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Assassin's Creed Origins

Assassin's Creed: Origins
Firmen
Ubisoft Montreal, Ubisoft Entertainment, Ubisoft Shanghai, Ubisoft Bucharest, Ubisoft Montpellier, Ubisoft Singapore, Ubisoft Sofia, (Archive) Ubisoft Quebec, Ubisoft Chengdu, Ubisoft Philippines
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

ZettMan

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Ich werde verrückt. Wollte mir kein AC mehr zum Vollpreis holen. Siehe da: Im Sale mit 30%. Muss gar nicht so lange warten wie ich dachte.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Das Spiel ist wirklich fantastisch! Es gibt solche Momente, da wünscht man sich es passierte in Wirklichkeit.

Insbesondere in Nebenmissionen gibt es immer wieder kuriose oder wunscherschöne Momente. Auch wenn sich einige Quests wiederholen oder sehr ähnlich sind.
Zum Beispiel wenn man ein heiliges Krokodil erskortieren muss. Schräg! :D

Am besten fand ich die Level 34 Quest "Der Floh von Kyrene". Wenn man dem kleinen Esio folgt, wie er uns Kyrene zeigt, schließen sich immer mehr Kinder an und rennen Bayek hinterher. Das ist so süß, seit dem Yaks streicheln in Uncharted 2 habe ich nicht mehr so einen liebevollen Videospielmoment erlebt. Einfach großartig, dieses Assassin's Creed!
Bin jetzt schon ziemlich weit. Alter Schwede, was man später noch für Landschaften zu sehen bekommt, damit habe ich zu Beginn des Spiels nicht gerechnet. Ägypten ist einfach riesig. Bestes Assassin's Creed ever! Vor allem kann Bayek jetzt endlich vernünftig (die Leitern hoch) klettern.
 

ZettMan

Sponsor
Sponsor
Ich bin auch schwer begeistert. Hab nicht damit gerechnet das die Reihe nochmals wiederbelebt werden kann. Der Umfang ist schon gewaltig.
Bin mit Lvl 20 erst in Alexandria. Hab gestern " ausversehen" die Karte ganz heruagezoomt und war baff wie gross das alles ist.
Optisch ist das in 4k/HDR eine Wucht.

ACO wird an einigen Stellen mit Witcher 3 verglichen. Das mag vom Umfang her passen, Storytechnisch hatte ich aber zu Gerald einen anderen Zugang. Die Story und auch die Nebenquests waren beim Witcher intensiver.
Aber dieses AC kommt in meiner Rangliste direkt danach.
Für mich die Überraschung des Jahres.
 

Seb007

Kaffeefahrtpendler
ich hab die Prüfung des Sobek gestern erledigt, hab aber statt dem Was-Zepter das Entsender der Seelen Schwert bekommen welches es laut Internet bei der ersten Prüfung der Götter (welche ich nicht gemacht hatte) gegeben hat.

Nun ist es auch so dass die Prüfung des Sobek bei mir immer wieder erscheint wenn ich das Spiel neu starte.
Hab das ganze jetzt viel mal erledigt und immer das gleiche:autsch:
Ich bekomme nach dem Sieg immer die 1000 EP und die Quest wird als erledigt angezeigt.
Nach dem Neustart ist die Quest wieder verfügbar:shame:

Jemand eine Idee was da los ist?
 

Goofystyle

Altenpfleger
ich hab die Prüfung des Sobek gestern erledigt, hab aber statt dem Was-Zepter das Entsender der Seelen Schwert bekommen welches es laut Internet bei der ersten Prüfung der Götter (welche ich nicht gemacht hatte) gegeben hat.

Nun ist es auch so dass die Prüfung des Sobek bei mir immer wieder erscheint wenn ich das Spiel neu starte.
Hab das ganze jetzt viel mal erledigt und immer das gleiche:autsch:
Ich bekomme nach dem Sieg immer die 1000 EP und die Quest wird als erledigt angezeigt.
Nach dem Neustart ist die Quest wieder verfügbar:shame:

Jemand eine Idee was da los ist?

Scheint wohl als ob da ein Bug versteckt ist....
Trials of Sobek BUG PS4 | Forums - Page 2
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich hab jetzt um die 6 Stunden effektive Spielzeit auf der Uhr und werde einfach nicht warm mit dem Spiel.

Ich war im Vorfeld ziemlich skeptisch wegen des Ägypten-Settings und der veränderten Spielmechaniken und wollte bei Origins eigetnlich aussetzen. Die ganzen positiven Stimmen, die ich den letzten Wochen gelesen und gehört habe, haben mich aber doch dazu gebracht, dem Spiel eine Chance zu geben.

War wahrscheinlich ein Fehler, zwei Spiele vorher nochmal das grandiose Rogue zu spielen, aber Origins fühlt sich für mich absolut nicht nach einem Assassin's Creed an. Meine Befürchtungen, dass der große Sprung zurück in der Zeit bedeuten würden, dass man so viel limitierter in seinen Möglichkeiten sein wird als noch in Rogue, Black Flag oder Syndicate, haben sich bisher mehr als erfüllt.

