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A Plague Tale - Innocence

A Plague Tale: Innocence
Firmen
Focus Entertainment, Asobo Studio
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Okay, es geht hauptsächlich um die Ratten und das Spiel öffnet sich nun doch zusehends. Es gibt so einige Möglichkeiten vorzugehen und das ist schon mal sehr gut, denn dadurch wird das Spiel nicht allzu sehr linear. Die Areale sind zwar immer noch meistens sehr schlauchig, aber ab ca. der Spielmitte gibt es auch viele Geheimnisse zu entdecken, z.B. den Wagen eines Alchemisten mit allerlei nützlichen Zutaten. Da musste man schon die Augen offenhalten und ein wenig das Hirn anstrengen, wie man den Wagen unbeschadet erreichen konnte.
Die Rätsel mit den Ratten und dem Feuer sind jetzt nicht die allergrößten Kopfnüsse, aber sie steigern sich dann doch im Spielverlauf ein wenig. An die Qualität eines Uncharted kommen sie aber nicht ganz heran. Meistens muss man nur kurz überlegen und kommt auf die oftmals simple Lösung. Zusätzlich "hilft" einem das Spiel nach einiger Zeit mit Hinweisen, so ganz Uncharted-like, wenn man mal an einer Stelle nicht weiterkommt.

Klarer Star des Spiels sind die Story, die Charaktere und die finstere Mittelalter-Atmosphäre. Gerade in der Dunkelheit ist die Stimmung unheimlich spannend, aber nie so gruselig, dass Herzkaspergefahr besteht. Nochmal an dieser Stelle wäre die exzellente Grafik erwähnt, die erheblich zum Spielspaß beiträgt. Das Spiel wird mit fortscheitender Spielzeit doch besser als gedacht und auch die Kapitel scheinen jetzt größere Ausmaße anzunehmen. Werde weiter dranbleiben...

Lass mich raten, du warst als du das geschrieben hast nicht zufällig auch auf dem Weg zur Universität, oder? :D Das Kapitel empfand ich in der Tat auch mit als das beste, weil man mit den erlernten Fähigkeiten jetzt in der Tat mehrere Möglichhkeiten hat Lösungen zu finden. Das war bis dato ja eher weniger der Fall, bis auf ein paar Ausnahmen (wie ob ich den Soldat im Turm vor den Ratten rette).

Wird auf jeden Fall die nächsten Abende weiter gespielt..muss Rage 2 halt noch ein wenig warten :D
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Habe gestern Kapitel 15 beendet. Bis dahin war es spielerisch eine Berg- und Talfahrt. Erzählerisch top, spieltechnisch durchwachsen. Es gab eine Stelle die einfach nur nervig war, aber spannend war es trotzdem irgendwie. Man spielt so vor sich hin, irgendwie langweilt einen die Spielweise, aber man muss unbedingt wissen wie es weitergeht.

Gegen Ende des Spiels wiederholen sich Spielelemente, aber die sind auch unterhaltsam, weil sie relativ gut in die Geschichte eingebunden sind. Ob es solche in die Länge gezogenen "Bosskämpfe" am Ende aber wirklich bräuchte, sei mal dahingestellt. Unterhaltsam sind sie jedenfalls, zumindest für mich, der sonst bei den Souls-Spielen kein Land sieht. Auch hier ist die Lösung, die sich wie ein roter Faden durch zieht, nicht wirklich schwer. Wer trotzdem scheitert, sucht sich im Netz einen Guide und wird dann sofort sein Aha-Erlebnis haben (oder sein Ach-na-ja-logo!-Erlebnis).

