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"52 Games in 2024" Challenge

G

Gelöschtes Mitglied 8777

Guest
73. Call of Duty: Modern Warfare (2019) (Platin)
Ein Shooter, der leider nicht lange in Erinnerung bleiben wird, da er statt auf Bombast auf Langeweile und eher kontroverse Missionen setzt, die mehr blenden wie wirklich begeistern. Doch abgesehen davon, macht er Spaß, obwohl Capt. Price und Co. nicht mehr so ikonisch sind, wie noch im Original. Zwar ein guter Einstieg in die neue MW Reihe, hinterlässt trotzdem einen faden Beigeschmack, trotz phänomenal guter Grafik und einem wahnsinnig guten Sounddesign.

74. Call of Duty: Modern Warfare 2 (2022)
Gerade die Story beendet und momentan mit dem Clean-Up geschäftig. Minimal besser als noch der direkte Vorgänger, doch auch hier wäre mehr drin gewesen. Der Aufbau der Geschichte ist zu lahm, der Versuch Sicario - den Film von Denis Villeneuve - zu kopieren und in eine Art Terroranschlag-Geschichte zu verpacken, ist mehr schlecht als recht geglückt. Doch waren auch einige starke und interessante Missionen dabei, die wirklich gefordert haben und das hat mir Spaß gemacht. Was nicht so cool ist, dass es jetzt noch einen Coop-Modus gibt, der sich anfühlt, als ob er einfach nur Streckung der Spielzeit ist. Naja egal, hat trotzdem irgendwo Spaß gemacht und mit Makarov wurde ja für Teil 3, auf den ich mich gerade mega freue, ein altes Gesicht angeteasert, der wirklich Schwung in den doch sehr langweiligen Story-Part bringen könnte.
 

Pascal

Ich mag Trophys
Ich lege nochmal ein paar nach was ich so abgeschlossen habe nach der #52 😀

53. Frost Punk (Platin)
54. Bayonetta (Platin)
55. Vanquish (Platin)
56. Wolfenstein 2 (Platin)
57. Dark Souls 1-3 (Platin)
60. Monster Hunter Rise (Platin)

Eher Clean Up gewesen

2-3 Stück habe ich vergessen 🤔
 

zen

Sherlock Holmes
Sponsor
21. Final Fantasy XIII
Fand das Abenteuer mit Lightning und Co richtig gut. Punktabzug gibt es allerdings für den miesen Steam-Port. Ohne Fan-Patch ist das Game eine Zumutung.


22. Shin chan: Meine Sommerferien mit dem Professor ~Die endlose Sieben-Tage-Reise~
Ziemlich seichtes Blödel-Abenteuer ohne Spieltiefe und interessanter Story. Ist eher was für jüngere Gamer oder Fans von Shinnosuke ,,Shin chan'' Nohara.
 

Khorny

Moderator
Team
30. The Mist
Dieses Spiel habe ich grob vor einem Jahr gekauft, und nun kurzerhand mal in einer Tears of the Kingdom-Ladepause durchgespielt. Am besten lässt es sich wohl als lovcraftscher Horror beschreiben, wobei sich der Entwickler hier wirklich große Mühe gegeben hat, die Geschichte an die Original-Vorlagen anzulehnen.

Das Setting mit dem Leuchtturm, der auf mysteriöse Weise in Nebel und Sturm von der Außenwelt abgeschnitten wird passt hier hervorragend dazu. Für ein Game Boy Spiel ist es natürlich relativ kurz gehalt, und dass wenige an Gehirnschmalz was für einen erfolgreichen Abspann nötig ist, würde auch Adventure-Einsteiger vermutlich nicht überfordern. Das Spiel ist aufgrund des Leuchtturms zwar sehr limitiert, doch durch die Tages-Struktur und die immer wieder sorgsam verteilten Story-Häppchen, sitzt das Pacing hier ziemlich auf den Punkt. Mir hat es jedenfalls außerordentlichen gut gefallen, und wittere da noch alternativ mind. ein anderes Ende, was ich mir irgendwann noch holen werde.
 

