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Comeback des PC - Gaming

Nocki

Aushilfe der Essenausgabe
Finde das Thema sehr interessant. Denke auch, dass der PC zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Zu Recht.
Ich bin seit der XBOX360 rein an der Konsole unterwegs. Davor gab es aber auch eine PC Zeit. Aber damals war auch nie das Geld für einen richtigen Gaming PC drin.

Ein Gaming PC reizt mich seit Jahren immer wieder. Insbesondere auch wegen dem Zusammenbau, der Hardware usw.
Aber was mich daran hindert ist, dass ich nicht zum Spielen hoch ins Arbeitszimmer will. Sondern im Wohnzimmer gemeinsam mit meiner Frau sein will. Und ich glaube PC an den TV anschließen ist eher ein Kompromiss. Zumal ich unter der Woche nur wenig Zeit zum Spielen habe.

Aber seit über einem Jahr denke ich zumindest ernsthaft über ein Steamdeck nach. Ist kein richtiger PC Ersatz, aber wäre ein Schritt in die Richtung. Ich habe zwar schon Switch, Series X und PS5 da 🙈... aber ihr wisst ja wie das ist mit dem "haben wollen".
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Hi,
mir kommt es so vor, als wechseln (unter anderem aufgrund des Steam Decks und anderer Handhelds) gerade viele Leute zurück auf den PC von Konsole.
Evtl. auch befeuert durch die Einsicht, dass Konsolengaming sich nachhaltig verändert hat und man auch dort ständig am Aufrüsten (PS5 Pro) ist und alte Spiele nur bedingt oder gar nicht Rückwärtskompatibel gespielt werden können.
ein großer Punkt ist sicher auch das zunehmende verschwinden von Exklusivtiteln auf Konsole. Selbst Sony bringt mittlerweile fast alle Titel auf PC, wenn auch zeitverzögert.

Ist das nur meine Wahrnehmung (hier im Forum aber auch Bekanntenkreis) oder ist das echt so?
Ich bin vermutlich nicht gerade repräsentativ für die Masse, aber in meinem Fall hat mich das Steam Deck tatsächlich “zurück“ zum PC gebracht. Die Anführungszeichen deshalb, weil mein Steam Account den ich noch hatte neben Half Life 2 noch ungefähr 10 Spiele hatte, d.h. man kann eigentlich kaum davon reden, dass ich je wirklich PC-Spieler war. Ich bin da ausgestiegen, als gute Grafikkarten noch 300€ kosteten.

Es gibt im wesentlichen drei Gründe, weshalb mich das Steam Deck interessiert hat.

1) Es ist ein Handheld. Nachdem Nintendo ne Weile ziemlich ins Klo gegriffen hatte für meinen Geschmack, mit den beiden Wiis und dem 3DS, hatte ich zwei Generationen auch Playstations hier stehen (3 und 4). Mit der 3 war noch alles halbwegs ok, auf der 4 hab ich angefangen mich zu langweilen, weil das einfach die falschen Spiele für mich waren. Also kam die 5 natürlich überhaupt nicht in Frage. Dennoch wollte ich neben der Switch noch eine Zweitplattform für Drittanbietertitel die bei Nintendo nicht erscheinen haben. Und da hat sich das Deck einfach angeboten, nachdem ichs auch mal mit ner XBox versucht hab, die aber am Ende auch die gleichen Probleme für mich hat wie die Playstations.

2) Es ist Linux. Ich kann Windows nicht leiden. Mein erstes Linux hatte ich noch im letzten Jahrtausend auf dem Rechner, damals ging da mit Gaming allerdings fast nix. Dann im Studium bin ich auf den Apfel gekommen (damals noch die PowerPC-Dinger) und inzwischen bin ich wieder beim Pinguin, weil Apple mir mit seinen inzwischen nicht mehr wartbaren und auseinanderschraubbaren Kisten einfach nichts mehr anbieten kann. Also wär ich beim Gaming auf PC sowieso festgelegt auf Linux und da ist so eine von einem großen Unternehmen unterstützte Hardware als Einstieg schlicht perfekt.