Also jetzt nur noch den Oberboss killen und dann sollte das Spiel zuende sein, wahrscheinlich mit einem Epilog in Kapitel 17. Wenn mich nicht alles täuscht, war das bisher mal etwas völlig anderes, aus bekannten Elementen zusammengesetzt. Ein bischen Naughty Dog hier, etwas Hellbalde dort, alles vermischt mit Umberto Eco's "Der Name der Rose" und ein wenig Jugendlichkeit von den "Pfefferkörnern", eingetaucht in eine Orgie aus Elend, Blut, Dunkelheit und Verzweiflung.
Also alles ziemlich abgefahren und einzigartig! Kein Meisterwerk, aber ein beachtenswerters neues Genre namens Stealth-Adventure-Action!
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Habe gestern Kapitel 15 beendet. Bis dahin war es spielerisch eine Berg- und Talfahrt. Erzählerisch top, spieltechnisch durchwachsen. Es gab eine Stelle die einfach nur nervig war, aber spannend war es trotzdem irgendwie. Man spielt so vor sich hin, irgendwie langweilt einen die Spielweise, aber man muss unbedingt wissen wie es weitergeht.

Gegen Ende des Spiels wiederholen sich Spielelemente, aber die sind auch unterhaltsam, weil sie relativ gut in die Geschichte eingebunden sind. Ob es solche in die Länge gezogenen "Bosskämpfe" am Ende aber wirklich bräuchte, sei mal dahingestellt. Unterhaltsam sind sie jedenfalls, zumindest für mich, der sonst bei den Souls-Spielen kein Land sieht. Auch hier ist die Lösung, die sich wie ein roter Faden durch zieht, nicht wirklich schwer. Wer trotzdem scheitert, sucht sich im Netz einen Guide und wird dann sofort sein Aha-Erlebnis haben (oder sein Ach-na-ja-logo!-Erlebnis).

Also jetzt nur noch den Oberboss killen und dann sollte das Spiel zuende sein, wahrscheinlich mit einem Epilog in Kapitel 17. Wenn mich nicht alles täuscht, war das bisher mal etwas völlig anderes, aus bekannten Elementen zusammengesetzt. Ein bischen Naughty Dog hier, etwas Hellbalde dort, alles vermischt mit Umberto Eco's "Der Name der Rose" und ein wenig Jugendlichkeit von den "Pfefferkörnern", eingetaucht in eine Orgie aus Elend, Blut, Dunkelheit und Verzweiflung.
Also alles ziemlich abgefahren und einzigartig! Kein Meisterwerk, aber ein beachtenswerters neues Genre namens Stealth-Adventure-Action!


Wir spielen in etwa simultan glaube ich ;) Bin jetzt auch im Kapitel 15 angekommen und kann dir da weiter nur zustimmen was die Eindrücke angeht. Nach dem - wie ich finde recht starken - Kapitel in der Stadt fand ich später dann beispielsweise das 14 Kapitel mit dem Jungen eher nur nervig. Aber gut, atmosphärisch stimmts und ich freue mich wenn ich es heute Abend wohl dann durchgespielt habe. Mal sehen in welche Richtung sich das ganze auflöst :)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Bevor ich meinen wertvollen Elite-Controller gegen die Wand schleudere, habe ich erstmal aufgehört. Als ob der Weg zur Kathedrale nicht schon genügend Nerven gekostet hätte. Der letzte Kampf erinnert mich an meine ersten Begegnungen mit den Bossen von Dark Souls. Nix für mich. Ich bin vorzeitig raus! Diese Lernkurve ist mir eindeutig zu steil für ein Spiel, das eigentlich nur eine spannende Geschichte erzählen will. Hier wurde gegen Ende mit Trial und Error zu stark übertrieben. Sowas macht mir dann ab einem bestimmten (nicht regulierbaren) Schwierigkeitsgrad dann einfach keinen Spaß mehr. Alles immer wieder von vorne? Dieses elendige Geswitche über das Drehkreuz ohne Zeitverlangsamung!? Ohne mich!
Damit habe ich jegliches Interesse an dem Spiel verloren. Schade eigentlich, denn bis zum 16. Kapitel war das ein ziemlich nettes und anständiges Spiel. Zum Finger verknoten fallen mir bessere Möglichkeiten ein.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Bevor ich meinen wertvollen Elite-Controller gegen die Wand schleudere, habe ich erstmal aufgehört. Als ob der Weg zur Kathedrale nicht schon genügend Nerven gekostet hätte. Der letzte Kampf erinnert mich an meine ersten Begegnungen mit den Bossen von Dark Souls. Nix für mich. Ich bin vorzeitig raus! Diese Lernkurve ist mir eindeutig zu steil für ein Spiel, das eigentlich nur eine spannende Geschichte erzählen will. Hier wurde gegen Ende mit Trial und Error zu stark übertrieben. Sowas macht mir dann ab einem bestimmten (nicht regulierbaren) Schwierigkeitsgrad dann einfach keinen Spaß mehr. Alles immer wieder von vorne? Dieses elendige Geswitche über das Drehkreuz ohne Zeitverlangsamung!? Ohne mich!
Damit habe ich jegliches Interesse an dem Spiel verloren. Schade eigentlich, denn bis zum 16. Kapitel war das ein ziemlich nettes und anständiges Spiel. Zum Finger verknoten fallen mir bessere Möglichkeiten ein.