Khorny

Moderator
Team
31. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

Okay... das könnte jetzt länger dauern. :ugly:

Erstmal ist Tears in allen Belangen das größere und vielleicht sogar bessere Breath of the Wild, wobei ich hier ein "aber" anfügen würde, denn Breath of the Wild hat die Open World, oder die Freiheit einfach besser verstanden. Tears of the Kingdom ist in vielerlei Hinsicht schon beinahe zu viel des Guten, und wurde doch sehr diesem Fokus auf die Entdeckung geraubt. Dies auch, weil später manche Gebiete nochmals zusätzliche Elemente bekommen, und die Karte dann praktisch, ähnlich wie bei einem Forza Horizon wächst.

Grundsätzlich ist es aber nicht schlecht, mehr Inhalt innerhalb der gleichen Karte zu bekommen, zumal ja noch zwei zusätzliche Ebenen hinzu kamen. Besonders die schwebenden Inseln haben mich ziemlich begeistern können, und der Untergrund zumindest anfangs. Wer hätte auch gedacht, dass Nintendo so eine Creepyness in ein Zelda Spiel einbauen würde?

Leider war der Untergrund genau jener Bereich, wo ich gefühlt zu viel Zeit für zu wenig Erlebnis liegen gelassen habe, auch wenn ich der Meinung bin, dass nicht jegliche Areale in Videospielen nur auf Progress ausgelegt sein sollten. Es hätte jedoch auch keinen Unterschied gemacht, diesen Part der Karte nahezu komplett verhüllt zu lassen, da weder Schreine, noch sonstige Story-Trigger dort zu finden waren, sieht man von optionalen Rüstungen und Bauplänen mal ab. Ausgerechnet jene, für die Story relevanten Abschnitte bleiben vom Rest des Untergrunds ohnehin komplett abgeschnitten.

Dies wäre daher auch für mich ein ziemlich massiver Kritikpunkt, neben der Abnutzung der Oberwelt von Hyrule generell. Für eine Fortsetzung oder neues Spiel, kann man wegen mir gerne auch wieder auf die Open World Formel setzen, aber bitte kein weiteres Mal auf der exakt gleichen Karte. Ein kleiner Kritikpunkt wäre dann noch der relativ kurz vor Schluss freischaltbare, "fünfte Weise", den ich sowohl spielerisch als auch erzählerisch für ziemlich verschwendet halte. Diese "Mechanik" hätte man sich (wie ggf. den Untergrund) besser für ein eigenständiges Spiel aufgespart. Es wirkte eher, als habe man in ein eigentlich fertiges Spiel noch mal eine Idee implementieren wollen, die aber eigentlich keinen Zweck mehr erfüllen konnte.

Doch damit erstmal genug der Krittelei.

Gerade die Kombinierbarkeit von Gegenständen, die praktisch unbegrenzte Toolbox, alle neuen Mechaniken - mir wird schwindelig wenn ich nur dran denke, wie viel Mikro-Management dieses Spiel beinhaltet, welches einfach irgendwann in den Spielfluss unbemerkt übergegangen ist, und die Aussage "True Expierience" trifft auch hier den Nagel wieder auf den Kopf. Zum Glück ist es auf längere Sicht auch nicht erforderlich, jegliche Rätsel exakt nach Blaupause zu bewältigen, und gesammelte Bauteile auf Vorrat, machen viele Erkundungen doch erheblich angenehmer, wenn man erstmal seine Universal-Werkzeuge für alle Lebenslagen im Kopf hat.

Technisch lief Tears of the Kingdom schon sehr stark auf meiner Switch, und einzig die Ultra-Hand Slowdowns hätten nicht sein gemusst. Bis zu einem Remaster auf der Switch 2 zu warten hätte sich unter Umständen gelohnt, aber ein solches Spiel auf Jahre zu ignorieren wäre mir vermutlich schwer gefallen. Die neuen Charaktere und mehr direktes Storytelling machten eine gute Figur, und wem Breath of the Wild dahingehend noch zu verworren war, der wird hier zumindest eine Besserung erfahren. Die Ambient-Musikstücke, die ganzen kleinen, wunderschönen Ideen und versteckte Ostereier, Rätsel und Geheimnisse. Mit diesem Spiel kann man nicht nur theoretisch hunderte von Spielstunden verbringen, und fast so lange habe ich dann auch für den Abspann benötigt.