3) Es bedient sich wie eine Konsole, wenn ich das will, und ich kann dran rumfrickeln, wenn ich das möchte. Ich will ja gar nicht immer alles selbst einstellen müssen. Manchmal will ich auch nur zocken. Und das Steam Deck bietet mir die beste Hirn-aus-Erfahrung im Linux-PC-Bereich. Ich könnte auch Bazzite oder Nobara auf eine meiner anderen Kisten machen oder schlicht Steam installieren, aber die Dinger hab ich für völlig andere Zwecke hier stehen.

„PC“ ist in meinem Fall daher vielleicht auch nur halb richtig. „Steam“ wäre wahrscheinlich der korrektere Begriff.
Umschwenken aufs Deck oder auf Steam werde ich aber wohl nie. Der Löwenanteil meiner Zeit findet nach wie vor auf der Switch statt und ich rechne damit, dass sich das mit der Switch 2 weiter fortsetzt.

Zum Launcherwald muss ich nebenbei auch sagen, da bin ich ziemlich hart auf der Seite der Datensparsamkeit. Valve hat ein Konto von mir, und dabei bleibt es. Ich hab keinen Bock auf nen neuen Login für jedes zweite Spiel, deshalb ist das Deck bei mir auch eher ne Indie-Retro-Maschine.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Zumal die Launcher auf dem PC nicht nur im Hintergrund Daten abgreifen, sondern auch Prozesse verlangsamen können. Was auf den Konsolen nicht der Fall ist. Dort gibt es auch Launcher wie z.B. Ubisoft Connect, nur die laufen nicht nebenher.

Wenn man die Dinger nicht in den Autostart packt bzw. es abschaltet, dass sich die Dinger selbst in den Autostart packen, laufen die
Launcher nur, wenn auch die Spiele laufen, die die Launcher gestartet haben. Und ich habe da bisher noch nie große Einbußen gespürt. Wer seinen Autostart nicht gnadenlos aufräumt, schleppt da vermutlich sogar noch mehr Apps mit sich rum, die mit Windows starten und mehr Performance kosten.

Daten greifen auch die Spiele auf Konsole permanent ab, wenn man sie nicht dran hindert bzw. hindern kann. Schon mal bei EA-Spielen in die Optionen geschaut? Dort ist grundsätzlich immer die Option aktiviert, dass Telemetrie-Daten etc. gesendet werden dürfen. Gilt auch für Spiele diverser anderer Publisher mit und ohne eigenem Account-System. Einige sind so nett, das bei der Grundeinrichtung des Spiels abzufragen, aber viele aktivieren das einfach ohne Nachfrage standardmäßig in den Optionen.

Und ja, permanent Informationen abzugreifen, zu verarbeiten und an Server zu schicken, kostet auch auf den Konsolen Performance. Bestes Beispiel ist da Project Cars 3 beim Launch, das absolut katastrophal lief, wenn das Spiel beim aktivem Internet gestartet wurde, weil es permanent mit den Servern kommuniziert hat. Wenn man das Netz abgeklemmt hatte, lief das Spiel zumindest deutlich besser, wenn auch immer noch nicht gut.

Das ist es übrigens, was ich vorhin damit meinte, dass man auch auf den Konsolen u.U. erstmal lange rumkonfigurieren muss, bevor man ans Spielen geht. Grade die Datenschutz- und Telemetrie-Einstellungen sind manchmal sehr tief in den Menüs versteckt, weil die Publisher ja gar nicht wollen, dass man diese Einstellungen deaktiviert, sie sie aber aus Datenschutzgründen anbieten müssen. Ich habe die teilweise schon in Menüs gefunden, wo man eigentlich nur die Credits für das Spiel suchen würde.
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Finde das Thema sehr interessant. Denke auch, dass der PC zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Zu Recht.
Ich bin seit der XBOX360 rein an der Konsole unterwegs. Davor gab es aber auch eine PC Zeit. Aber damals war auch nie das Geld für einen richtigen Gaming PC drin.

Ein Gaming PC reizt mich seit Jahren immer wieder. Insbesondere auch wegen dem Zusammenbau, der Hardware usw.
Aber was mich daran hindert ist, dass ich nicht zum Spielen hoch ins Arbeitszimmer will. Sondern im Wohnzimmer gemeinsam mit meiner Frau sein will. Und ich glaube PC an den TV anschließen ist eher ein Kompromiss. Zumal ich unter der Woche nur wenig Zeit zum Spielen habe.

