StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: Visual Novel
Preis: ab 14,99 EUR
System: alle gängigen
Danganronpa 2 - Goodbye Despair hat nun auch seinen Weg auf die Xbox gefunden
Das Original selbst stammt aus dem Jahr 2012 und kam für die Playstation Portable, wurde inzwischen aber auf alle gängingen Systeme portiert. Die Xbox Fassung ist direkt zu Release im Gamepass enthalten.
Worum gehts? Wie beim Vorgänger ist Danganronpa 2 eine Art Visual Novel mit Actioneinlagen. Ich verweise hier einfach mal auf meinen Thread zum ersten Teil, denn spielerisch hat sich da vom Grundprinzip nicht viel geändert.
Geändert hat sich zuerstmal mal die Location. Waren wir im ersten Teil noch in einer Schule eingeschlossen, dürfen wir diesmal direkt eine ganze Inselgruppe in Beschlag nehmen. Die Charaktere sind komplett andere, ein direktes Vorwissen wird zwar nicht benötigt, ist aber sinnvoll. Denn auch wenn einige neue Minispiele dazugekommen sind, sind viele im Kern übernommen worden. Zudem gibts die ein oder andere Anspielung auf den ersten Teil. Braucht man nicht zu wissen, verkehrt ist es aber sicher nicht den ersten zuvor gespielt zu haben.
Spielerisch hat sich im Kern nicht viel geändert. Das Spiel ist in Episoden aufegeteilt; wir treffen uns morgens mit den anderen Personen, können dann zweimal pro Tag unsere Zeit nutzen um die Insel zu entdecken und Freundschaft mit anderen Charakteren aufzubauen. Nach ein paar Tagen passiert dann ein Mord, den es aufzudecken gilt. In dieser Phase sammen wir dann Beweise, sprechen mit anderen Leuten, erkunden den Tatort. Sind genügend Beweise vorhanden, geht es dann in die dritte Phase, dem "Class Trial". Hier gilt es mitsamt der gefundenen Hinweise und einiger Minispiele den Täter zu überführen. Die Class Trials sind recht umfangreich, rechnet mal mit 2 bis 3 Stunden pro Class Trial. Im Gegensatz zu vielen klassischen Visual Novels gehts hier also eininges actionreicher zu.
Wer den Erstling kennt, kann in etwa abschätzen was ihn hier erwartet. Zwar ist man anfangs etwas verwundert, da einem statt dem bösartigem (aber herrlich genial aufgemachten) Monokuma nun ein freundlich gesinntes Häschen? auf der Insel willkommen heißt..aber Dinge ändern sich auf dieser Insel schnell.. Zum Glück, denn an die Qualität von Monokuma reicht dieser Sidekick bei weitem nicht ran.
Eine ganze Inselgruppe klingt natürlich um einiges umfangreicher als eine Schule. Im Prinzip mag das so sein, allerdings gibt es auch hier nur einige Locations pro Insel, welche sich wie bei den Schuletagen eh erst nach und nach freischalten lassen. Sehr viel umfangreicher als der erste Teil ist es daher eigentlich nicht. Zum Glück, denn neben der üblichen Egoansicht der einzelnen Ortschaftsbesuche darf man nun in einer Art Sidescrolling auch über die Insel laufen. Das hat Auswirkung auf ein kleines Minispiel und steigert unserer Level..ist im Endeffekt aber eher nervig. Zum Glück gibt es eine Funktion die uns automatisch von Ortschaft zu Ortschaft laufen lässt und die man auch recht schnell in Anspruch nehmen wird.
Sonst gibts aber wenig zu meckern. Wie schon im ersten Teil sind die Highlights wieder die Charaktere sowie die Class Trials. Wer hier eine ernsthafte Krimi Novel sucht, ist hier fehl am Platz. Die meisten der Charktere sind herrlich abgedreht und überzeichnet. Somit sollte man schon ein gewisses Faible für die japanische Popkultur haben.
Ein Faible sollte man auch für die englische Sprache haben, denn wie der erste Teil ist auch der zweite komplett in (gehobenen) Englisch gehalten. Gerade bei den Class Trials kommt es zweitweise auf schnelle Reaktionen und Kombinieren an. Diese sind wie erwähnt das Salz in der Suppe und keineswegs vorhersehbar. Denn wie im ersten Teil ist es meistens nicht, wie es zunächst scheint.
Zumindest die Empfehlung ist glasklar; wer den ersten Teil mochte, der wird auch hier glücklich. Wer mit Visual Novels im allgemeinen nichts anfangen kann, der wird auch hier nicht glücklich, auch wenn Danganronpa sich durch die Class Trials angenhem von anderen Titel abgehebt. Teil 2 bietet wieder gehobene Knobelkost mit interessanten Fällen und Geschichten. Zwar weiß man ab und an nicht, in wie weit man diese schrullig anmutenden Charaktere ernst nehmen soll..aber das war im Erstling ja auch schon der Fall.
Die neue Location ist etwas gewöhnungsbedürftig; eine Inselgruppe ist nun mal etwas anderes als eine Schule. Im Endeffekt sind die Areale zwar auch weiterläufiger, aber auch immer einzelne Ortschaften. Hier sind es halt eher Diner, Strand und Hotel statt einzelner Klassenräume.