Die Bosse fand ich weitgehend auch eine Steigerung zum Vorgänger, bevorzuge hier aber dennoch die guten alten Widersacher früherer Teile. Aufgrund der großzügigen Controller-Belegung, und der sehr breiten Möglichkeiten Kämpfe zu gewinnen, erwiesen sich manche der "Tänze" auch als ziemlich anstrengende Fingerakrobatik. Die Dungeons fand ich dafür im Großen sehr gelungen, und nicht zuletzt auch... Eisenbahn-Schienen! Ich sag euch... Eisenbahn-Schienen machen alles besser. Allein die Region um den Todesberg ist praktisch ein einziger Spielplatz für Liebhaber von Schienen und Minen. Davon hätte ich sogar noch mehr gesehen. Dabei lassen mich Eisenbahn-Simulatoren etc. ansonsten ziemlich kalt, aber Eisenbahn fahren in einem Zelda Spiel? Bitte mehr davon!
 

Erzgebirgskind

Café Milliways
  1. Lies of Pi
  2. Lies of Pi (NG+, alle Achievements geholt)
  3. Elden Ring (Einmal durchgespielt mit neuem Char in der Hoffnung dass bald der DLC erscheint)
  4. Borderlands „Journey“ (BL1-3 und BL Pre-Sequel)
  5. Remnant: From the Ashes
  6. Outlast (Abspann gesehen)
  7. Mass Effect 3 (Xbox360 Version via Gamepass - Abspann gesehen plus -1 vom Stapel der Schande)
  8. Hellblade: Senua‘s Sacrifice
  9. Outlast: Whistleblower (DLC durchgespielt)
  10. The Dark Picture Anthology: Man of Medan (Story als Filmabend durchgespielt)
  11. GTA V (XBOX One) (Story durchgespielt, plus -1 vom Stapel der Schande)
  12. SOMA (durchgespielt mit 100% GS)
  13. Celeste (Ende gesehen)
  14. Chernobylite (Ende gesehen plus 100% GS)
  15. Dark Pictures Anthology: Men of Medan (Solo Modus & Shared Modus)
  16. Dark Pictures Anthology: Little Hope (Solo Modus & Shared Modus)
  17. Mario Cart 8 - Mario Cart Streckenpass
  18. Dark Pictures Anthology: House of Ashes (100%)
  19. Star Wars Jedi: Fallen Order (100%)
  20. Star Wars Jedi: Survivor (100%)
  21. Dark Pictures Anthology: The Devil in me (Solo Modus & Shared Modus)
  22. Mass Effekt (360 Version, durchgespielt)
  23. Elden Ring - Shadow of the Erdtree (DLC durchgespielt, alle Bosse)
  24. Halo: The Master Chief Collection - Halo CE (Koop normal mit @scorpionmj)
25. New Super Mario Bros. U Deluxe - Prinzessin befreit - Mission erfüllt! Yessss!!
 

Khorny

Moderator
Team
32. Nintendo World Championships: NES Edition

Definitiv ein spaßiger Zeitvertreib, sogar für jemanden wie mich, der mit Speedruns bisher keine Berührungspunkte hatte. Nur wegen dieses Spiels zu einem Speedrunner werde ich wohl nicht mutieren, aber aufschlussreich ist die Konzeption schon, und schon lange hat mir die Jagd nach eigenen Bestmarken nicht mehr so viel Freude bereitet - von ein paar wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Die Faszination an Kid Icarus oder Zelda 2 ist mit einigen Bossfights jedenfalls komplett verflogen.

Die meisten der 150 Prüfungen, verteilt auf Spiele wie sämtliche Mario Bros, Zelda 1+2, Metroid, Ice Climber, Donkey Kong oder Kirby sind jedoch weitgehend ansprechend, und laden zum stetigen Verbessern der eigenen Bestmarken förmlich ein. Dabei sind viele der einzelnen Prüfungen in weniger als 10 Sekunden zu schaffen, was jetzt nicht nach besonders viel Inhalt klingt, aber effektiv wiederholt man die Prüfungen dann sehr oft, um seine Zeit und Ranking mit mehr Punkten zu belohnen.

Am Ende jeder Kategorie wartet dann ein oder mehrere Levels, wo man dann z.B. Mario Bros 1 (mit Abkürzungen) oder den ersten Dungeon von Legend of Zelda am Stück meistern darf - also quasi alle vorherigen Aufgaben nochmal in einem kompletten Speedrun vereint. Leider gibt es keinerlei Leaderboard für die Singleplayer-Aufgaben, so fällt ein Vergleich mit Internet und Freunden flach. Ähm, toll. Die Klassiker entsprechen soweit ihren Originalen, wodurch ureigene Macken und Glitches mit übernommen wurden. Cheese für alle. Wer einfach nur die Originale ohne Zeitdruck genießen möchte, für den wäre ein Nintendo Switch Online Abo oder Retro spielen vermutlich sinnvoller.