Ich hab die AC-Spiele eigentlich immer so Stealth-lastig wie möglich gespielt und habe in Origins wirklich massive Probleme damit, einen interessanten, motivierenden und funktionierenden Stealth-Ansatz zu finden, der es mir erlaubt, wie bisher mit der KI zu spielen. Das liegt einerseits daran, dass ich finde, dass die Stealth-Systeme in Origins weniger ausgefeilt sind, aber auch daran, dass die Umgebungen einfach zu wenig aufs Schleichen ausgelegt sind.

Kommt halt noch hinzu, dass ich das Kampfsystem - sehr freundlich formuliert - einfach gruselig finde. Die Kampfsyteme in den bisherigen AC-Teilen wurden oftmals dafür kritisiert, dass sie viel zu einfach sind, aber das war für mich auch einfach der Sinn des Ganzen. Man spielt einen kampferfahreren, gestählten Recken, der natürlich normalen Soldaten und Wachen überlegen ist. Zudem war für mich der Kampf immer nur das letzte Mittel, wenn wirklich mal was schief geht und sollte daher auch möglichst schnell erledigt sein. In Origins hingegen ist das ganze Kampfsystem so übermässig verkompliziert worden, dass es zumindest mir bisher absolut keinen Spaß macht. Die Standard-Tastenbelegung für den Kampf ist einfach furchtbar, mit der alternativen Steuerung, die wesentlich intuitiver ist, geht es schon besser von der Hand, aber die Kämpfe sind trotzdem immer noch eine Pein.

Kommt halt auch noch hinzu, dass die ersten paar Stunden des Spiels ziemlich öde und auch strukturlos und konfus sind. Die meisten AC-Teile hatten wirklich großartige Intros, die sowohl als Tutorial funktioniert haben, als auch die spielbaren Charaktere in einem schönen Storybogen vorgestellt und langsam ihrer Rolle zugeführt haben. In Origins wird man einfach so ohne viel Kontext ins Spiels reingeworfen und die schöne, storylastige Heranführung an die Mechaniken ist nur rudimentär vorhanden. Daher fällt es mir auch schwer, eine echte Bindung zum Hauptcharakter aufzubauen.

Und die Spielwelt macht es mir irgendwie auch nicht leicher. Klar, sie ist wirklich schön, wirkt sehr organisch und abwechslungsreich, aber sie leidet halt auch unter dem Witcher 3-Syndrom, indem sie einfach viel zu groß ist und von daher viel zu viele leere Flächen bietet, in denen absolut nichts los ist, was das Reisen zwischen einzelnen Punkten ziemlich öde macht. Sicher, ist in der Realität nicht viel anders. Als Fan von Immersive Sims bin ich ja sowieso jemand, der eher kleinere, aber dafür dichtere Gebiete schätzt, die dafür umso mehr an Möglichkeiten bieten. Aber die AC-Reihe wirkte halt insofern auch immer dichter als sie wirklich war, weil man von Punkt A zu B immer noch die Aufgabe hatte, eine möglichst optimale Rout zu finden. Und das fehlt irgendwie komplett, wenn man mehrere Kilometer lang nur durch Wüstensand reitet.

Ich werde auf jeden Fall erstmal noch dabei bleiben und hoffe darauf, dass es doch noch irgendwann "Klick" macht und ich eine Verbindung zu dem Spiel aufbauen kann. Immerhin bin ich großer Fan der Reihe und habe alle Konsolenableger der Serie gespielt, teilweise sogar mehrfach auf verschiedenen Plattformen. Vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen Zeit, um dieses großartige Spiel zu finden, von dem so viele Leute schwärmen. Aber bisher habe ich, noch viel mehr als bei Unity, den Eindruck, dass Origins für mich der Endpunkt in der Serie sein könnte.
 

dollek74

Altenpfleger
@ Thommysoft

Ja, es hat sich viel geändert, aber für mich sind es genau die Änderungen die AC gebraucht hat.
Als eingefleischter FAN der Serie bist du wahrscheinlich enttäuscht, aber als Gamer finde ich das Spiel einfach fantastisch.
Für mich ist es das Spiel des Jahres 2017 und das mit weitem Abstand.

Eventuell hat Ubisoft das Spiel jetzt einfach mehr an der Nachfrage ausgerichtet und nicht mehr so sehr nach dem Feedback der "eingefleischten" Fans.
Das würde zumindest erklären warum die meisten dieses Spiel großartig finden und du irgendwie keinen Zugang findest.

Für mich ist AC kein Stealth Spiel alla Hitman oder ähnliche, wobei es mir ohne Probleme möglich ist, auch in Origins, ganze Militärstützpunkte zu clearen ohne entdeckt zu werden.
Ja, die KI ist ein bisschen dämlich und wenn man z.b. pfeift kommt nur ein Gegner, obwohl der andere genau einen Meter daneben steht, aber das ist mir egal, wird trotzdem gemeuchelt.

Die Story finde ich sehr gut und ich konnte mich sofort in Bayek von Siwa hinein versetzen.
Ich habe mich an entsprechenden Stellen auch sehr mächtig gefühlt und an anderen wiederum eher einem ebenbürtigem Gegner gegenüber gestanden.

