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Brettspiele - Kartenspiele - Gesellschaftsspiele

Kindra

Rentenbezieher
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Ach, Catan hat zwar strategische Elemente, hat aber auch viel mit Würfelglück zu tun. Manchmal guckt man seinen Mitspielern ruuundenlang beim gewinnen zu, während man nichts machen kann. Perfekt ist Catan nicht

Zwecks Spielen wie Arkham Horror, dem Kartenspiel, hatte ich ja vor dem Kauf die "Angst", dass mir da eine Wettkampf-Ebene fehlen würde. Diese Spiele sind ja rein kooperativ. Es geht darum, zusammen ein Abenteuer zu schaffen. Gefällt aber ebenfalls sehr gut. Allerdings bin ich mit Lovecraft-stuff auch sehr leicht zu ködern ...
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Ach, Catan hat zwar strategische Elemente, hat aber auch viel mit Würfelglück zu tun. Manchmal guckt man seinen Mitspielern ruuundenlang beim gewinnen zu, während man nichts machen kann. Perfekt ist Catan nicht

Genau, RNGesus ist real. Und wenn ich mal kurz anekdotisch werden darf: In unserem kleinen Spielkreis gibt's einen Bro, der anscheinend irgendwie von irgendeiner Glücksgöttin gesegnet ist. Ich weigere mich zu glauben, dass es an seinen Skills liegt, denn im Endeffekt steht und fällt vieles im Spiel mit den vorhandenen Ressourcen, und wenn die Würfel halt permanent gegen dich rollen und du zu keinen Vorräten kommst, bist du angeschmiert.

Jedenfalls gewinnt der Bro meistens, und mittlerweile weigere ich mich, dieses Spiel noch mal zu spielen.

Wobei, ehrlicherweise, vielleicht verstecke ich mich allzu sehr hinter dem RNG-Argument.

Im Duell ist es übrigens ähnlich gelagert, dass dein Rohstoffzuwachs stark vom Würfelzufall abhängt. Zwar gibt es Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, aber es bleibt halt viel RNG.

Zwecks Spielen wie Arkham Horror, dem Kartenspiel, hatte ich ja vor dem Kauf die "Angst", dass mir da eine Wettkampf-Ebene fehlen würde. Diese Spiele sind ja rein kooperativ. Es geht darum, zusammen ein Abenteuer zu schaffen. Gefällt aber ebenfalls sehr gut. Allerdings bin ich mit Lovecraft-stuff auch sehr leicht zu ködern ...

Ehrlich gesagt sind mir Koop-Games mittlerweile lieber, weil ich mich bei kompetitiven Spielen meist nur aufrege. Aber na ja, das soll keine Therapiestunde werden.

Was wir jedenfalls damals beim Spielen von Robin Hood bemerkt hatten, ist dass man dazu neigt, die Spielregeln zugunsten der Spielerschaft zu beugen, weil wo kein Kläger, da kein Richter.
 

Kindra

Rentenbezieher
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Ich weigere mich zu glauben, dass es an seinen Skills liegt, denn im Endeffekt steht und fällt vieles im Spiel mit den vorhandenen Ressourcen, und wenn die Würfel halt permanent gegen dich rollen und du zu keinen Vorräten kommst, bist du angeschmiert.
Natürlich spielt RNGesus eine große Rolle und vor allem der Räuber kann einem echt viel versauen. In meiner letzten Runde hatte ich ein Eisenfeld mit der Zahl 5, auf dem 2 meiner Siedlungen (oder eine davon war vll sogar schon eine Stadt) draufstand, was mir jedes mal 2 (/3) Eisen eingebracht hätte, was ich in dem Moment des Spiels dringend brauchte, um Städte zu bauen. Es wurde wirklich in 10 Runden bestimmt 4x die 5 gewürfelt und ich konnte es nicht fassen, wie viel Eisen mir da durch die Lappen ging.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich trotzdem taktische Sachen: Hab ich guten Zugang zu Lehm und Holz, lohnt sich der Kampf um die längste Handelsroute, kann ich viele Entwicklungskarten ziehen, geh ich auf Ritterpunkte ... und dann gibt es noch eins der wichtigsten Dinge, die Häfen: ein 2:1-Hafen ist ein vollkommen absurder Game Changer, und den muss man sich ja selbst erspielen (natürlich braucht man dafür Ressourcen, wo man auf den Würfel hoffen muss).

Zu den Koop-Spielen: Ja, die Regeln werden manchmal schon ganz gerne gedehnt, wenn man nur gegen etwas Imaginäres spielt :ugly:
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Ell-Oh-Ell. Genau, irgendwie kann man sich drauf verlassen, dass der blöde Raubüberfall gewürfelt wird, wenn man auf Wolle und, äh, Gold oder so sitzt. Aber du hast sicher recht, dass man trotzdem taktieren kann - wär auch ein ziemlich mieses Spiel, wenn nicht. Im Duell hängt der Erfolg halt auch mit dem Karten-"Glück" zusammen, wobei man (gegen Einsatz von Ressourcen) auch die Stapel durchgucken darf. Da wäre dann neben einem gewissen strategischen Händchen auch die kognitive Leistung gefragt. 😀

Und die Häfen ... tja, tbh weiß ich nicht mehr genau, wie's im Brettspiel ist, aber im Duell tauschst du halt regulär, also immer verfügbar, 3:1; wenn du eine entsprechende Handelsflott hast, wird's 2:1, aber nur bei benachbarten Rohstofffeldern. Nach meiner Erfahrung ist es, auch unter Berücksichtigung der Spielzeit, ziemlich schwierig, eine funktionierende Produktionskette bis zum Handel aufzubauen, denn der Gegner will ja dasselbe, und so fummelt man sich gegenseitig ins Spiel.

Und um das mal zu sagen: Der eine Siegpunkt, den es für die militärische Vormacht gibt, ist selten, wirklich selten den Aufwand wert, für mitunter viel Ressourcen Ritter zu "bauen", die einem ja zusätzlich wertvollen Bauplatz wegnehmen. In der Hinsicht halte ich das Kartenspiel für eher schlecht gebalanct, weiß aber andererseits nicht, wie sich das mit dem PvP-Themenset gestalten würde, wo sicher mehr Gewicht aufs Militär und Konflikte gelegt wird.
 

douggy

Frührentner
Als Catan-Alternative kann ich Carcassone empfehlen, wo meiner Meinung nach mehr Strategie gefragt ist. Des Weiteren gibt es unzählige (auch unsinnige) Erweiterungen.
 
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