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Controller, Gamepad - Sammelthread

Daddli

Rentenbezieher
Wie wäre es denn wenn ihr eure Gamertags umbenennt? In z.B. X30 Cheater1, X30 Cheater2 usw :lol:
Gamertag nun nicht gleich, aber meine Bio auf XBL habe ich schon umgeändert: www.X41+razeronza@cheater.de :D

Zum Gamepad: Seit gestern habe das Teil und nach etlichen Stunden Blops kann ich bisher sagen, das sich der Kauf gelohnt hat. Die Langlebigkeit steht auf einem anderen Blatt und wird sich noch zeigen müssen. Auch ist es kein Über- oder Wunderteil, sondern macht einfach nur Spass. Eine Umgewöhnung ist es schon, die aber recht schnell von statten geht. Da ich bisher nur die wireless Varianten in Gebrauch hatte, war allein schon der Gewichtsunterschied frappierend. Das Ding ist richtig leicht. Liegt aber trotzdem gut in der Hand. Kein Unterschied zu den MS-Controllern.

Besonders auffallend dagegen ist die Funktionsweise der A, B, X und Y Tasten. Hypersensibel ist keine Übertreibung. Für 'nen Shooter jetzt nicht so wichtig. Für Games, bei denen gelegentliches Buttonsmashing notwendig ist, aber sicherlich nicht verkehrt. Leuchten tun sie auch noch. Als Taschenlampe aber nicht zu gebrauchen und wenn ich das benötige um sie wissen, wo die Knöppkens sitzen, habe ich bei CoD schon eine Kugel im Körper. :D

Viel nützlicher sind die zwei zusätzlichen, frei belegbaren Schultertasten. Obwohl frei belegbar etwas übertrieben ist. Über kreuz konfigurierbar ist nicht möglich. Also z.B. Funktion des rechten Sticks auf die linke obere Schultertaste. Das programmieren ist nach einmaligem lesen der Anleitung verinnerlicht und geht ruck zuck. Um bei CoD zu bleiben: Sprinten durch drücken des linken Sticks war meistens das Todesurteil in Bezug auf dessen Haltbarkeit. Einige Gamepads musste ich deshalb schon ins Controller Nirwana schicken, weil die Funktion bei anderen Spielen dann zu wünschen übrig ließ. Jetzt: Einfach nur in die gewünschte Richtung bewegen und die linke Schultertaste drücken. Nice! Das Messern durch drücken des rechten Sticks hat mich ebenfalls immer etwas genervt. Vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd dafür. Jetzt habe ich das auf die rechte Schultertaste gelegt und siehe da: geht wie geschnitten Brot. Vor allem schneller und den Gummifingerkiddies treibt's Pippi inne Augen. :frech:

Last but not least: Die zwei Sticks mit eintellbarem Härtegrad. Werkseinstellung ist leicht. Durch drehen der Rädchen (befinden sich unter den Auflageflächen für die Daumen) verändert man die Empfindlichkeit. Nicht schlecht. Allerdings bin ich da noch am probieren und habe meine endgültige Einstellung noch nicht gefunden. Interessant sicherlich auch für Rennspiele, wenn man nur ab und zu mal spielt und sich deshalb nicht gleich ein Lenkrad zulegen will. Das sich durch diese Funktion unter anderem das Aiming verbessern soll (wie in einigen Shooterforen gelesen) kann ich bisher nicht nachvollziehen. Ach ja... und die Sticks sind etwas länger, als beim MS-Controller. War hier im Forum in einem anderen Thread glaube ich auch mal ein Thema. Warum...keine Ahnung. ;)

Noch was...Nööö. Abschließend bleibt für mich festzuhalten, das sich die Investition (bisher) gelohnt hat. Wie Volkmar schon geschrieben hat, wird man mit dem Razer Onza kein besserer Spieler. Einige Feature machen das zocken aber angenehmer und eventuell auch leichter. Bedingungslos für jeden empfehlenswert ist auch dieses Gamepad nicht. Sprüche wie: Muss man haben...Zehn mal besser, wie alle anderen Conroller...unbedingt kaufen, sind Nonsens und passen wohl eher in so manchen Blödmarkt oder zur Werbe-Schreiraupe Michael Buffer.

Man sollte sich vorher (wie immer) ausgiebig informieren und selbst reflektieren, wie oft und welche Art von Games spiele ich. Der Controller von MS ist in Bezug auf Handhabung, Verarbeitung und Funktionalität ebenbürtig, sowie preislich ca. 20€ billiger. Und bisher gibt es das Razer Onza eben nicht wireless, sondern mit satten 4,50m Kabel.
 