Fazit, ich finde die Änderungen großartig und kann nur hoffen, dass AC weiter in diese Richtung geht.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
@ Thommysoft

Ja, es hat sich viel geändert, aber für mich sind es genau die Änderungen die AC gebraucht hat.
Als eingefleischter FAN der Serie bist du wahrscheinlich enttäuscht, aber als Gamer finde ich das Spiel einfach fantastisch.
Für mich ist es das Spiel des Jahres 2017 und das mit weitem Abstand.

Eventuell hat Ubisoft das Spiel jetzt einfach mehr an der Nachfrage ausgerichtet und nicht mehr so sehr nach dem Feedback der "eingefleischten" Fans.
Das würde zumindest erklären warum die meisten dieses Spiel großartig finden und du irgendwie keinen Zugang findest.

Für mich ist AC kein Stealth Spiel alla Hitman oder ähnliche, wobei es mir ohne Probleme möglich ist, auch in Origins, ganze Militärstützpunkte zu clearen ohne entdeckt zu werden.
Ja, die KI ist ein bisschen dämlich und wenn man z.b. pfeift kommt nur ein Gegner, obwohl der andere genau einen Meter daneben steht, aber das ist mir egal, wird trotzdem gemeuchelt.

Die Story finde ich sehr gut und ich konnte mich sofort in Bayek von Siwa hinein versetzen.
Ich habe mich an entsprechenden Stellen auch sehr mächtig gefühlt und an anderen wiederum eher einem ebenbürtigem Gegner gegenüber gestanden.

Fazit, ich finde die Änderungen großartig und kann nur hoffen, dass AC weiter in diese Richtung geht.

Dass die Serie frischen Wind benötigt hat, wird niemand, der den generellen Verkaufszahlentrend sie Unity kennt, abstreiten. Und die wieder steigenden Verkaufszahlen von Origins geben Ubisoft sicher recht.

Aber der Serie mit diesem Reboot die Serie nahezu die komplette Identität zu rauben und daraus einen nahezu identischen Witcher 3-Klon zu machen (von Banditencamps über Tier-/Monster-Nester bis hin zu einem ähnlichen Kampfsystem) ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. AC Syndicate, das meiner Meinung nach viel zu sehr für die Sünden von AC Unity abgestraft wurde, hat für mich entscheidende Elemente gebracht, die die Serie nach vorne bringen, ohne deren Identität wegzuwerfen. Aber in Origins ist zumindest in den ersten 6 Stunden so wenig AC-Identität drin, dass ich permanent das Gefühl habe, dass ich einen riesigen Witcher 3-DLC spiele.

Sicherlich mag Stealth nicht jedermanns Sache gewesen sein, aber ein wichtiger Kern der Serie war immer, dass sie einem eine Vielzahl an Hilfsmitteln zur Verfügung gestellt hat, um zumindest im freien Spiel (die Missionen kamen ja oftmals mit Vorgaben) eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten und Spielstilen zu unterstützen. Und Total Stealth oder zuminst Stealth so lange, bis dann doch etwas schief läuft, ist einer davon gewesen. Und diesen Spielstil bzw. experimentelle Katz-Und-Maus-Spiel mit den Gegnern und Zuhilfenahme einer Vielzahl von Werkzeugen, sehe ich in Origins bisher als nahezu unmöglich an, was auch vor allem daran liegt, dass man in seinen Load-Out nur noch ein Hilfsmittel nehmen kann und ein Wechsel nur noch umständlich über das Inventarmenü möglich ist, was eine dynamische Herangehensweise unnötig verkompliziert.

Ich benutze diesen Begrif eigentlich nur ungern, aber für mich ist das eine ziemlich üble Vercasualiserung, die vermeintlich zu komplizierte Spielsysteme entfernt, um sie stattdessen durch die vermeintlich zugänglichere Loot-Suchtspirale zu ersetzen.

Natürlich wird das nicht jeder so sehen. Ich bin mir schon bewusst, dass ich mit meiner Vorliebe für Stealth heutzutage eher zu einer Minderheit gehöre. Dennoch bin ich der Meinung, dass es wirklich niemandem geschadet hätte, Stealth valide Option im Spiel zu belassen, selbst wenn man den plakativen Hauptfokus auf einen anderen Spielstil legt. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Es ist ja bisher auch nur ein Spieleindruck nach ein paar Stunden. Ich bin niemand, der die Flinte so schnell ins Korn wirft. Vielleicht offenbart das Spiel mir ja noch jene Stärken, die mir beweisen, dass die von Ubisoft getroffenen Entscheidungen in Ordnung sind. Aber bist jetzt ist AC Origins für mich nur ein sehr ordentliches Action-RPG light, auf das man auch jede Menge andere Markennamen hätte kleben können.

Und wie ich schon sagte: Der Erfolg von Origins scheint Ubisoft recht zu geben. Origins scheint das zu sein, was die Masse der Spieler gerne haben möchte. Aber das heisst ja noch lange nicht, dass man das als einzelnes Individuum ebenso empfinden muss.
 
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