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Cyberpunk 2077

Welchen Lebensweg werdet ihr als erstes wählen?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    11
  • Umfrage geschlossen .
Cyberpunk 2077
Firmen
QLOC, CD Projekt RED, CD Projekt, Digital Scapes Studios, CD Projekt Red Wrocław
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

Linsenheld

Rentenbezieher
Bei Stunde 132 läuft der Abspann über den Bildschirm...
(Ja tatsächlich... Ich habe die letzten 15 Tage rund 9h täglich CP2077 gezockt)

Cyberpunk 2077 (36).jpg

Und was soll ich sagen?!?

giphy.gif

​
Vorweg sag ich es gerne wieder: Ich bin "Fan" des Subgenre "Cyberpunk" und habe mich -unter anderen deswegen- schon seit langer Zeit auf Cyberpunk 2077 gefreut, habe das Setting "gefeiert" und war extrem gespannt, was die "Schreiber" bei CDPR draus machen würden. Also ja, ich kann sagen das ich mich in gewisser Weise von dem Hype hab anstecken lassen. Und wie bereits schon mal geschrieben: Ich war immer Fan von CDPR und deren außerordentlichen Talent , Geschichten zu schreiben/erzählen (Spoiler: Und bin es auch jetzt noch!).

Zu den allbekannten Problemen wurde schon viel gesagt & diskutiert. Nur so viel: Von den 132h Gesamtspielzeit, habe ich mich nur einen Bruchteil rund um technische Unzulänglichkeiten (Besonders die Abstürze vor dem ersten Patch) "geärgert", hatte auch eine Nebenquest, die ich bis zum Schluss nicht abschließen konnte da verbugt (bzw. von mir falsch getriggert) und wurde auch von den zahlreichen Glitches "genervt". Aber eben nie so sehr, dass es für mich das -gesamte- Spielerlebnis extrem eingetrübt hat. Insgesamt hatte ich (!) verdammt viel Spaß an CP2077.

Das lag vor allem an der absolut genialen Story mit allen -teilweise arg unerwarteten- Wendungen, dem Zusammenspiel mit den zahllosen Nebenquests (Ja, in dieser Hinsicht wird die "Main-Storyline" durchaus beeinflusst), dem absolut genialen Setting von Night City, der wahnsinnigen Immersion auch durch die First-Person und dem "knallenden" Finale (Wobei ich ja nur eins der drei möglichen Enden gesehen habe). Die Eindrücke sind zwar noch "frisch" und ich würde am liebsten Seitenlang über die Story schreiben (Das wäre aber böse!)... Aber ich glaube, ich kann durchaus sagen, dass die Storyline ganz bestimmt die Beste des Jahres 2020 ist und in meiner persönlichen Rangliste der jemals Besterzählten Videospiele einen verdammt hohen Platz verdient hat. Natürlich ist so etwas auch immer sehr subjektiv, aber -um mal in eine andere "Unterhaltungsbranche" zu wechseln- selbst viele Serien & Filme können mich nicht derartig "packen".

Cyberpunk 2077 (38).jpg

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Dafür muss man CDPR -neben den ganzen Bockmist- auch einfach mal loben.

Das Ding (CP2077 im Gesamten) ist in seinem Kern & der von den Entwicklern vorgesehenen Konzeption, ein sehr gutes Spiel. Und hat -wenn man mal die technischen Unzulänglichkeiten weg lässt- meiner Meinung die "Lorbeeren" verdient. Leider stößt sich CDPR mit so einem "misslungenen" Release damit selbst vom Thron. So ein Ding bleibt halt (leider) immer an einem Namen/einer Marke kleben...

Für das Spiel (Und auch zum Teil für die Entwickler) hoffe ich, dass es so schnell wie möglich auch auf der Last-/Mid-Gen ordentlich angepasst wird, danach -irgendwann- mehr als vernünftig auf die NexGen "portiert" wird und anschließend irgendwann mit (zahlreichen?) Story-DLCs (kostenfrei?! Hey CDPR... Wäre ein netter Move!) versorgt wird. Ich persönlich fände es schade, wenn man so ein geniales Storytelling "begraben" müsste. Dazu merkt man einfach, dass an vielen Ecken echt Herzblut rein gesteckt worden ist...