The Great Mepho

Sonntagsfahrer
Last but not least: Die zwei Sticks mit eintellbarem Härtegrad. Werkseinstellung ist leicht. Durch drehen der Rädchen (befinden sich unter den Auflageflächen für die Daumen) verändert man die Empfindlichkeit. Nicht schlecht. Allerdings bin ich da noch am probieren und habe meine endgültige Einstellung noch nicht gefunden. Interessant sicherlich auch für Rennspiele, wenn man nur ab und zu mal spielt und sich deshalb nicht gleich ein Lenkrad zulegen will.

Deinem Posting kann ich voll und ganz zustimmen. Aber gerade der Punkt bezüglich der Rennspiele ist sehr interessant.

Gerade bei Dirt 3 fiel mir extrem auf, daß meine Zeiten bei fast dreiviertel der Rennen immer mehrere Sekunden hinter der, meiner Konkurrenz lag. Selbst wenn ich glaubte weitgehend fehlerfrei zu fahren, schienen mir die Zeiten der anderen unerreichbar und nicht ganz nachvollziehbar.

Gründe dafür sind z.B., daß ich beim fahren mit dem Pad, den linken Stick oft nicht sensibel genug behandle, oder mir die "Wege" (des Sticks) von links nacht rechts einfach zu lang erscheinen, und ich dadurch sehr unruhig auf der Piste von links nach rechts eiere. Besonders schlimm auf geraden Strecken, wenn ich mal nur einen hauch die Fahrrichtung ändern will, beginnt das meistens mit einer wilden Gegensteuerungsaktion und endet über unkontrollierbarem driften an einem Baum oder schlimmerem.

Das gleiche beim Lenkrad. Mit oder ohne Force Feedback, mit direkter oder einer Lenkung mit etwas mehr Spiel, spätestens wenn ich versuche bei hoher Geschwindigkeit den Wagen auf einem engen und geraden Stück etwas in der Fahrtrichtrung zu korrigieren, wird das ganze sehr unruhig, und mit etwas Pech (was ich leider zu oft habe), endet das im günstigstem Fall nur im Graben.

Um es kurz zu machen, jedes Rennen wird für mich mehr zu einem Glücksspiel.

Natürlich gehören noch Streckenkenntnisse, richtiges Bremsen und beschleunigen, die Ideallinie und anderes dazu. Aber wenn man schon in ein Rennen geht, mit der Gewißheit, es kann ja nur wieder schief gehen, ist das nicht sehr motivierend.

Und jetzt kommt der Razor Onza Tournament ins Spiel :)

Kurz vorweg, es ist keine Wunderwaffe, aber dadurch, daß ich die Sticks, in meinem Falle den linken mit dem Rädchen so einstellen kann, daß die "Wege" kürzer werden und ich nur noch leicht lenken muß, bzw. korrigieren kann, macht es das Fahren auf langen Geraden mit leichten Kurven sehr komfortabel und angenehm. Als bestes Beispiel dienen die Trailblazer-Rennen. Diese Rennen mit hochgepowerten Fahrzeugen durch das Gelände mit holprigen Strecken, engen Passagen und tückischen Gräben, waren für mich der Horror.

Heute bin ich zwei Trailblazer-Rennen gefahren und hatte mal richtig Spaß. Ich konnte auf der Geraden Vollgas geben und bei Bedarf leichte Korrekturen vornehmen, ohne gleich im Anschluß Wutanfälle zu bekommen und meine Mitmenschen zu erschrecken. Ich bin dadurch kein Vettel geworden, aber durch den Stick ist der Weg um einiges kürzer, und vor allem auch weicher geworden. Beim normalen Pad stößt man beim bewegen des Sticks schnell an den Rand. Beim Razor-Stick je nach Einstellung des Rädchens nicht mehr.

Ich habe das Rad am linken Stick um 12 Klicks in Richtung Uhrzeiger gedreht, dadurch verkürzt sich zum einen der Bewegungsradius und der Stick knallt nicht mehr an den Rand, sondern wird wie auf Watte vorher abgefangen. Das ganze Lenken ist dadurch viel komfortabler geworden.

Gruß,
Tom
 
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failchen

Frührentner
Mein Teil ist heute auch endlich gekommen und ich bastle natürlich an der Einstellung. Aber 12 Klicks drehen, so viel habe ich mich noch nicht getraut ;)

Heute Abend wird das ein sehr sehr ausführliches Gedrehe... da bin ich mir sicher.
 

failchen

Frührentner
Meiner Meinung nach ja: uneingeschränkt empfehlenswert ;)

Langfristige Aussagen über die Haltbarkeit kann ich allerdings noch nicht machen.
 
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