Was man sich aber bei dem Monokuma artigem Häschen Verschnitt gedacht hat, keine Ahnung. Die Dame ist eher nervig und wirr und darf eher als Opfer herhalten. Zum Glück kommt unser Lieblings Teddybösewicht aber recht schnell ins Spiel. Wie der Erstling insgesmt ein sehr gutes Spiel mit wieder spannenden Fällen
Preis: ab 14,99 EUR
System: alle gängigen
Danganronpa 2 - Goodbye Despair hat nun auch seinen Weg auf die Xbox gefunden
Worum gehts? Wie beim Vorgänger ist Danganronpa 2 eine Art Visual Novel mit Actioneinlagen. Ich verweise hier einfach mal auf meinen Thread zum ersten Teil, denn spielerisch hat sich da vom Grundprinzip nicht viel geändert.
Geändert hat sich zuerstmal mal die Location. Waren wir im ersten Teil noch in einer Schule eingeschlossen, dürfen wir diesmal direkt eine ganze Inselgruppe in Beschlag nehmen. Die Charaktere sind komplett andere, ein direktes Vorwissen wird zwar nicht benötigt, ist aber sinnvoll. Denn auch wenn einige neue Minispiele dazugekommen sind, sind viele im Kern übernommen worden. Zudem gibts die ein oder andere Anspielung auf den ersten Teil. Braucht man nicht zu wissen, verkehrt ist es aber sicher nicht den ersten zuvor gespielt zu haben.
Spielerisch hat sich im Kern nicht viel geändert. Das Spiel ist in Episoden aufegeteilt; wir treffen uns morgens mit den anderen Personen, können dann zweimal pro Tag unsere Zeit nutzen um die Insel zu entdecken und Freundschaft mit anderen Charakteren aufzubauen. Nach ein paar Tagen passiert dann ein Mord, den es aufzudecken gilt. In dieser Phase sammen wir dann Beweise, sprechen mit anderen Leuten, erkunden den Tatort. Sind genügend Beweise vorhanden, geht es dann in die dritte Phase, dem "Class Trial". Hier gilt es mitsamt der gefundenen Hinweise und einiger Minispiele den Täter zu überführen. Die Class Trials sind recht umfangreich, rechnet mal mit 2 bis 3 Stunden pro Class Trial. Im Gegensatz zu vielen klassischen Visual Novels gehts hier also eininges actionreicher zu.
Wer den Erstling kennt, kann in etwa abschätzen was ihn hier erwartet. Zwar ist man anfangs etwas verwundert, da einem statt dem bösartigem (aber herrlich genial aufgemachten) Monokuma nun ein freundlich gesinntes Häschen? auf der Insel willkommen heißt..aber Dinge ändern sich auf dieser Insel schnell.. Zum Glück, denn an die Qualität von Monokuma reicht dieser Sidekick bei weitem nicht ran.
Eine ganze Inselgruppe klingt natürlich um einiges umfangreicher als eine Schule. Im Prinzip mag das so sein, allerdings gibt es auch hier nur einige Locations pro Insel, welche sich wie bei den Schuletagen eh erst nach und nach freischalten lassen. Sehr viel umfangreicher als der erste Teil ist es daher eigentlich nicht. Zum Glück, denn neben der üblichen Egoansicht der einzelnen Ortschaftsbesuche darf man nun in einer Art Sidescrolling auch über die Insel laufen. Das hat Auswirkung auf ein kleines Minispiel und steigert unserer Level..ist im Endeffekt aber eher nervig. Zum Glück gibt es eine Funktion die uns automatisch von Ortschaft zu Ortschaft laufen lässt und die man auch recht schnell in Anspruch nehmen wird.
Sonst gibts aber wenig zu meckern. Wie schon im ersten Teil sind die Highlights wieder die Charaktere sowie die Class Trials. Wer hier eine ernsthafte Krimi Novel sucht, ist hier fehl am Platz. Die meisten der Charktere sind herrlich abgedreht und überzeichnet. Somit sollte man schon ein gewisses Faible für die japanische Popkultur haben.
Ein Faible sollte man auch für die englische Sprache haben, denn wie der erste Teil ist auch der zweite komplett in (gehobenen) Englisch gehalten. Gerade bei den Class Trials kommt es zweitweise auf schnelle Reaktionen und Kombinieren an. Diese sind wie erwähnt das Salz in der Suppe und keineswegs vorhersehbar. Denn wie im ersten Teil ist es meistens nicht, wie es zunächst scheint.
Zumindest die Empfehlung ist glasklar; wer den ersten Teil mochte, der wird auch hier glücklich. Wer mit Visual Novels im allgemeinen nichts anfangen kann, der wird auch hier nicht glücklich, auch wenn Danganronpa sich durch die Class Trials angenhem von anderen Titel abgehebt. Teil 2 bietet wieder gehobene Knobelkost mit interessanten Fällen und Geschichten. Zwar weiß man ab und an nicht, in wie weit man diese schrullig anmutenden Charaktere ernst nehmen soll..aber das war im Erstling ja auch schon der Fall.
Die neue Location ist etwas gewöhnungsbedürftig; eine Inselgruppe ist nun mal etwas anderes als eine Schule. Im Endeffekt sind die Areale zwar auch weiterläufiger, aber auch immer einzelne Ortschaften. Hier sind es halt eher Diner, Strand und Hotel statt einzelner Klassenräume.
Was man sich aber bei dem Monokuma artigem Häschen Verschnitt gedacht hat, keine Ahnung. Die Dame ist eher nervig und wirr und darf eher als Opfer herhalten. Zum Glück kommt unser Lieblings Teddybösewicht aber recht schnell ins Spiel. Wie der Erstling insgesmt ein sehr gutes Spiel mit wieder spannenden Fällen