Die Online-Modi habe ich mangels Abo nicht ausprobiert.
 
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Stryx

Altenpfleger
1. Halo 2
2. Halo 3
3. Halo ODST
4. Halo Reach
5. Halo 4
6. Portal: Revolution
7. Portal: Reloaded
8. Dead Space 2
9. Planet Crafter
10. System Shock Remake
11. Devil May Cry 5
12. Creaks
13. Samorost 3
14. Call of Juarez: Gunslinger
15. Indika
16. Wreckfest
17. Polybridge 3

Ein nettes Spiel zum tüffteln. Die Level sind abwechslungsreich gestaltet und werden zusehens komplizierter. Der besondere Reiz seine eigene Kontruktion bis zum geht nicht zu optimieren, um möglichst wenig Geld auszugeben, funktioniert großartig. Für eine kleine Runde zwischendurch reicht es immer.

18. Forza Horizon 5

Als Rennspiel hui, nur das ganze Design Drumherum ist pfui. Die Grafik ist einerseits sehr schön, gleichzeitig ist die Map aber auch völlig leblos. Es gibt keine Passaten die die Welt bevölkern und auch Tiere sucht man beinahe vergebens. Ich hatte immer das Gefühl eine MMO zu spielen und auf einem leeren Server zu sein. Ich kann verstehen, dass man kein Rennspiel erschaffen möchte, wo in einer Tour Menschen und Tieren überfahren werden, aber dann wäre es mir lieber gewesen, wenn diese wie Geister funktionieren oder dank übernatürlicher Reflexe ausweichen, wie z.B. Midtown Madness. Erschwerend kommt hinzu, dass viel zu wenig Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, um ja kein Hindernis darzustellen.

Die Progression ist auch völlig im Eimer, sie existiert nicht. Ich hatte von Anfang an schon dicke Karren. Vorbei die Zeit, wo man sich mit einer Klapperkiste hocharbeiten musste, bevor langsam die schnelleren Autos kamen. Leider kann man für jedes Rennen auch jedes Auto benutzen. Es gibt zwar eine Empfehlung, diese kann aber auch getrost ignoriert werden, das Spiel passt die gegnerischen Fahrzeuge jederzeit an, damit kein Nachteil für den Spieler entstehen kann. Forza Horizon 5 versucht so zugänglich zu sein, das es für gar nichts mehr steht. Ich hatte nie das Gefühl etwas erreicht zu haben. Es gibt so viel zu tun und trotzdem so wenig zu erreichen.

Die Story ist auch schlimm. Der eigene Char ist von vorne herein der absolute Superstar und steht im Mittelpunkt. Alle sind obercool, super entspann und haben eine ganz tolle Zeit. Der Fremdschämlevel ist beinahe unerreicht, da ziehen sich mir sämtliche Eingeweide zusammen. Das hier ist noch schlimmer als der übliche Cringe von Ubisoft.
Warum kann man die Story nicht einfach halten, wie z.B. in Nfs Most Wanted? - Dein Auto wird vor einem Rennen manipuliert, du verlierst es und der Manipulator wird mit deinem Auto die 1. der Most Wanted Liste. Um es wieder zu bekommen, arbeitest du dich die Liste hoch, damit du den Blödmann herausfordern kannst - Damit gewinnt man keinen Pulitzerpreis, reicht als Kleber für die Story aber völlig.

Das alles finde ich sehr schade, denn als reines Rennspiel ist Horizon 5 sehr kompetent. Die Autos fühlen sich sehr gut an. Dieser Einschlag aus Arcade garniert mit etwas Realismus funktioniert hervorragend. Die Autos habe eine gewisse schwere, ohne zu schwer zu sein. Das wuchten um eine Kurve ist nicht immer einfach, bleibt dabei aber nachvollziehbar. Selbst das Driften macht mir fast spaß und das finde ich in Arcade Racer eigentlich immer zum Kotzen. Zielloses umherfahren ist bereits unterhaltsam, weil sich die Autos so gut anfühlen. Ich finde ein größeres Kompliment kann man einem Rennspiel nicht aussprechen.

Als Rennspiel würde Horizon 5 von mir eine 1 kriegen, das ganze Drumherum zieht es allerding auf eine -3 runter.
 
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