Ich werde jetzt erstmal gucken, was nach dem Abspann "noch so geht", nach den Feiertagen sicherlich einen zweiten Durchlauf starten und irgendwann im nächsten Jahr -so der Konsolengott für Nachschub sorgt- auf NextGen mindestens genauso intensiv die "neue" Optik auf den Konsolen genießen.

Nein... Die 70€ und 132h habe ich keineswegs bereut. Ich habe ein Videospiel mit durchschnittlichen Gameplay aber überdurchschnittlichen Storytelling und "Look & Feel" bekommen, welches mich absolut mitgenommen und bestens unterhalten hat... :love:(y)

So... Jetzt brauche ich erstmal ne Kippe...
Leute... Das Ende! Fucking Mindblowing! 🤯
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Ging mir Ähnlich. ich bin eigentlich Fan von diesem Setting. Dystopische Filme wie Blade Runner, Matrix, Equilibrium, etc...
Aber bei Cyberpunk 3000 war es irgendwie anders. Mir ging der ganze Hype im Vorfeld mehr auf die Nerven. Ich hatte mir die ganzen Monate vorher vielleicht 5 Minuten Videomaterial angeschaut. Sonst habe ich das Spiel weitestgehend links liegen gelassen und ignoriert und wollte es eigentlich nicht, bzw. erst sehr viel später spielen. Aber zum Release hat es mich das doch gepackt und aufgrund eines Digital Foundry Videos, habe ich es mir es doch für die X geholt. Hatte absolut keine Erwartungen an das Spiel. Wahrscheinlich die beste Art das Spiel zu spielen.

War vor Spiel absolut begeistert. Ich habe aber auch keinen Vergleich zu anderen Spielen wie GTA u. Witcher. Deswegen ist mir die strunzdumme KI am Anfang nicht so wirklich aufgefallen. Ich habe aber auch nicht wirklich viel ausprobiert und versucht die Grenzen der Spielwelt auszureizen. Ich habe einfach die Haupt- und Nebenmissionen gespielt und bin in der Stadt versunken. Hin und wieder ein paar Bugs....ok 🤷‍♂️. Ich musste auch einmal das Spiel komplett neu installieren 😬, wegen einem Audiofehler. Das war aber auch das schlimmste, was bei mir passierte.

Das lag vor allem an der absolut genialen Story mit allen -teilweise arg unerwarteten- Wendungen, dem Zusammenspiel mit den zahllosen Nebenquests (Ja, in dieser Hinsicht wird die "Main-Storyline" durchaus beeinflusst), dem absolut genialen Setting von Night City, der wahnsinnigen Immersion auch durch die First-Person und dem "knallenden" Finale[.........]Rangliste der jemals Besterzählten Videospiele einen verdammt hohen Platz verdient hat[......]
^This! besser kann man es nicht beschreiben😬
 

zen

Sherlock Holmes
Sponsor
Bin jetzt auch mit dem Game fertig. Auf der PS5 war es leider ein Bugfest in Glitch City. Die Entwickler haben mit der Release Version sehr viel Potential verschenkt. Empfehlen würde ich das Spiel aktuell nicht. Es ist einfach noch nicht fertig. Bemerkenswert oder krass ist auch der enorme Kontrast in der Qualität der Grafik. Die Innenstadt glänzt mit einer Bombengrafik. Es gibt sogar Effekte, die an Raytracing erinnern. In den Randbezirken oder der Pampa sieht das Game dagegen ziemlich trist aus. Teilweise fühlt man sich 10 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Weiß nicht ob das so gewollt ist oder ob ihnen schlicht die Zeit für Verbesserungen weggelaufen ist.
Wenn es mal läuft kann man aber sehr viel Spaß haben. Die Story ist wie bereits gesagt sehr gut. Allen die sich wie ich trotzdem durchgebissen haben, kann ich die verschiedenen Enden nur wärmstens empfehlen. Die lohnen sich, weil sie sich alle grundlegend unterscheiden. Dazu ist allerdings ein Guide ratsam.

Wenn ihr Fragen habt oder Tipps benötigt, einfach Bescheid sagen. Ihr könnt auch den Tipps & Tricks Thread benutzen. Ich helfe gerne soweit es mir möglich ist.
 