Yep, ich musste mich eben auch beherrschen, habe es jetzt aber durch. Der Weg zur Kathedrale ist das letzte Teilstück, danach kommt nur noch der Endgegner, das 17. Kapitel ist nur noch Bonus.

Was den Boss angeht, das ist im Endeffekt wirklich Trial and Error.

Am Ende hat man es leider wirklich etwas übertrieben, insgesamt würde ich dem Spiel aber noch ein "gut" geben. Nichts was man lange in Erinnerung behält, aber solide Unterhaltung. Wobei insgesamt halt auch ein wenig mehr drin gewesen wäre.
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
Ich bin jetzt im 8.Kapitel und bin sehr begeistert. Story ist toll. Ja der Junge nervt manchmal. Sehe aber manchmal in ihm meinen verzogenen Rotzlöffel. Bockig, nervig und liebenswert.
Atreus bei God of War hat ja auch teilweise genervt.
Bin jedenfalls gespannt wie es aus geht.
Konntet ihr eure Schleuder und Beutel problemlos aufwerten bis zum Schluss hin?
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Konntet ihr eure Schleuder und Beutel problemlos aufwerten bis zum Schluss hin?
Nein, man darf wohl so gut wie keine Ressource übersehen, wenn man am Schluss alles aufgewertet haben möchte - was einem auch enorme Vorteile im letzen Bossfight verschafft. Leider habe ich das in Hinblick auf die Story total vernachlässigt, so dass ich am Ende immer unter Ressourcenknappheit littt, was den Kampf ziemlich erschwerte.
Ein zweites Mal quäle ich mich da jedenfalls nicht nochmal durch. Eine Fehlentscheidung im Spieldesign, die meiner Meinung nach das Spiel ziemlich beschädigt hat. Der zu hohe Action-Anteil im letzen Spieldrittel hat der Story mehr geschadet als geholfen. Ein Ende im Stil von Heavy Rain hätte sich hier eher angeboten.
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
Nein, man darf wohl so gut wie keine Ressource übersehen, wenn man am Schluss alles aufgewertet haben möchte - was einem auch enorme Vorteile im letzen Bossfight verschafft. Leider habe ich das in Hinblick auf die Story total vernachlässigt, so dass ich am Ende immer unter Ressourcenknappheit littt, was den Kampf ziemlich erschwerte.
Ein zweites Mal quäle ich mich da jedenfalls nicht nochmal durch. Eine Fehlentscheidung im Spieldesign, die meiner Meinung nach das Spiel ziemlich beschädigt hat. Der zu hohe Action-Anteil im letzen Spieldrittel hat der Story mehr geschadet als geholfen. Ein Ende im Stil von Heavy Rain hätte sich hier eher angeboten.
Gibt es ein Ng+?
 
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