, was aber nicht unbedingt negativ gemeint ist.

Werde jetzt noch die Story weiter spielen. Bisher finde ich es nicht schlecht, aber so richtig ist der Funke noch nicht übergesprungen. Eine Demo ist meine ich auf jedem System ebenfalls verfügbar.

Steam Seite
 
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