Brennus

Schatzmeister
Bei Stunde 132 läuft der Abspann über den Bildschirm...
(Ja tatsächlich... Ich habe die letzten 15 Tage rund 9h täglich CP2077 gezockt)

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Und was soll ich sagen?!?

giphy.gif

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Vorweg sag ich es gerne wieder: Ich bin "Fan" des Subgenre "Cyberpunk" und habe mich -unter anderen deswegen- schon seit langer Zeit auf Cyberpunk 2077 gefreut, habe das Setting "gefeiert" und war extrem gespannt, was die "Schreiber" bei CDPR draus machen würden. Also ja, ich kann sagen das ich mich in gewisser Weise von dem Hype hab anstecken lassen. Und wie bereits schon mal geschrieben: Ich war immer Fan von CDPR und deren außerordentlichen Talent , Geschichten zu schreiben/erzählen (Spoiler: Und bin es auch jetzt noch!).

Zu den allbekannten Problemen wurde schon viel gesagt & diskutiert. Nur so viel: Von den 132h Gesamtspielzeit, habe ich mich nur einen Bruchteil rund um technische Unzulänglichkeiten (Besonders die Abstürze vor dem ersten Patch) "geärgert", hatte auch eine Nebenquest, die ich bis zum Schluss nicht abschließen konnte da verbugt (bzw. von mir falsch getriggert) und wurde auch von den zahlreichen Glitches "genervt". Aber eben nie so sehr, dass es für mich das -gesamte- Spielerlebnis extrem eingetrübt hat. Insgesamt hatte ich (!) verdammt viel Spaß an CP2077.

Das lag vor allem an der absolut genialen Story mit allen -teilweise arg unerwarteten- Wendungen, dem Zusammenspiel mit den zahllosen Nebenquests (Ja, in dieser Hinsicht wird die "Main-Storyline" durchaus beeinflusst), dem absolut genialen Setting von Night City, der wahnsinnigen Immersion auch durch die First-Person und dem "knallenden" Finale (Wobei ich ja nur eins der drei möglichen Enden gesehen habe). Die Eindrücke sind zwar noch "frisch" und ich würde am liebsten Seitenlang über die Story schreiben (Das wäre aber böse!)... Aber ich glaube, ich kann durchaus sagen, dass die Storyline ganz bestimmt die Beste des Jahres 2020 ist und in meiner persönlichen Rangliste der jemals Besterzählten Videospiele einen verdammt hohen Platz verdient hat. Natürlich ist so etwas auch immer sehr subjektiv, aber -um mal in eine andere "Unterhaltungsbranche" zu wechseln- selbst viele Serien & Filme können mich nicht derartig "packen".


Dafür muss man CDPR -neben den ganzen Bockmist- auch einfach mal loben.

Das Ding (CP2077 im Gesamten) ist in seinem Kern & der von den Entwicklern vorgesehenen Konzeption, ein sehr gutes Spiel. Und hat -wenn man mal die technischen Unzulänglichkeiten weg lässt- meiner Meinung die "Lorbeeren" verdient. Leider stößt sich CDPR mit so einem "misslungenen" Release damit selbst vom Thron. So ein Ding bleibt halt (leider) immer an einem Namen/einer Marke kleben...

Für das Spiel (Und auch zum Teil für die Entwickler) hoffe ich, dass es so schnell wie möglich auch auf der Last-/Mid-Gen ordentlich angepasst wird, danach -irgendwann- mehr als vernünftig auf die NexGen "portiert" wird und anschließend irgendwann mit (zahlreichen?) Story-DLCs (kostenfrei?! Hey CDPR... Wäre ein netter Move!) versorgt wird. Ich persönlich fände es schade, wenn man so ein geniales Storytelling "begraben" müsste. Dazu merkt man einfach, dass an vielen Ecken echt Herzblut rein gesteckt worden ist...

Ich werde jetzt erstmal gucken, was nach dem Abspann "noch so geht", nach den Feiertagen sicherlich einen zweiten Durchlauf starten und irgendwann im nächsten Jahr -so der Konsolengott für Nachschub sorgt- auf NextGen mindestens genauso intensiv die "neue" Optik auf den Konsolen genießen.

