Die esten Testbewertungen sind nun da und allgemein staubt das Spiel teils Traumbewertungen ab
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Für Fans klassicher JRPGs dürfte es also definitiv einen Blick wert sein, die Spieldauer wird in etwa mit 20 bis 30 Stunden für die Hauptquest sowie knapp 6 Stunden für Nebenquests geschätzt (
Quelle) Da heute Nacht ja ein lang erwartetes RPG seinen Auftritt hat, weiß ich nicht in wie weit ich da in nächster Zeit zum weiteren Spielen komme, möchte aber dennoch gern meine Eindrücke der ca. 4 bis 5 Stunden wiedergeben.
Und die sind durchweg positiv. Die Grafik im Retrolook finde ich richtig schick; nicht zu verpixelt, farbenfroh, dazu ein toller Soundtrack der sich je nach Gebiet abwechselt, eine eingängliche Steuerung und die Welt bietet auch die ein oder anderen Zusatzwege, Rätsel und Schatztruhen, in denen sich meist Ausrüstungsstücke für unserer Party finden lässt. Ach ja, und fischen geht natürlich auch

Eine Prise Humor bemerkt man ebenfalls, die deutschen Texte sind allesamt gut lesbar und auch passend übersetzt, die Menüstruktur nicht überladen. Man darf hier auch Gerichte kochen, welche einem Gesundheits- oder Magiepunkte bringen, das ganze ist aber auch nicht zu ausufernd gestaltet.
Überhaupt konzentriert sich das Spiel in den ersten Spielstunden darauf, übersichtlich zu bleiben. Die Kampfmechaniken werden einem recht gut erklärt, die Party selbst besteht aus zwei bzw. drei Charakteren; und auch wenn später welche als "Unterstützung" hinzukommen, scheint es sich auch im weiteren Verlauf auf diese kleine Truppe zu beschränken, was ich als positiv hervorheben würde.
Zur Kampfmechanik. Es sind klassiche Rundenkämpfe, Zufallsgegner gibt es nicht, die Gegner sind allesamt auf der Karte sichtbar. Grundsätzlich soll es möglich sein auch ohne immer wieder die gleichen Gegner zu bekämpfen durch das Spiel zu kommen, zu dem Punkt kann ich aber noch nicht viel sagen...in den ersten Spielstunden trifft es aber zu.
Eure Charaktere (ihr könnt frei auswählen ob ihr den männlichen oder weiblichen Charakter als Hauptprotagonisten nehmt, dies hab aber im Endeffekt bisher nur die Auswirkung das dieser halt als erster über die Karte läuft) beherschen sowohl normale physische als auch magische Angriffe und können bei gefüllter Komboliste (füllt sich durch normale Angriffe) auch gemeinsam einen stärkeren Angriff durchführen. Das kennt man soweit, hier hat man aber noch die Funktion hereingebracht das besipielsweise bei gut getimten Angriffen mehr Schaden zugeführt werden kann bzw. weniger Schaden genommen wird, wenn man rechtzeitig blockt.
Solche Timingsachen dürften nicht jedermans Sache sein, aber auch hier hat das Spiel eine Lösung parat...nämlich ausrüstbare Relikte. Zwei davon sind nach kurzer Zeit zur Aktivierung möglich, weitere könnt ihr bei Händlern für schmales Gold kaufen. Die Relikte sind optional, ihr könnt sie einschalten, müsst es aber nicht. Als Beispiel dient ein Relikt dazu, dass ihr nach dem Kampf wieder volle Lebenpunkte habt und auch allgemein die doppelte Anzahl davon, ein anderes Relikt dient dazu das Timingschläge einfacher sind oder direkt mit stärkerem Angriff attakiert wird.
Das ich, wie ich finde, wirklich eine verdammt gute Sache, denn ganz so einfach ist Sea of Stars ohne diese Einstellungen gar nicht mal so sehr. Ihr könnt an Feuern zwar regelmäßig ausruhen und eure Energie zurückholen oder (bis zu 10) Essen kochen, die ihr dann auf dem Weg nutzen könnt..aber diese Feuerstellen sind manchmal nicht ganz so optimal plaztiert. Wer da jeden Kampf mitnehmen will, wird spätestens nach dem zweiten Bossgegner feststellen, dass das schon brenzlig werden kann.
Daher finde ich die Idee mit den Relikten wirklich klasse, so kann jeder selbst nach seinen Wünschen einstellen wie schwer oder zugänglich das Spiel für einen selbst ist.
Soweit so wirlich toll. Schwachstellen? Jein. Die Feuerstellen finde ich manchmal nicht ganz so optimal platziert, was sich durch die Relikte aber abmildern lässt. Im zweiten größeren Gebiet hatte ich zudem eine Art Feind, welcher gerne mal weitere Gegner ruft also spawnen lässt, was den Kampf dann doch unnötig ihn die Länge gezogen hat. Eher Kleinigkeiten also, die man wie erwähnt durch cleveres Agieren im Kampf oder halt die Relikte abfedern lässt.
Zur Story kann ich noch keine Wertung geben. Die Charaktere werden gut ,inklusive einer spielbaren Rückblende auf deren Kinderzeit vorgestellt, ich bin aber noch nicht so weit im Spiel um zu sagen in welche Richtung sich diese entwickelt.
Bisher kann ich zumindest die Lobeshymnen der Presse soweit nachvollziehen, Sea of Stars ist wirklich ein charmant gestaltetes JRPG alter Schule, welches sehr schön aufgemacht wurde und gerade durch die Relikte für jeden selbst die für ihn gewünschte Spieleerfahrung bietet. Fans des Genres sollten auf jeden Fall reinschauen; wer bisher mit dem Genre nichts anfangen konnte, der wird auch bei dem Spiel nicht glücklich
