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Gelöschtes Mitglied 5652
Guest
Wer kennt diesen Moment nicht? Man schaut sich Bewertungen (heute zumeist im Internet) zu einem Spiel an und sagt zu sich selbst: Das kann unmöglich stimmen. Wer hat die bezahlt?
Geschmäcker sind selbstverständlich unterschiedlich und mit Meinungen ist das wie mit bestimmten Körperteilen - jeder hat sie. Deshalb weiß jeder, User-Meinungen sind oftmals alles andere als sachlich.
Ärgerlich und bedenklich finde ich es allerdings, wenn Magazine und Einzelpersonen, die journalistischen Anspruch auf ihre Arbeit geltend machen wollen, Bewertungen raushauen, die schlichtweg unmöglich sind. Die Bewertungen 0 und 100 sind schlichtweg unmöglich, obwohl sie immer wieder z.B. bei Metacritic auftauchen. 0 würde bedeuten, dass das Spiel gar kein Spiel ist und 100, dass es keinerlei Optimierungsmöglichkeiten mehr an dem Produkt gibt; weder inhaltlich, noch technisch. Das würde bedeuten, das Spiel ist bugfrei und ein künstlerisches Meisterwerk der Menschheitsgeschichte.
Es gab ja zwischenzeitlich auch schon verschiedene enthüllte Skandale, bei denen Spielehersteller Meinungen z.B. auf Metacritic gekauft haben.
Metacritic ist in meinen Augen nur noch lächerlich. Spätestens seit Red Dead Redemption 2 und den unreflektiert hohen Bewertungen dort, wusste ich, die Zahlen dort sind keinen Pfifferling wert. The Last of Us 2 sxhlägt wieder in die gleiche Kerbe. Die Mehrheit soll einen Titel lieben, keine Frage. Aber eine 100er Bewertung ist schlichtweg lächerlich. Kommen dann mehrere 100er Bewertungen zusammen, beginne ich den Fehler in der Matrix zu suchen.
Dennoch komme ich, wenn ein Spiel schon lange auf dem Markt ist gerne zu Metacritic zurück, weil sich dann der Userscore - zumindest für mein Empfinden - auf ein realistisches Maß eingependelt hat. Aber auch hier muss man immer vorsichtiger werden, werden doch oft firmenpolitische Entscheidungen z.B. für einen Kopierschutz oder Marketingstrategieen in Form von schlechten Spielbewertungen abgestraft, obwohl des Spiel deutlich besser in der allgemeinen Wahrnehmung ist.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wo kann ich mich insbesondere bei Neuerscheinungen hinwenden, um ein vergleichsweise neutrales Bild auf ein Spiel zu bekommen? Wie sind die Erfahrungen der Senioren dazu.
Geschmäcker sind selbstverständlich unterschiedlich und mit Meinungen ist das wie mit bestimmten Körperteilen - jeder hat sie. Deshalb weiß jeder, User-Meinungen sind oftmals alles andere als sachlich.
Ärgerlich und bedenklich finde ich es allerdings, wenn Magazine und Einzelpersonen, die journalistischen Anspruch auf ihre Arbeit geltend machen wollen, Bewertungen raushauen, die schlichtweg unmöglich sind. Die Bewertungen 0 und 100 sind schlichtweg unmöglich, obwohl sie immer wieder z.B. bei Metacritic auftauchen. 0 würde bedeuten, dass das Spiel gar kein Spiel ist und 100, dass es keinerlei Optimierungsmöglichkeiten mehr an dem Produkt gibt; weder inhaltlich, noch technisch. Das würde bedeuten, das Spiel ist bugfrei und ein künstlerisches Meisterwerk der Menschheitsgeschichte.
Es gab ja zwischenzeitlich auch schon verschiedene enthüllte Skandale, bei denen Spielehersteller Meinungen z.B. auf Metacritic gekauft haben.
Metacritic ist in meinen Augen nur noch lächerlich. Spätestens seit Red Dead Redemption 2 und den unreflektiert hohen Bewertungen dort, wusste ich, die Zahlen dort sind keinen Pfifferling wert. The Last of Us 2 sxhlägt wieder in die gleiche Kerbe. Die Mehrheit soll einen Titel lieben, keine Frage. Aber eine 100er Bewertung ist schlichtweg lächerlich. Kommen dann mehrere 100er Bewertungen zusammen, beginne ich den Fehler in der Matrix zu suchen.
Dennoch komme ich, wenn ein Spiel schon lange auf dem Markt ist gerne zu Metacritic zurück, weil sich dann der Userscore - zumindest für mein Empfinden - auf ein realistisches Maß eingependelt hat. Aber auch hier muss man immer vorsichtiger werden, werden doch oft firmenpolitische Entscheidungen z.B. für einen Kopierschutz oder Marketingstrategieen in Form von schlechten Spielbewertungen abgestraft, obwohl des Spiel deutlich besser in der allgemeinen Wahrnehmung ist.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wo kann ich mich insbesondere bei Neuerscheinungen hinwenden, um ein vergleichsweise neutrales Bild auf ein Spiel zu bekommen? Wie sind die Erfahrungen der Senioren dazu.