Nein... Die 70€ und 132h habe ich keineswegs bereut. Ich habe ein Videospiel mit durchschnittlichen Gameplay aber überdurchschnittlichen Storytelling und "Look & Feel" bekommen, welches mich absolut mitgenommen und bestens unterhalten hat... :love:(y)

So... Jetzt brauche ich erstmal ne Kippe...
Leute... Das Ende! Fucking Mindblowing! 🤯
Hey Mann, vielen Dank für die Motivation. Hatte erstmal Fenyx fetig durchgespielt und überlegte gerade, ob der heutige dritte Patch ausreicht um anzufangen, was ich jetzt auf alle Fälle mache; auf der SX.
 

Scaramanga

The Man with the Golden Gun
The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
Keine Ahnung, ob die Jungs von Rocket Beans ausgesprochene Experten sind. Aber sie sprechen durchaus den ein oder anderen interessanten Punkt an...
Der erste Punkt, den die Ansprechen war schon beim Witcher DAS Problem schlechthin. Man kann zwar Entscheidungen treffen, aber man kann nicht seinen Willen, also ob man Gut oder Böse sein möchte, spielen.
Beim Witcher konnte man machen was man wollte, man war der gute. Und später im DLC wo alles noch so bunt war kam noch mehr das Gefühl vom "Goldenen Ritter" auf. Für mich im RPG eher ätzend.
Und hier soll es jetzt anders sein? Also eher radikaler? Ich hoffe es. Habs nach wievor noch nicht angespielt und will mich auch nicht weiter spoilern.

Edit: Glückwunsch zu 132 Stunden Spielspass :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Linsenheld

Rentenbezieher
Und hier soll es jetzt anders sein? Also eher radikaler? Ich hoffe es.
Was heißt "radikaler"?

Wenn Du es so meinst, dass man sich -mit der Spielfigur/-weise- völlig frei entscheiden kann...
Nein, absolut nicht. Wie schon (viel) weiter oben geschrieben, ist auch CP2077 im Grunde eine limitierte Storylinie.

Man kann sich zwar die drei "Backgrounds" aussuchen, diese spielen aber für den -wesentlichen- "Story-Fortschritt" o. die "Entwicklung" der Story nur eine sehr untergeordnete Rolle (Wobei der Prolog schon nice gemacht ist - Hab jetzt den zweiten Durchlauf als Street Kid angefangen). Auch die eigene Spielweise ändert nicht wirklich etwas an der Story. Man kann sich zwar in verschiedene "Klassen" leveln (Ich würd mal sagen: Nahkämpfer, Fighter mit ordentlicher Bleiunterstützung und eben etwas "Sneaky" mit Hacken), aber auch das ändert -soweit ich das überblicke- kaum etwas am grundlegenden Storyverlauf.

Ich hab im Verlauf bemerkt (und jetzt auch beim zweiten Durchlauf), dass CP2077 viel "im Kopf" macht. Ich geh jetzt als Street Kid z.B. wesentlich "schnoddriger" durch die Gespräche & Missionen. Alles aber eben nur in guter alter Pen & Paper Manier im Kopf. Im eigentlichen (Computer)Spiel merkt man nur sehr kleine Unterschiede. Als Nomad habe ich den "Flathead" noch durch geschicktes Verhandeln bekommen- Jetzt als Street Kid, hat sich "Royce" eine Kugel gefangen und die Gang wieder an "Brick" abgegeben. 🙃

Ich persönlich empfinde es aber gar nicht so arg "schlimm", dass die Story in dieser Form limitierter ist. Bei wesentlich "offeneren" Storylines, habe & hatte ich oftmals das Gefühl, das dort mehr "Logiklöcher" auftauchen. Eben weil vieles nicht limitiert ist und durch zahlreiche Spielweisen manchmal eben "kollidiert". Das hat CDPR durch die eher "geschlossene" Storyline verhindert.

Wie bereits geschrieben, ich würde CP2077 nicht als "klassisches" RPG bezeichnen. Allerdings auch nicht unbedingt als "Action-RPG". Irgendwas dazwischen, für eben Spieler, die auch Bock drauf haben sich drauf einzulassen und ein bisschen "im Kopf" weiterspielen (Sich ihre eigenen kleinen Geschichten schreiben).

Im Grunde bleibt es bei einer -sehr klassischen- Storyline, die aber mit einer Handvoll echt gut gemachten "Entscheidungspunkten" in eine echt runde Story mündet.

Wenn man sich mal so die Story im Gesamten anschaut... Im Grunde auch wieder "nur" eine "Rache-Story" mit sehr heroischen Ende. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Scaramanga

The Man with the Golden Gun
Was heißt "radikaler"?