Aber seit über einem Jahr denke ich zumindest ernsthaft über ein Steamdeck nach. Ist kein richtiger PC Ersatz, aber wäre ein Schritt in die Richtung. Ich habe zwar schon Switch, Series X und PS5 da 🙈... aber ihr wisst ja wie das ist mit dem "haben wollen".
Mein Gaming-PC hängt seit gut 20 Jahren am Wohnzimmer-TV und anderswo könnte ich ihn mir gar nicht mehr vorstellen. Gezockt wird auf der Couch und sonst nirgends. Dazu noch Streaming, Musik und Surfen. Wer geht denn dafür noch ernsthaft an den Schreibtisch?
 

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Wer geht denn dafür noch ernsthaft an den Schreibtisch?
Hier, ich. Schuldig. Habe meine Xbox aufm Schreibtisch, zusammen mit dem PC an den selben Monitoren. Im Wohnzimmer habe ich nur meine 360. Wohnzimmer ist für mich Filme und Fernsehen und hin- und wieder aktiv Musik hören - am PC läuft die Musik im Hintergrund so nebenbei.
Ich bin damit wohl ziemlich eigen, aber so unterschiedlich kann's sein.
 

Khorny

Moderator
Team
Ich hab meinen Rechner auch am Schreibtisch, denke aber über ne Anbindung ans TV schon länger nach. Theoretisch wollte ich mir mal ein Dock fürs Deck gönnen, nur ist es seither nicht mehr im Sale gewesen.. :ugly:
Irgendwann werde ich den Output meines PCs am TV aber zumindest mal testen. Was für den Monitor spricht, ist eben vornehmlich auch der Stromverbrauch.

Zumal die Launcher auf dem PC nicht nur im Hintergrund Daten abgreifen, sondern auch Prozesse verlangsamen können.
Ja, daher nutze ich auch kaum, bzw. eigentlich gar keine Spiele mit eigenen Launchern. Das geht eben auch problemlos, da ich mit AAA-Titeln eh nicht mehr viel am Hut habe. Indies, AA-Spiele oder auch mal größere Titel von japanischen Firmen nutzen selten, oder gar keine Launcher.

Irgendwelche Probleme mit Verlangsamung etc. hatte ich in den letzten Jahren am PC noch nie. Dagegen musste ich zigfach den Cache der Series X leeren, da man sich ansonsten irgendwann durch das Dashboard ruckelnd bewegt. Von der atemberaubenden Performance eines Switch Eshops fange ich besser nicht an.

In der Zeit bis der Eshop überhaupt gestartet ist, habe ich bei Steam schon meine Ware bezahlt und den Download gestartet. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ich auch. Ich habe PC und PS5 am Schreibtisch stehen und am Monitor angeschlossen. Zusätzlich habe ich beides aber auch am TV dran, der ist nur 3m weiter rechts. Allerdings hat der Monitor die bessere Auflösung und der TV ist meistens besetzt, daher zocke ich nahezu nie über den TV. Höchstens mal mit der Switch im Dock.

Ansonsten nutze ich Handheld fürs Remote Play wenn ich keine Lust auf Schreibtisch habe.
 

Kosh Kenobi

Altenpfleger
Hab meinen Rechner auch am Tisch, dahin hatte ich zuletzt auch die Xbox verfrachtet.
In meinem Fall ging es aber um ergonomisches Sitzen, hätte ich die Einschränkungen nicht würde ich aber auch noch immer vom Sofa aus Daddeln ;)
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Vermutlich sind diejenigen die die Argumentation (alles ist jetzt einfacher am PC bzw. gar kein Stress) einfach zu jung um diese Zeit 2004-2007 rum zu kennen.
Was seid ihr denn für junge Hüpfer... 😂 Die Zeit von 2004-2007 war nicht schwierig. Die Zeit Anfang der 90er war schwierig auf dem PC. Wer mal versucht hat, Ultima 7 zum Laufen zu bringen, kann ein Lied davon singen. Kein Windows, nur DOS-Befehle. Stundenlange Änderungen in der config.sys oder autoexec.bat. Loadhigh und der ganze Kram. Wenn man es doch mal geschafft hatte, ein Spiel (sogar mit der Soundblaster) zum Laufen zu bringen, hat man nackt Freudentänze auf der Straße gemacht. Damals habe ich noch meine Festplatte geparkt vorm Ausschalten des Rechners /pd.
 
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