Wenn Du es so meinst, dass man sich -mit der Spielfigur/-weise- völlig frei entscheiden kann...
Nein, absolut nicht. Wie schon (viel) weiter oben geschrieben, ist auch CP2077 im Grunde eine limitierte Storylinie.

Man kann sich zwar die drei "Backgrounds" aussuchen, diese spielen aber für den -wesentlichen- "Story-Fortschritt" o. die "Entwicklung" der Story nur eine sehr untergeordnete Rolle (Wobei der Prolog schon nice gemacht ist - Hab jetzt den zweiten Durchlauf als Street Kid angefangen). Auch die eigene Spielweise ändert nicht wirklich etwas an der Story. Man kann sich zwar in verschiedene "Klassen" leveln (Ich würd mal sagen: Nahkämpfer, Fighter mit ordentlicher Bleiunterstützung und eben etwas "Sneaky" mit Hacken), aber auch das ändert -soweit ich das überblicke- kaum etwas am grundlegenden Storyverlauf.

Ich hab im Verlauf bemerkt (und jetzt auch beim zweiten Durchlauf), dass CP2077 viel "im Kopf" macht. Ich geh jetzt als Street Kid z.B. wesentlich "schnoddriger" durch die Gespräche & Missionen. Alles aber eben nur in guter alter Pen & Paper Manier im Kopf. Im eigentlichen (Computer)Spiel merkt man nur sehr kleine Unterschiede. Als Nomad habe ich den "Flathead" noch durch geschicktes Verhandeln bekommen- Jetzt als Street Kid, hat sich "Royce" eine Kugel gefangen und die Gang wieder an "Brick" abgegeben. 🙃

Ich persönlich empfinde es aber gar nicht so arg "schlimm", dass die Story in dieser Form limitierter ist. Bei wesentlich "offeneren" Storylines, habe & hatte ich oftmals das Gefühl, das dort mehr "Logiklöcher" auftauchen. Eben weil vieles nicht limitiert ist und durch zahlreiche Spielweisen manchmal eben "kollidiert". Das hat CDPR durch die eher "geschlossene" Storyline verhindert.

Wie bereits geschrieben, ich würde CP2077 nicht als "klassisches" RPG bezeichnen. Allerdings auch nicht unbedingt als "Action-RPG". Irgendwas dazwischen, für eben Spieler, die auch Bock drauf haben sich drauf einzulassen und ein bisschen "im Kopf" weiterspielen (Sich ihre eigenen kleinen Geschichten schreiben).

Im Grunde bleibt es bei einer -sehr klassischen- Storyline, die aber mit einer Handvoll echt gut gemachten "Entscheidungspunkten" in eine echt runde Story mündet.

Wenn man sich mal so die Story im Gesamten anschaut... Im Grunde auch wieder "nur" eine "Rache-Story" mit sehr heroischen Ende. ;)
Hast Du das Video gesehen?
So ab 2:30 sprechen sie davon. Mein Post bezog sich nur darauf.
Wenn das missverständlich war, dann... jo, weiß ich auch nicht :LOL: Sorry dann.

Generell gehört zu einem RPG eine gewisse Entscheidungsfreiheit in sachen Spielweise (ganz grob Gut/Böse) und eben Auswirkungen daraus. Am besten natürlich wenn sich dann Fraktionen in der Spielwelt gegen einen stellen etc.pp
Wenn das nicht gegebn ist, ist es für MICH kein RPG. Sondern nur ein Action---- irgendwas Gedöns ohne Brain ;);)

EDIT: Mit Radikaler ist dann wahrscheinlich auch mehr Kampf oder ein aggressives Verhalten gemeint.
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Generell gehört zu einem RPG eine gewisse Entscheidungsfreiheit in sachen Spielweise (ganz grob Gut/Böse) und eben Auswirkungen daraus. Am besten natürlich wenn sich dann Fraktionen in der Spielwelt gegen einen stellen etc.pp
Wenn das nicht gegebn ist, ist es für MICH kein RPG. Sondern nur ein Action---- irgendwas Gedöns ohne Brain ;);)

Naja, ich würde Cyberpunk bisher auch eher als Actionspiel mit Rollenspielelementen bezeichnen, anstatt als waschechtes RPG. 🤔
 
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